Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Arm durch Arbeit Date: Wed, 6 Apr 2016 23:45:56 +0200 Lines: 29 Message-ID: References: <6btsebld2hs6mljkm8qug55v2qu160dnvj@4ax.com> <1ml4ji6.1cwryr1hc89wcN@marc.my-fqdn.de> <1ml56u3.1y18yll1hxcsg6N@marc.my-fqdn.de> <1ml8xlz.1qkmldh1t4yhkiN@marc.my-fqdn.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net dnH1jCP8CusiJ2WHtjTasQ9fWXVmskML0/WZbvVpsLu3AOUGyp Cancel-Lock: sha1:aqf/PW0anflQfFHqZb7+jzrUGgk= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.6.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:206153 Am 06.04.2016 um 09:08 schrieb Stefan: >>>> Hmm. Du solltest die Bundesanstalt für Arbeit beraten... >>> >>> Wissen wir doch - Joerg und Heinz Schmitz könnne mit links sämtliche >>> Arbeitsmarktprobleme lösen, aber sonst niemand. > > Haben sie auch wohl nicht behauptet. geht schon stark in diese Richtung. > Es geht immer nur darum, das > Problem eines individuellen Arbeitslosen zu lösen. Exakt darum geht es nicht! Wenn ich ein gesellschaftliches Problem von 10 Millionen Arbeitslosen habe, dann ist das was anderes als Einzelschicksale. Da kann man nämlich nicht sagen, ich löse das Problem eines individuellen Arbeitslosen, und das mach ich 10 Millionen mal, und dann ist der Drops gelutscht. Das Verfahren rennt nämlich in Ressourcenprobleme, wenn einfach mehr (potentielle) Arbeitskraft da ist, als gebraucht wird: DAS ist der Punkt, und das kann man nicht einfach so ignorieren. Wenn du nur einen Arbeitslosen betrachtest und der irgendwie zu Arbeit kommt, dann kann es gut sein, daß er einen anderen aus seinem Job verdrängt. Unterm Strich wäre damit überhaupt kein Problem gelöst, und entsprechend taugt diese Betrachtungsweise nicht. Hanno