Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Strommessung an einer Spule Date: Mon, 28 Mar 2016 07:29:14 -0700 Lines: 33 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net B+3OuQpGP/PF+Uy1Uk6o9wT6UyQuzGXMscWc01+3CylUhBqRTd Cancel-Lock: sha1:qkJg1PjvLBAqpEILIN15To4Bgls= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:205569 On 2016-03-27 16:11, Hans-Peter Diettrich wrote: > Kai-Martin schrieb: >> Hans-Peter Diettrich wrote: >> >>> Andererseits reicht es ja im verlustfreien Fall tatsächlich, den >>> Strom einmal einzuspeisen, und ihn dann einfach nur noch kreisen zu >>> lassen. Was bringt eigentlich das Magnetfeld (auf das es eigentlich >>> ankommt) zum Abklingen? >>> >> Nichts. Das Magnetfeld bleibt beliebig lange in voller Stärke >> bestehen. Die Magneten aus supraleitenden Spulen machen vor, dass das >> nicht nur ein theoretishes Gedankenspiel ist. > > Das war mir bekannt, deshalb die Frage. In der (normalen) Praxis ist es > also hauptsächlich der Spulenwiderstand, der das Nachliefern von Strom > notwendig macht. > > Aber wie ermittelt man dann korrekterweise die Stärke des Magnetfelds, > die ja eigentlich zu stabilisieren ist? Wenn das Netzteil nur soviel > nachliefern muß, wie in der Spule etc. verloren geht - oder sehe ich das > auch noch falsch? > Wenn man keinen Sensor fuer das Magnetfeld hat oder vorsehen moechte, dann ueber den Spulenstrom, idealerweise von einer Push-Pull Stufe mit zwei FETs plus LC-Tiefpass geliefert. Wobei die Regelschleife bei Supraleitung nicht von Pappe ist, ahenlich wie das balancierte Stehen auf einem Einrad. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/