Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Arm durch Arbeit Date: Sun, 20 Mar 2016 16:10:53 +0100 Lines: 31 Message-ID: References: <6btsebld2hs6mljkm8qug55v2qu160dnvj@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net DDBQNhwSZ9ZmHktFXq0SJAzuiOvJwS+WGNbVP777ojEM3QttnA Cancel-Lock: sha1:oI+nOMGYg/wCMuEkKJzasfk+ZhY= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.6.0 In-Reply-To: <6btsebld2hs6mljkm8qug55v2qu160dnvj@4ax.com> Xref: csiph.com de.sci.electronics:205012 Am 20.03.2016 um 11:11 schrieb Heinz Schmitz: >> Also du meinst, wenn es 100.000 Arbeitsplätze und 10 Millionen >> Arbeitssuchende gibt, dann müssen die 10 Millionen sich nur >> qualifizieren, um alle einen Job zu bekommen? > > Du willst es einfach nicht verstehen: Die Zahl der Arbeitsplätze ist > keine Konstante. Klar verstehe ich das. Sie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Automatisierung weiter zurückgehen - 47 Prozent aller Jobs stehen vor dem Aus: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40241/1.html Zukunft der Arbeit – nicht so rosig: http://www.heise.de/tp/artikel/47/47152/1.html Man kann natürlich sinnlose unproduktive Jobs schaffen, so wie die Tüteneinpacker in US-amerikanischen Supermärkten. Halte ich aber irgendwie nicht für zielführend. Jedenfalls wird das Problem, wenn es 100.000 Arbeitsplätze und 10 Millionen Arbeitssuchende gibt, nicht dadurch entschärft, daß die Zahl der angebotenen Arbeitskräfte auf 50.000 schrumpft. Echt! Das kann man nachrechnen. Und die Frage, was man mit den Leuten machen soll, die übrigbleiben - egal wie die Zahlen konkret aussehen - bleibt unbeantwortet. Hanno