Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: =?UTF-8?Q?Eric_Br=c3=bccklmeier?= Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Propagandaalarm! Date: Fri, 18 Mar 2016 17:33:21 +0100 Lines: 59 Message-ID: References: <1a9tdu9qwliac$.1asiml82fnk75.dlg@40tude.net> <11xi2uo0rztb4.1grdn77du4s05$.dlg@40tude.net> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net UBSVEc/VcKxN8iUmGDaMQQj3Em+7DDv98tagpNzmNG3ECzppUt Cancel-Lock: sha1:k5gUZW4n7aPgcgbTciUcpMVhCAE= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.7.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:204831 Am 18.03.2016 um 13:37 schrieb Edzard Egberts: >> Am 17.03.2016 um 20:03 schrieb Eric Brücklmeier: >>> Am 17.03.2016 um 19:17 schrieb Edzard Egberts: >>>> 1993 nach der Maueröffnung lag das Verhältnis von Ingenieuren zu freien >>>> Stellen irgendwo bei 200:1, da hatte man als Sozialpädagoge noch bessere >>>> Chancen. >>> >>> Komisch, daß praktisch alle Kommilitonen von mir, die um diese Zeit >>> fertig wurden, bis heute in Lohn und Brot sind... > > Und was genau heißt "praktisch"? fast alle, die ich kenne. > So weit ich weiß, bist Du ein Münchner > Professor und vielleicht nie von der Schule weg gekommen. Ich habe jetzt eine Professur in München und davor hatte ich eine in Hamburg und davor war ich bei verschiedenen großen Industriebetrieben und das ganze hat 0.0% mit Vernetzung zu tun. > Wie viele > Deiner Kumpels waren gut vernetzt und sind mehr oder weniger in München > und Umgebung geblieben, wobei schon vor Ende des Studiums alles klar > war? Wer einmal drinnen ist, hat es geschafft, das ist mir auch klar. Nicht wenige machen heute relativ artfremde Sachen in allen möglichen Ecken der Welt. > Aber ein Niemand, der sich von außen irgendwo bewerben muss? Spätestens mit einer Werkstudententätigkeit und der Diplomarbeit ist man aber irgendwo "drin"! > Und dann > eine "Herumgejobbt"-Lücke im Lebenslauf hat? Ich hatte einen Ordner mit > hunderten von Bewerbungen (den ich auch einigen Leuten zeigen musste, > die mich unbedingt für dumm verkaufen wollten) und ein einziges > Vorstellungsgespräch über etwa 2 Jahre. Das habe ich keine Sekunde angezweifelt, ich kann mir nur gut vorstellen, daß es eben nicht nur am Studienfach lag, sondern daß weitere Faktoren hinzukommen. > Dann habe ich mich umorientiert. > > Eine Anekdote ist also kein Beweis und ein Blick auf eine > Arbeitslosenstatistik der 90er zeigt den Sprung ab 1990. Man sieht auch, > dass es lange nicht besser wurde. Da muss ich auch nichts von > irgendwelchen Kommilitonen erzählen... > > > Sorry Waldemar, die Antwort ist verrutscht, weil ich den Schwätzer hier > @Job schon längst geplonkt habe, mein armer SeaMonkey aber Durchfall hat. > -- http://www.headless-brewing.com/