Path: csiph.com!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: OT (Politik) Re: Semi-OT: PC won't start with USB-LPT plugged in Date: Thu, 17 Mar 2016 07:11:49 -0700 Lines: 69 Message-ID: References: <8nv4eblacn4iitvnvh5d67asl66ad81mvg@4ax.com> <9f38ebltdeafkelkgo9tuk0kil3029a8t4@4ax.com> <75scebl8i8mlhvck3tc089sja72mg7ac4r@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net +AWik93t57BCnu4HHqkiEwzJK7+0CR20U5vHWayfKCvXjYvkDX Cancel-Lock: sha1:JcAJCEKUGNkYyKvL/p2RVB6mZJY= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:204699 On 2016-03-16 10:58, Gerrit Heitsch wrote: > On 03/16/2016 04:03 PM, Joerg wrote: >> On 2016-03-15 14:36, Hanno Foest wrote: > >>> >>> Es ist ein hartes Problem, es ist nicht lösbar: Durch Automatisierung >>> braucht man für die gleiche Arbeit immer weniger Leute. Also muß man >>> sich wohl Gedanken machen, wie man die Gewinne sinnvoller verteilt. >>> >> >> Umverteilung per Order von oben? DDR 2.0? Klappt nicht. > > Das klappte sogar in den USA sehr gut. Siehe die Steuersätze bevor > Reagan mit dem Trickle-Down-Unsinn angefangen hat. Es hat die > Unternehmer damals nicht vom Unternehmen abgehalten. > Natuerlich hat es. Nur grosse Unternehmen kamen da durch, weil sie die ueblichen Tricks mit Gewinnverlagerung ins Ausland beherrschen. Reagan war einer der besten Praesidenten, den das Land je hatte. > >>> Noch mal: Wenn es 10 Millionen Arbeitssuchende und 100.000 Arbeitsplätze >>> gibt, dann ist es scheissegal, ob du, die Südkoreaner oder der Papst >>> sichere Arbeitsplätze haben. Und wenn sich von den 10 Millionen alle >>> irgendwie so gut qualifizieren, daß sie die 100.000 Jobs besetzen >>> können, sind immer noch 9900000 Leute übrig. >>> >> >> Wenn man den Kopf in den Sand steckt und jegliche Gedanken an die >> redliche Schaffung von Arbeitsplatzen ( _nicht_ ABM) aufgibt, dann ist >> das wohl so. > > Du solltest schon irgendwie auf die Frage eingehen... > Das hatte ich, aber Hanno will es nicht raffen oder hat den Kopf im Sand. Ich will mir jetzt wirklich keinen Lorbeer anstecken, aber wenn ich die Schaffung von etwa 25 Arbeitsplaetzen hingekriegt habe, dann koennen das sehr viele. _Wenn_ sie die Moeglichkeit dazu bekommen. Also, wenn 400000 Leute je 25 Arbeitsplaetze schaffen, hat man die 10 Millionen drin. Wie macht man das? Z.B. so wie es hier gemacht wird: 1. Man erlaubt Leuten, ueber einen National Interest Waiver einzuwandern. Dazu muss nachgewiesen werden, dass sie die Faehigkeiten haben, das Land in Sachen Technologie und Arbeitsplaetzen weiterzubringen. 2. Alternativ erklaubt man Leuten die Einwanderung, wenn sie nachweislich $500k in eine Firma investieren, welche dann Arbeitsplaetze schafft. Wichtig: Das kann nicht der Ingenieur oder eine andere Person im Alleingang schaffen. Man muss zusaetzlich das Investitionsklima so gestalten, dass Venture Capital spriesst und fliesst. Auch das Steuerwesen muss entsprechend aussehen, etwa was Abschreibungen angeht. Wenn man jede Klosettrolle ueber vier Jahre abschreiben muss, wird das nicht viel. Man braucht keine 400000 Leute dafuer. Vieles laesst sich durch Foerderung der Selbststaendigkeit und des Kleinunternehmertums ganz allein erreichen. Etwa die schon erwaehnten kleinen Handwerksleistungen. Ich habe Leuten dabei geholfen, aber nur mit Tips. Innerhalb weniger als einem Jahr hatten die Arbeit und Auftraege bis Oberkante Unterlippe. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/