Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: OT (Politik) Re: Semi-OT: PC won't start with USB-LPT plugged in Date: Wed, 16 Mar 2016 08:03:59 -0700 Lines: 139 Message-ID: References: <8nv4eblacn4iitvnvh5d67asl66ad81mvg@4ax.com> <9f38ebltdeafkelkgo9tuk0kil3029a8t4@4ax.com> <75scebl8i8mlhvck3tc089sja72mg7ac4r@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net hIwesztKg5dpha0aDQt3iwYkieq+cbtzRRGG5wIbp23l3EOjxQ Cancel-Lock: sha1:15UoL26LwUniSXJsoBJ6xTdLudo= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:204609 On 2016-03-15 14:36, Hanno Foest wrote: > Am 15.03.2016 um 19:38 schrieb Joerg: > >>>>> Nein, Subtraktion fügt sich nicht dem Wunschdenken. Es scheint bei >>>>> Konservativen diesbezüglich eine fundamentale Mathematikschwäche zu >>>>> geben. >>>> >>>> Lass mal die billigen ad hominem Anwuerfe sein. >>> >>> Dann hör auf, das Problem zu ignorieren. >>> >> >> Ich habe Loesungsvorschlaege gemacht, die Du ignorierst und >> wegschnippelst. > > Deine "Lösungsvorschläge" sind für höchstens Promille der Betroffenen > gangbar: Das ist Verarsche. Du könntest genausogut den Leuten > Lottospielen als Lösung verkaufen. Für ein paar von den zig Millionen > wird das sicher funktionieren, und der Rest wird von dir ignoriert. > Nonsense. Dienstleistungen z.B. fuer eine immer aelter werdende Clientele zu erbringen kann so gut wie jeder. Das ist ein grosser und weitgehend unerschlossener Markt. > Noch mal: Wenn es 10 Millionen Arbeitssuchende und 100.000 Arbeitsplätze > gibt, dann ist es scheissegal, ob du, die Südkoreaner oder der Papst > sichere Arbeitsplätze haben. Und wenn sich von den 10 Millionen alle > irgendwie so gut qualifizieren, daß sie die 100.000 Jobs besetzen > können, sind immer noch 9900000 Leute übrig. > >> Anstatt rumzujaulen, was waere jetzt konkret Dein Vorschlag, was zu tun >> ist? > > Es ist ein hartes Problem, es ist nicht lösbar: Durch Automatisierung > braucht man für die gleiche Arbeit immer weniger Leute. Also muß man > sich wohl Gedanken machen, wie man die Gewinne sinnvoller verteilt. > Umverteilung per Order von oben? DDR 2.0? Klappt nicht. >>> Es gibt auch von diesen Jobs nicht genug. Unbezahlt vielleicht - dann >>> sind wir wieder bei der Sklavenarbeit. Jobs, von denen man nicht leben >>> kann, sind keine. >> >> Ich habe gezeigt, wie das geht, Du hast es ignoriert. > > Noch mal: Wenn es 10 Millionen Arbeitssuchende und 100.000 Arbeitsplätze > gibt, dann ist es scheissegal, ob du, die Südkoreaner oder der Papst > sichere Arbeitsplätze haben. Und wenn sich von den 10 Millionen alle > irgendwie so gut qualifizieren, daß sie die 100.000 Jobs besetzen > können, sind immer noch 9900000 Leute übrig. > Wenn man den Kopf in den Sand steckt und jegliche Gedanken an die redliche Schaffung von Arbeitsplatzen ( _nicht_ ABM) aufgibt, dann ist das wohl so. >>> Aber wenn du nur hier wärest, würdest du mal eben für Vollbeschäftigung >>> sorgen, oder wie darf ich das verstehen? >> >> Nur wenn man mich u.a. die Steuergesetzgebung und das Arbeitsrecht >> mitentscheiden laesst, oder wenigstens zuhoert und was tut, sonst geht >> es nicht. > > So langsam verstehe ich den Grad der Weltfremdheit, der Leute Trump > wählen läßt. > Da sind erstaunlich viele harte Realisten und Leistungstraeger bei. >> Bin dann ausgewandert und habe hier im Ausland etwa zwei Dutzend >> Arbeitsplaetze mitgeschaffen. Wie seltsam! > > Damit haben wir ja nicht nur Vollbeschäftigung, sondern sogar auch noch > alle anderen Weltprobleme gleich mitgelöst! Mit zwei Dutzend aus zig > Millionen Arbeitssuchenden, der Rest hat sich in Luft aufgelöst! > Hint: Ich bin nur einer von ganz vielen. Wenn Du eine Elektronik entwickelst, gibt Du da auch immer nach dem Plazieren zweier Widerstaende im Schaltbld auf, weil noch hunderte anderer Bauteile anstehen? >>> Deutlich drunter: >>> >>> https://www.google.com/publicdata/explore?ds=d5bncppjof8f9_#!ctype=l&strail=false&bcs=d&nselm=h&met_y=ny_gnp_pcap_pp_cd&scale_y=lin&ind_y=false&rdim=region&idim=country:DEU:KOR&ifdim=region&hl=de&dl=de&ind=false >>> >>> >>> https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php >> >> Zitat aus meinem Link "All figures are adjusted to reflect variations in >> the cost of living from one country to another". > > Der erste Link ist in KKP (Kaufkraftparität)-Dollar zur Anpassung von > Preisniveauunterschieden zwischen Ländern. Also genau das. > Mein Link enthaelt diese Daten. Aber die UN hat ja keine Ahnung, Du weisst das natuerlich besser. Ich war in Suedkorea und kenne viele Suedkoreaner. Da leben die Leute aehnlich wie in westlichen Laendern (bis auf erhebliche kulturelle Unterschiede). >>> Noch mal: Warum? Warum sollte das Risiko, den Arbeitsplatz zu verlieren, >>> nicht genug Risikobeteiligung sein? >> >> Nein. Genauso wie Firmen das zusaetzliche Risiko tragen muessen, dass >> ein Mitarbeiter z.B. genau vor einem wichtigen Messetermin zur >> Konkurrenz geht. > > Dann müssen die Mitarbeiter aber auch selbstverständlich bei jeglichen > geschäftlichen Entscheidungen der Firma mitentscheiden. Risiko tragen, > aber nicht mitentscheiden dürfen, das geht ja nun gar nicht. > Das koennen sie, indem sie sich in die entsprechenden Positionen raufarbeiten. Das ist in einem Staat genauso. Nicht jede kleine Entscheidung kann von allen getaetigt werden. Im uebrigen steht es jedem frei, sich eine andere Firma zu suchen, wenn einem die Richtung der derzeitigen nicht passt. Als wir von einer EU-Firma gekauft wurden, waren die erstaunt, wieviel Entscheidungsbefugnis Arbeiter und Techniker hier hatten. "You'd have to ask XXX" ... "But she is only a technician" ... "Yes, but she handles all that" ... "WHAT?!" -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/