Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: OT (Politik) Re: Semi-OT: PC won't start with USB-LPT plugged in Date: Tue, 15 Mar 2016 17:44:13 +0100 Lines: 108 Message-ID: References: <8nv4eblacn4iitvnvh5d67asl66ad81mvg@4ax.com> <9f38ebltdeafkelkgo9tuk0kil3029a8t4@4ax.com> <75scebl8i8mlhvck3tc089sja72mg7ac4r@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net a9y/dtkDVCfVmpa8RcIKUgKiAyev5J3DCAFRdxQnJcCG33zSnL Cancel-Lock: sha1:av/4HWA4Asg9Z6AUWLbFuevQXfM= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:31.0) Gecko/20100101 Thunderbird/31.8.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:204489 Am 15.03.2016 16:01 schrieb Joerg: >> Davon, daß du solche Anrufe bekommst, können sich die Millionen, für die >> es keine Arbeitsplätze gibt, nichts kaufen. > > Natuerlich koennen sie. Wenn sie sich fuer diese Arbeit qualifizieren > wuerden, muessten die Head Hunter nicht im Ausland suchen gehen. Und wenn alle Stellen besetzt sind, sind immer noch Millionen Arbeitssuchende übrig. Wie oft willst du das noch ignorieren? >> Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn es 10 Millionen >> Arbeitssuchende und 100.000 Arbeitsplätze gibt, dann ist es scheissegal, >> ob du, die Südkoreaner oder der Papst sichere Arbeitsplätze haben. Und >> wenn sich von den 10 Millionen alle irgendwie so gut qualifizieren, daß >> sie die 100.000 Jobs besetzen können, sind immer noch 9900000 Leute >> übrig. >> >> Nein, Subtraktion fügt sich nicht dem Wunschdenken. Es scheint bei >> Konservativen diesbezüglich eine fundamentale Mathematikschwäche zu >> geben. > > Lass mal die billigen ad hominem Anwuerfe sein. Dann hör auf, das Problem zu ignorieren. > Man muss sich manchmal > damit abfinden, einen Job zu machen, fuer den sich viele zu fein > vorkommen. Es gibt auch von diesen Jobs nicht genug. Unbezahlt vielleicht - dann sind wir wieder bei der Sklavenarbeit. Jobs, von denen man nicht leben kann, sind keine. >>>>> 2. Der Staat sorgt fuer gescheite Standortbedingungen. >> >> Ach ja, nach dem Staat rufen ist bei den Konservativen immer beliebt, >> wenn es darum geht, die Hand aufzuhalten. Nur Steuern zahlen wollen sie >> nie. >> >>>> Das macht der Staat dauernd. ... >>> >>> ROFL! >> >> Deutschland geht es wirtschaftlich so ziemlich am besten in Europa, >> Vollbeschäftigung existiert dennoch nicht. Aber ich bin mir sicher, du >> könntest das viel besser und würdest Vollbeschäftigung mit einem >> Fingerschnipp erschaffen, nicht wahr? > > Ich kann dort nichts mehr bewirken, weil es 10000km entfernt liegt. Aber wenn du nur hier wärest, würdest du mal eben für Vollbeschäftigung sorgen, oder wie darf ich das verstehen? > Ausserdem habe ich das mal in NRW versucht. Hat wohl nicht geklappt. Wie seltsam! Waren sicher irgendwelche anderen dran schuld, an dir kanns ja nicht gelegen haben, wir wissen ja von deiner Allmächtigkeit aus dieser Newsgroup. Waren sicher die "Linken", die sind ja bekanntlich an allem schuld. > Das war, als wenn man gegen > eine dicke Eiche tritt (ich spare mir jetzt die hier an sich noetige > Tirade gegen Sozen-Politiker). qed >>> Sorry, aber davon hast Du echt keine Ahnung. Ich war in Suedkorea. >> >> Und? Weiß du daher besser, wie viel die Koreaner im Vergleich zu den >> Deutschen verdienen? > > Eine Ecke mehr: > > https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_average_wage Deutlich drunter: https://www.google.com/publicdata/explore?ds=d5bncppjof8f9_#!ctype=l&strail=false&bcs=d&nselm=h&met_y=ny_gnp_pcap_pp_cd&scale_y=lin&ind_y=false&rdim=region&idim=country:DEU:KOR&ifdim=region&hl=de&dl=de&ind=false https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php >>>> Gibt es denn irgendeinen vernünftigen Grund, daß Arbeitnehmer *nicht* >>>> einen adäquaten Anteil an den Gewinnen ihres Unternehmens verdienen >>>> sollten? >>> >>> Das sollten und koennen sie. Dann aber bitteschoen an Gewinn _und_ >>> Verlust. >> >> Werden sie doch sowieso: Läuft der Betrieb gut, verdienen sie mit, läuft >> der Betrieb nicht gut, verlieren sie ihren Job. > > So what? Dann muß man ihnen doch nicht obendrein noch eventuelle Schulden des Betriebes aufbürden? >> ... Es geht nur darum, den Anteil am Mitverdienen richtig >> auszutarieren. > > Nochmal, dann muessen sie auch bereit sein, Verluste wenigstens ueber > Aktienoptionen mitzutragen. Noch mal: Warum? Warum sollte das Risiko, den Arbeitsplatz zu verlieren, nicht genug Risikobeteiligung sein? Hanno