Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: "horst-d.winzler" Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?OT_Mindestl=c3=b6hner_Re:_Lesetip_f=c3=bcr_Holger?= Date: Sat, 12 Mar 2016 15:21:03 +0100 Lines: 25 Message-ID: References: <0u3ldb5kliil5qme9dmq5gmpj3u17irpeq@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 8eDOvmYqczgRzpuFn2f7DQtMNOPIysDAgv+pBdhgUHSysB8omG Cancel-Lock: sha1:By/RNL9MtGFcKzC91ldk2p6Wrm0= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.6.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:204162 Am 12.03.2016 um 14:37 schrieb Rolf Bombach: > > In einem Punkt muss ich wirklich zustimmen. > Kernproblem ist, dass Arbeit zu teuer und Energie und Rohstoffe zu > billig sind. > Das bringt uns rasant dem Abgrund näher. Alle wissen es. > Würden die €_8,50 Mindestlöhner ihre Arbeit nicht verrichten, bräuchte ein Restaurant, eine Arztpraxis, ein Fleicherladen etc. gar nicht erst öffnen. Diese Lokalitäten wären nämlich so verdreckt das die Gewerbeaufsicht umgehend einschreiten müßte und die Kunden sich auch nicht mehr sehen lassen würden. Nun behaupten kluge Professoren, diese €_8,50er wären zu teuer, sie würden ihren Lohn nicht erwirtschaften. Wie rechnen diese klugen Professoren eigentlich die Produktivität dieser, zB Reinigungstätigkeiten, aus? Denn wie gezeigt, ohne deren Arbeit würden viele Unternehmen umgehend ganz aufhören müssen. Und, ist Arbeit wirklich zu teuer? -- mfg hdw