Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Franz Glaser Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Bericht: "Trafo" =?ISO-8859-1?Q?f=FCr_2m_wieder_misslu?= =?ISO-8859-1?Q?ngen=2E?= Date: Tue, 08 Mar 2016 02:28:40 +0100 Lines: 86 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net /J+9qMLuIVIPTrSNUW5wgQsqZvqPzNJ+GZil6nzvhLEdjSoCaz Cancel-Lock: sha1:PPRDXGc09NHS7c03WsucZyA3DjU= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; rv:24.0) Gecko/20100101 Thunderbird/24.5.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:203776 Am 07.03.2016 20:49, schrieb Joerg: > On 2016-03-07 10:37, Franz Glaser wrote: >> Am 07.03.2016 16:33, schrieb Joerg: >>> On 2016-03-05 06:04, Franz Glaser wrote: >>>> Vor zig Monaten habe ich euch hier belästigt mit meinem Problem, einen >>>> kleinen, nichtresonanten Balun zu bauen für das 2m-Band. >>>> 50 Ohm rein, 12,5 Ohm raus. >>>> >>>> Ich möchte damit nicht funken sondern Modellantennen (2m statt 20m) >>>> durchmessen. Da soll sich der Balun möglichst nicht bemerkbar machen, >>>> ich möchte am Messgerät die Antenne sehen, nicht den Balun und seine >>>> Resonanzabstimmung. >>>> >>>> Meine Hoffnung habe ich an dieses Saurüssel-Ferrit geknüpft. >>>> http://www.meg-glaser.at/pic/sauruessel.jpg >>>> Leider habe ich momentan den Ferrit-Typ nicht bei der Hand aber ich >>>> habe >>>> ihn damals ausgewählt nach der höchst verfügbaren Frequenz für "bis zu >>>> 300 MHz". >>>> >>>> 2 Windungen mit 0,75mm CuL-Draht auf der 50 Ohm Seite. >>>> 1 Windung mit 1 mm CuL Draht auf der 12,5 Ohm Seite. >>>> >>>> Die Messung mit dem Antennenmessgerät ist ernüchternd. Die >>>> Resonanzfrequenz mit 12 Ohm Widerstand liegt bei 75 MHz, bereits bei 30 >>>> MHz ist die Streuinduktivität zwischen den beiden Wicklungen so hoch, >>>> dass keine Verwendung als Balun mehr möglich ist. >>>> >>>> Die Anschlussdrähte sind weit unter Lambda/4, daran kanns nicht liegen. >>>> Auch die Wicklungsdrähte sind nur 12cm lang auf der Primärseite. >>>> >>>> Bei 10 MHz transformiert er recht sauber 4:1 mit erträglichem L-Anteil >>>> aber das möchte ich bei 145 MHz haben. >>>> >>>> Ich bin ratlos. >>>> >>> >>> Welches Material hat der Kern und kannst Du mal ein Foto ins Web setzen, >>> wie Du den gewickelt hast? 43er waere bei 145MHz nicht mehr so der Hit. >>> Ich habe mit den groesseren Kernen (Amidon BN Serie) viele >>> Breitbanduebertrager entwickelt und die liefen. Allerdings bei mir meist >>> im unteren VHF oder KW Bereich, weil die Kundengeraete dort arbeiteten. >> >> >> 3 Stk. BN61-6802 laut Auftragsmitteilung >> Amidon.de 13.10.15 11:38:28 >> >> 2 Windungen primär 0,75 mm CuL an BNC-Buchse. >> 1 Windung sekundär 1 mm CuL "gegenüber" U-förmig, in 2cm Entfernung an >> parallel gelötete Widerstände angeschlossen für 12,5 Ohm >> >> http://www.meg-glaser.at/pic/50-12.jpg >> > > Ui ... > > Lege die Abgangsdraehte beidseitig wenigstens mal eng zusammen und > ersetze die Widerstaende durch SMT 0805 oder kleiner. > > Die Schleife auf der 12.5ohm Seite ist ja fast schon eine Loop-Antenne. > > >>> 12.5ohm ist bei 145MHz nicht ganz trivial, da braucht man fast Bleche. >>> Gaengig ist auch der Aufbau mehrerer Baluns und dann parallelschaltung, >>> um dieses Problem ein wenig zu umschiffen. Das reduziert auch Aerger mit >>> den unerwuenschten zusaetzlichen nanohenries. >> >> DAS ist was NEUES! >> > > :-) > > Bei einem Kunden: "Das ist aber nicht elegant!" ... "Aber dann > funktioniert es" ... "Ja schon, aber ..." ... "Das wird bei > Rundfunksendern auch so gemacht" ... "Ach so! Ja dann." > Na gut, ich vertraue dir. Morgen pack ich das an mit schlanken Drähten. GL -- Die "Öffentliche Meinung" ist der sozialistische Ersatzgott. Allwissend, allmächtig und allgefürchtet. Die schlimmsten Mitmenschen sind die Verbreiter von Gerüchten, deren Herkunft sie nicht nennen dürfen - genannt Vernaderer. Die Medien sind dabei gesetzlich geschützt.