Path: csiph.com!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Bericht: "Trafo" =?ISO-8859-1?Q?f=FCr_2m_wieder_misslu?= =?ISO-8859-1?Q?ngen=2E?= Date: Mon, 07 Mar 2016 11:49:56 -0800 Lines: 78 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net IwOm3Fw71vrhwGmfTWCvuwHoU0jwToQAPyre1WBCqDeVdQxc0k Cancel-Lock: sha1:7uzmXoHWdQCO+seGTSSNxEHEsOs= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:203749 On 2016-03-07 10:37, Franz Glaser wrote: > Am 07.03.2016 16:33, schrieb Joerg: >> On 2016-03-05 06:04, Franz Glaser wrote: >>> Vor zig Monaten habe ich euch hier belästigt mit meinem Problem, einen >>> kleinen, nichtresonanten Balun zu bauen für das 2m-Band. >>> 50 Ohm rein, 12,5 Ohm raus. >>> >>> Ich möchte damit nicht funken sondern Modellantennen (2m statt 20m) >>> durchmessen. Da soll sich der Balun möglichst nicht bemerkbar machen, >>> ich möchte am Messgerät die Antenne sehen, nicht den Balun und seine >>> Resonanzabstimmung. >>> >>> Meine Hoffnung habe ich an dieses Saurüssel-Ferrit geknüpft. >>> http://www.meg-glaser.at/pic/sauruessel.jpg >>> Leider habe ich momentan den Ferrit-Typ nicht bei der Hand aber ich habe >>> ihn damals ausgewählt nach der höchst verfügbaren Frequenz für "bis zu >>> 300 MHz". >>> >>> 2 Windungen mit 0,75mm CuL-Draht auf der 50 Ohm Seite. >>> 1 Windung mit 1 mm CuL Draht auf der 12,5 Ohm Seite. >>> >>> Die Messung mit dem Antennenmessgerät ist ernüchternd. Die >>> Resonanzfrequenz mit 12 Ohm Widerstand liegt bei 75 MHz, bereits bei 30 >>> MHz ist die Streuinduktivität zwischen den beiden Wicklungen so hoch, >>> dass keine Verwendung als Balun mehr möglich ist. >>> >>> Die Anschlussdrähte sind weit unter Lambda/4, daran kanns nicht liegen. >>> Auch die Wicklungsdrähte sind nur 12cm lang auf der Primärseite. >>> >>> Bei 10 MHz transformiert er recht sauber 4:1 mit erträglichem L-Anteil >>> aber das möchte ich bei 145 MHz haben. >>> >>> Ich bin ratlos. >>> >> >> Welches Material hat der Kern und kannst Du mal ein Foto ins Web setzen, >> wie Du den gewickelt hast? 43er waere bei 145MHz nicht mehr so der Hit. >> Ich habe mit den groesseren Kernen (Amidon BN Serie) viele >> Breitbanduebertrager entwickelt und die liefen. Allerdings bei mir meist >> im unteren VHF oder KW Bereich, weil die Kundengeraete dort arbeiteten. > > > 3 Stk. BN61-6802 laut Auftragsmitteilung > Amidon.de 13.10.15 11:38:28 > > 2 Windungen primär 0,75 mm CuL an BNC-Buchse. > 1 Windung sekundär 1 mm CuL "gegenüber" U-förmig, in 2cm Entfernung an > parallel gelötete Widerstände angeschlossen für 12,5 Ohm > > http://www.meg-glaser.at/pic/50-12.jpg > Ui ... Lege die Abgangsdraehte beidseitig wenigstens mal eng zusammen und ersetze die Widerstaende durch SMT 0805 oder kleiner. Die Schleife auf der 12.5ohm Seite ist ja fast schon eine Loop-Antenne. >> 12.5ohm ist bei 145MHz nicht ganz trivial, da braucht man fast Bleche. >> Gaengig ist auch der Aufbau mehrerer Baluns und dann parallelschaltung, >> um dieses Problem ein wenig zu umschiffen. Das reduziert auch Aerger mit >> den unerwuenschten zusaetzlichen nanohenries. > > DAS ist was NEUES! > :-) Bei einem Kunden: "Das ist aber nicht elegant!" ... "Aber dann funktioniert es" ... "Ja schon, aber ..." ... "Das wird bei Rundfunksendern auch so gemacht" ... "Ach so! Ja dann." -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/