Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Franz Glaser Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Bericht: "Trafo" =?ISO-8859-1?Q?f=FCr_2m_wieder_misslungen?= =?ISO-8859-1?Q?=2E?= Date: Sat, 05 Mar 2016 15:04:33 +0100 Lines: 38 Message-ID: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net kGoNtwE3fI1F93f4Aj95RgS7wTOVS38U898wOBTKwPDif7xEoz Cancel-Lock: sha1:dokLgUNorK1p1pwQuKiRbACN0EQ= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; rv:24.0) Gecko/20100101 Thunderbird/24.5.0 Xref: csiph.com de.sci.electronics:203488 Vor zig Monaten habe ich euch hier belästigt mit meinem Problem, einen kleinen, nichtresonanten Balun zu bauen für das 2m-Band. 50 Ohm rein, 12,5 Ohm raus. Ich möchte damit nicht funken sondern Modellantennen (2m statt 20m) durchmessen. Da soll sich der Balun möglichst nicht bemerkbar machen, ich möchte am Messgerät die Antenne sehen, nicht den Balun und seine Resonanzabstimmung. Meine Hoffnung habe ich an dieses Saurüssel-Ferrit geknüpft. http://www.meg-glaser.at/pic/sauruessel.jpg Leider habe ich momentan den Ferrit-Typ nicht bei der Hand aber ich habe ihn damals ausgewählt nach der höchst verfügbaren Frequenz für "bis zu 300 MHz". 2 Windungen mit 0,75mm CuL-Draht auf der 50 Ohm Seite. 1 Windung mit 1 mm CuL Draht auf der 12,5 Ohm Seite. Die Messung mit dem Antennenmessgerät ist ernüchternd. Die Resonanzfrequenz mit 12 Ohm Widerstand liegt bei 75 MHz, bereits bei 30 MHz ist die Streuinduktivität zwischen den beiden Wicklungen so hoch, dass keine Verwendung als Balun mehr möglich ist. Die Anschlussdrähte sind weit unter Lambda/4, daran kanns nicht liegen. Auch die Wicklungsdrähte sind nur 12cm lang auf der Primärseite. Bei 10 MHz transformiert er recht sauber 4:1 mit erträglichem L-Anteil aber das möchte ich bei 145 MHz haben. Ich bin ratlos. MfG Glaser OE5FGL -- Die "Öffentliche Meinung" ist der sozialistische Ersatzgott. Allwissend, allmächtig und allgefürchtet. Die schlimmsten Mitmenschen sind die Verbreiter von Gerüchten, deren Herkunft sie nicht nennen dürfen - genannt Vernaderer. Die Medien sind dabei gesetzlich geschützt.