Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Opel Ampera - nichts geht mehr - und die unerwartete Ursache Date: Sun, 14 Feb 2016 15:41:03 +0100 Lines: 25 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 9VKnTrsMF9oXyfz8pUGJ9AMO6nxfHpFAcw68Q1eKRf3srGsUwP Cancel-Lock: sha1:he1dLGfSR5C61g5jE5WQiaLEiL0= User-Agent: Thunderbird 2.0.0.21 (Windows/20090302) In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:202159 Andeas Wenzel schrieb: > Am 13.02.2016 um 11:28 schrieb Hans-Peter Diettrich: >>> uf abschüssiger Strecke anhalten? >> >> Anfangs war das eben nicht so, zumindest nicht in der Entwicklungsphase. >> Da wurde an einem blockierenden Rad die Bremskraft reduziert, bis es >> wieder gedreht hat, daher ja die Bezeichnung ABS. Die anderen Räder >> bremsten weiterhin, und irgendwann nahm auch das zuvor blockierte Rad >> wieder Fahrt auf. [...] > > So einfach kann der Algorithmus nie gewesen sein, denn dann wäre man > auch auf trockener Fahrbahn mit nochsoviel Grip nie ganz zum stehen > gekommen. Ich glaube, wenn das so gewesen wäre, dann hätte man davon > gehört. Das ABS hat sich auch bei einer Vollbremsung durch Stottern bemerkbar gemacht, vermutlich hervorgerufen durch die Hydraulik. Solange alle Räder (etwa) die gleiche Drehzahl haben, ist doch garkein Eingriff notwendig. Das gilt bis hinunter zum Stillstand des Fahrzeugs (v=n=0). Kleine Abweichungen durch unterschiedlichen Aufstandsradius (Druck, Abnutzung...), Walken, Kurvenfahrt etc. müssen sowieso akzeptabel bleiben. DoDi