Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: =?UTF-8?Q?Eric_Br=c3=bccklmeier?= Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_Maker-Messe_M=c3=bcnchen?= Date: Wed, 27 Jan 2016 10:17:32 +0100 Lines: 56 Message-ID: References: <7h7incxavh.ln2@news.c0t0d0s0.de> <8rikncxeq3.ln2@news.c0t0d0s0.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net YPMlqoNUGB9VI7yb/PiPCQF0bzkkOnBW9YSFgFlgtHQJlsbnkP Cancel-Lock: sha1:4xYcwgrTuV6LZy9Xh6kQjY3P7Fk= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.5.1 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:200800 Am 27.01.2016 um 10:06 schrieb Michael Welle: > Hallo, > > Edzard Egberts writes: > >> Joerg wrote: >>> On 2016-01-26 09:55, Michael Welle wrote: >>>> naja, Noten gibt es i.d.R. ja nicht fuer den Vorlesungsbesuch, sondern >>>> fuer das Abliefern von Wissen. >>> >>> Wissen? Na ja. Ich hatte damals eher den Eindruck, damit wurden "Test >>> taking skills" abgeklopft. Man musste immer die gleiche Art >>> vorgeschuesselter Aufgaben loesen. >> >> Leistung als Arbeit pro Zeit und konzentriertes, fehlerfreies Arbeiten >> wird da IMHO selektiert. >> >>> Wir besorgten uns stapelweise alte >>> Klausuraufgaben, rackerten die einige Wochen wie im Akkord runter, >>> schrieben die Klausur und das war's dann gewesen. >> >> Auf diese Art habe ich zwar eine Eins in theoretischer Elektrotechnik >> bekommen (Fouriertransformation und so ein Zeug), aber bis heute nicht >> wirklich Ahnung von der Materie (dabei könnte ich die gerade >> gebrauchen). > und der Prof/Doktorand hatte in der Sprechstunde keine Lust, detailierte > Nachfragen zu beantworten? > > Ich bin der Meinung, dass Vorlesung und Uebung einen Grundstock an > Wissen und Faehigkeiten vermitteln sollen und zum Bestehen der > Pruefungen befaehigen sollen. Alles andere liegt in der Verantwortung > des Studenten. Dem steht doch frei, die Theorie weiter auszuarbeiten > oder praktische Anwendungen zu rechnen oder zu probieren. Was viele Studenten nicht sehen (wollen) in z.B. unserer Modulschreibung steht für jede Vorlesungsstunde etwa zwei Stunden an privater Arbeit an. Würde man dieses Verhältnis tatsächlich mal Anwenden, wäre das Studium für die meisten wohl recht locker zu schaffen... > Darum bin ich > auch der Meinung, dass -Joerg jetzt mal die Ohren zuhalten- es nicht > Aufgabe der Universitaet ist, Studenten das Loeten beizubringen. Das ist ganz sicher nicht die Aufgabe einer Hochschule - das kann man sich bei Interesse ganz gut privat beibiegen... > Ich > begruesse es, wenn Veranstaltungen bereitstehen, wo das moeglich ist, Das ist ganz häufig der Fall. -- http://www.headless-brewing.com/