Path: csiph.com!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Gerhard Hoffmann Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Induktionskochfeld: warum magnetisches Kochgeschirr? Date: Wed, 2 Dec 2015 22:25:39 +0100 Lines: 31 Message-ID: References: <196u5bl5l620d9nd4ukneha6et7v5nmudk@4ax.com> Reply-To: ghf@hoffmann-hochfrequenz.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net On4xXoGsoPbiGLupcqgZpgO3H1kRj53Tr9ocZjywZItha/+yYM Cancel-Lock: sha1:pN690WtwqIXOdo+PQqYBTVAvXbU= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.4.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:197481 Am 02.12.2015 um 20:45 schrieb Johannes Bauer: > On 02.12.2015 20:03, Dieter Wiedmann wrote: > >>> Ist das nicht eher als Heatspreader gedacht? >> >> So ist es. Für Induktionskochstellen sind die deshalb nicht geeignet. >> Die speziell dafür angebotenen Edelstahltöpfe haben dann einen Kern aus >> ferritischem Stahl. > > Das heißt die sind dann auf einem herkömmlichen Herd eher Crap? Ich fand, dass die eigentlich ganz gut funktionieren. Die Elektroplatte oder die Gasflamme sind ja auch keine Punktstrahler und der ach so dicke Kupferkern ist in der Realität wohl eher eine Folie. Ich glaube nicht, dass viele Leute ihre Pfannen aufflexen um das zu überprüfen. Wer mal Induktion hatte will sowieso nicht wieder zurück. Die Reaktions- zeiten sind einfach klasse. Man kann die Energie für die hinteren Platten auf die beiden vorderen umleiten, das sind dann 7 KW für zwei Platten. Da geht mächtig was ab! Und abschalten ist genauso plötzlich. An der Glasplatte kokelt auch nichts an, die wird höchstens vom Topf warm. Gruß, Gerhard (nach Induktions-Entzug jetzt wieder happy!)