Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Stromzaehler Date: Wed, 25 Nov 2015 10:55:29 -0800 Lines: 109 Message-ID: References: <20151121224130.71f3be0c@Achmuehle.WOR> <20151122225355.5474ea19@Achmuehle.WOR> <20151123223326.4a8478ba@Achmuehle.WOR> <20151124233410.7072d1ec@Achmuehle.WOR> <1t8hic-nod.ln1@nntp.haselbeck-net.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net RSZ2tkgeZFF6+qRc2NzffwR8JA4z4qpoxg+bRWPgqNoBj59MaM Cancel-Lock: sha1:p7sLdQQTD3s9JKGxxylpENvgxzw= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: <1t8hic-nod.ln1@nntp.haselbeck-net.de> Xref: csiph.com de.sci.electronics:197030 On 2015-11-25 09:50, Rupert Haselbeck wrote: > Joerg schrieb: > >> Die Planungen waren gut. > > Wenn das Netz derart labil ist, dass es auf die paar privaten PV- > Anlagenbetreiber angewiesen ist, um halbwegs stabil gehalten werden zu > können, dann waren die Planungen mitnichten gut. > Ach wat. Man muss endlich von dieser zentralistischen Denkweise weg. Genau das tat man hier und es funktioniert wunderbar. >> Eine Gemeinschaft kann durch geschickten >> Einbezug von Solar eine solche Mischkalkulation guten Gewissens >> eingehen. > > Das kann man nur, wenn die verfügbare Leistung hinreichend groß ist, um > merkbar wirken zu können. > Aufgrund der Solaranlagen ist sie das inzwischen. >> Man kann diese kalkulation jedoch mit einigen wenigen >> Federstrichen im Rahmen einer grandiosen Fehlentscheidung kaputtmachen. >> Ende der 90er hat man das hier schonmal geschafft. Genau das droht >> derzeit wieder. Politiker, Amtstraeger und Buerokraten lernen oft so gut >> wie gar nichts. > > Hmm, meines Wissens kannst du als Ausländer in den USA zwar nicht Präsident > werden, selbst wenn du eingebürgert würdest. Aber als eingebürgerter > Österreicher konnte schon mal einer Gouverneur werden. Warum trittst du > nicht in seine Fussstapfen und bringst all den doofen Politikern und > Bürokraten mal deine Lesart der Logik bei, um den Staat voranzubringen? > Weil ich Sozen nicht gut abkann und dann muesste ich mit einer Mehrheit selbiger zusammenarbeiten. Das ginge auf Dauer nicht gut :-) >> Die Differenz ist morgens hoeher. Wenn es draussen 20C sind, kuehlt der >> Waermetauscher wesentlich besser runter als wenn es draussen 40C ist. > > Richtig. Nämlich, weil die Differenz morgens geringer(!) ist. Die Differenz > nämlich zwischen dem äusseren und dem inneren Wärmetauscher. Eine > Zieltemperatur von 18°C (das wäre _mir_ viel zu kalt...) zu erreichen, wenn > man ein Wärmereservoir von 20°C als Senke für die abzuführende Wärme > benutzt, ist mit deutlich weniger Energieaufwand möglich als, unter sonst > gleichen Bedingungen, bei einer Temperatur der Wärmesenke von 40°C > Du hast den Kompressor vergessen. Der treibt die Temperatur naturgemaess hoch. Dadurch liegt die Temperatur des Aussentauschers bei einer Klimaanlage stets hoeher als die Aussentemperatur, die Anlage koennte sonst nicht funktionieren. Morgens ist die Differenz hoeher, nicht geringer. Wenn das Freon z.B. mit 70C in den Tauscher reinzischt und selbiger mit 20C gekuehlt wird, betraegt die Differenz 50C und es kuehlt weit effizienter herunter als bei 40C, wo die Differenz nur 30C betraegt. >> Das ist nur bei unserem Vedunstungskuehler anders, abernur, weil dort >> die Luftfeuchte eine entscheidende Rolle spielt und die liegt morgens >> bei 30-40%, nachmittags im Hochsommer oft unter 15%/ > > Welche Temperatursenkung ist denn eigentlich mit dem Verdunstungskühler > erreichbar? > Erstaunlich viel, wobei unserer fuer das Haus zu klein ist. Obwohl er warme Aussenluft reinzieht, funktioniert er besser, je waermer es aussen ist. Weil in unserer Gegend dann auch die Luftfeuchte sehr niedrig wird. Z.B. ist es oft aussen 100F und er pustet die angesogene Luft mit 70F in die Huette. Das muessten in Celsius 38C auf 20C herunter sein. Das beste ist, dass die Luft etwas feuchter ist und dass die Luft im Haus mehrmals pro Stunde komplett ausgetauscht wird. Wenn Waldbraende herrschen, holt der uns den Brandgeruch weitgehend aus der Luft, waehrend es in anderen Haeusern stinkt. Nachts schalten wir die Verdunstung oft ab und lassen ohne Kuehlung reinziehen, weil es morgens sonst echt zu kalt in der Huette wird (fuer meine Frau). Aber nur wenn in der Naehe kein Waldbrand wuetet. In Florida oder im Sueden von Texas kann man das ganze jedoch vergessen, da es dort heiss und gleichzeitig tropisch feucht ist. >> Und alle suchen noch nach dem Super-Cap fuer Waerme und Kaelte :-) > > Ja, der wäre auch hier wohl ein Kassenschlager > Wenn man gescheit baut, ist das kein so grosses Problem. Das Fundament wird dann jedoch sehr unorthodox und man muss in einer Gegend bauen, wo es moeglichst wenig Buerokraten gibt, die bei der Genehmigung Aerger machen. Da bieten sich z.B. einige Gegenden von Nevada an. Auch sind klassische Klimaanlagen vom Design her vorsintflutlich. Man sollte wenigstens einen Vorkuehler nach dem Verdunstungsprinzip vor den Aussenwaermetauscher setzen. Selbst wenn der in feuchten Gegenden nur 5C Differenz schafft, ist das viel wert. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/