Path: csiph.com!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: =?ISO-8859-15?Q?Audio-Anf=E4ngerfragen?= Date: Fri, 23 Oct 2015 07:45:08 -0700 Lines: 58 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-15; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net /ddEZ1qnqQN4IoGn9oTVPQQzPoqsVmNNUfr7BShH5G5fGYkFLS Cancel-Lock: sha1:bNarIXsw/ZuVBIVej5US+44zEj4= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:194840 On 2015-10-22 11:47 PM, Jan Bruns wrote: > Also ich will da nochmal nachhaken: > > Mir ist noch nicht ganz klar, wie die Schaltung im Mikro > eigentlich aussieht (möglicherweise war die sogar in der > nicht mehr aufzufindenden Bedienungsanleitung abgedruckt, > aber google kennt sowas anscheinend nicht). > > Also ich nehme an, daß der Elektret-Kondensator direkt mit > dem Gate eines einzelnen FETs verbunden ist, und ansonsten > nur Widerstände verbaut sind. > http://www.openmusiclabs.com/learning/sensors/electret-microphones/ > Damit sich damit aber ein halbwegs balanciertes Signal > ergibt, müsste der FET-Kanal ja wohl irgendwie quasi für > einen Stromfluss zwischen den beiden Signalleitungen sorgen, > um so über Stromsummen an Widerständen das balancierte Signal > zu generieren. > Balanciert heisst differenziell ab Quelle. Dort kann durchaus eine der Signalleitungen am lokalen Massepunkt liegen. Nur sollte sie das am anderen Ende der Leitung nicht und auch nicht irgendwo unterwegs, weil dann Brumm, Schaltknackser und sonstige Stoerungen einkoppeln. Die Phantomversorgung moechte dabei ebenfalls wie ein rohes Ei behandelt werden. > Aber benötigen FETs nicht irgendeine unklare Sättigungs- > Kanalspannung, um von eben dieser unabhängig Ströme zu steuern? > Und müssen das nicht einige Volt schon sein? > Wie also könnte das im Detail aussehen? > Gaengige JFETs haben ohne Gate Spannung einen Ruhestrom, beim dem die Strecke im linearen Bereich liegt. > > Messen tue ich hier übrigens mit knapp 17,5V Phantomspeise- > spannung über den (von mir so gewählten) Speisewiderständen: > > 4631 Ohm 2,523 V > 4663 Ohm 2,490 V > > Also gehen etwa 0,5 mA pro Leitung ins Mikro. Es fällt auf, daß > der grössere Widerstand den kleineren Spannungabfall zeigt. > Das sieht noch recht normal aus, meist ist die Spannung ein wenig kleiner. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/