Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: RohS-konforme =?UTF-8?B?Rm90b3dpZGVyc3TDpG5kZT8=?= Date: Wed, 14 Oct 2015 17:25:51 +0200 Lines: 35 Message-ID: References: <2d3e060e-d159-4692-b9e6-38ea44e69f0c@googlegroups.com> <5a96f12d-4391-4df9-a02d-b1ed756e977c@googlegroups.com> <465e0322-376f-4d6c-8158-c09988e70360@googlegroups.com> <6f1146bb-9752-46a2-91dc-113093215d4f@googlegroups.com> <8da408ec-0ee3-4209-a96b-cdbe8f6f6c7d@googlegroups.com> <63uvec-lbc.ln1@nntp.haselbeck-net.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net mmsC15X6enJYui0jOePqagAbqIPc7iWKxu7l/IqqH1dfrr3TcQ Cancel-Lock: sha1:JM4vSktFgVdam0USbRo+dN4pFHs= User-Agent: Thunderbird 2.0.0.21 (Windows/20090302) In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:194020 horst-d.winzler schrieb: > Am 13.10.2015 um 20:33 schrieb Gerrit Heitsch: >> On 10/13/2015 08:20 PM, Rupert Haselbeck wrote: >>> horst-d.winzler schrieb: > Werden Einzelfälle betrachte, gibt es oft durchaus plausible Gründe für > die unterschiedliche Besteuerung von Kapital- vers. Arbeitseinkommen. > Diese unterschiedliche Betrachtung relativiert sich zunehmend, je mehr > der gesamte Komplex betrachtet wird. > >>> >>>> Denn das Einkünfte aus Kapital lediglich mit 24%, jedoch aus Arbeit mit >>>> 44% besteuert werden, ist ein Skandal. >>> >>> Blödsinn! Das ist schlicht und einfach eine Frage der >>> Einnahmenmaximierung. Vielleicht sollte man (genau) hier einmal den sozialen Aspekt einer "sozialen Marktwirtschaft" betrachten. Kann es wirklich sozial sein, wenn <10% der Bevölkerung über >90% des Kapitals verfügt, mit ständig steigender Tendenz? Ganz überspitzt ausgedrückt ist für mich die soziale Marktwirtschaft so sozial wie der Nationalsozialismus, beides sind nichts als Worthülsen. Wenn sich "sozial" darin erschöpft, keinen (anerkannten) Bürger verhungern zu lassen, dann bitte umbenennen in "minimal humane Marktwirtschaft" :-] Und wenn wir uns die Parteien anschauen, wo findet sich in den Parteien mit einem "C" heute noch ein christlicher Aspekt? Wo wären die denn heute ohne un- bzw. andersgläubige Wähler, in einer multi-kulturellen Gesellschaft? Tatsächlich sind es doch seit langem schon die Anbeter des goldenen Kalbs, die auch in diesen Parteien das Sagen haben :-( DoDi