Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: "Peter Heitzer" Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: =?UTF-8?Q?Differenzverst=C3=A4rker?= mit LM324 sinnvoll? Date: 15 Sep 2015 06:32:54 GMT Lines: 36 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net itizmkhZje6tiSCe7V2+oA0SbYJu/4tsNaryH61QD5WC024/O7pH9DLxGc X-Orig-Path: not-for-mail Cancel-Lock: sha1:Poqa7c4gYJ14i36a7d8BeEkmRGo= User-Agent: tin/2.2.1-20140504 ("Tober an Righ") (UNIX) (Linux/3.16.0-4-amd64 (x86_64)) Xref: csiph.com de.sci.electronics:192200 Bernd Mayer wrote: >Am 14.09.2015 um 13:02 schrieb Peter Heitzer: >> Für eine Ladeschaltung eines Akkupacks aus drei in Reihe geschalteten Li-Ionzellen >> (alter Notebookakku, die originale Ladeelektronik kann ich nicht verwenden) möchte ich >> für jede Zelle einzeln die Spannung messen und die Ladung beenden, wenn die erste >> Zelle 4.1V erreicht hat. Die einzelnen Spannungen will ich mittels Differenzverstärker >> aufbereiten und dann 3 Komparatoren (LM339) zuführen. Verglichen wird mit einer >> Referenzspannung aus einer TL 431. >> Für die Differenzverstärker dachte ich an je 1/4 LM324. Um die Eingänge nicht zu >> übersteuern (Betriebsspannung des LM324 ist 5V) wähle ich eine Verstärkung von >> ca. 1/4 (d.h. R1, R3=39k, R2, R4=10k >> in http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm). >> Die Widerstände sind Metallfilm mit 1% Toleranz. >> Meine Frage nun: >> Ist mit einem ordinären LM324 und den angegebenen Widerständen überhaupt eine für diesen >> Zweck brauchbare Genauigkeit (max. Abweichung 2%, um die Zellen nicht zu überladen) >> zu erzielen? >Hallo, >verstehe ich Dich richtig daß Du mit dem Differenzverstärker die >floatenden Akkuspannungen von 0V - 4,1V, 4,1 V - 8,2 V und 8,2 V - 13,3 >V massebezogen messen möchtest? Ja. Für die erste Zelle braucht es aber keinen Opamp; da reicht ein Draht. >Spontan bin ich da erst mal leicht skeptisch. >Falls die Widerstände nicht auch noch auf Gleichheit selektiert sind, >dann kann dadurch grob schon ein Fehler von 2 % entstehen. >Dazu kommt noch der Fehler durch den TL431 - ja nach Type bis zu 2 %! >Operationsverstärkerschaltungeen mit Verstärkung kleiner als 1 habe ich >auch noch nicht gesehen - IIRC. Mittlerweile halte ich es für sinnvoller, den OpAmp aus der Eingangsspannung für die Ladeschaltung, einem 19V Notebooknetzteil zu versorgen. Dann kann ich mit Verstärkung 1 arbeiten und bleibe trotzdem innerhalb der Werte für die Eingangsspannungen.