Path: csiph.com!au2pb.net!feeder.erje.net!1.eu.feeder.erje.net!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: =?UTF-8?B?TWluZGVzdHN0csO2bWUgVGFzdGVy?= Date: Sat, 29 Aug 2015 22:34:47 +0200 Lines: 40 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net VDqtHwI40vi4YxDidr9cZA6iYldrTZsMfwdmara6eoxR9XIz3y Cancel-Lock: sha1:fDSl/CAhp3qhgHPF2b+KHENIU44= User-Agent: Thunderbird 2.0.0.21 (Windows/20090302) In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:191416 Franz Glaser schrieb: > Am 28.08.2015 21:14, schrieb Patrick Schaefer: >> Am 28.08.2015 12:30 schrieb Hans-Peter Diettrich: >> >>> Es kommt auf das Kontaktmaterial an, wieviel Strom (und Spannung!) zum >>> Wegbrennen etwaiger Oxidschichten etc. empfehlenswert ist. >> >> Falls Ruhestrom ein Thema ist, setzt Du parallel zum Taster einen >> Kondensator. Der wird bei Betätigung schlagartig entladen und stellt so >> kurzfristig einen höheren Strom zur Verfügung. Dann kann der Pullup >> hochohmig bleiben. >> >> Patrick > > Vorsicht. Der ist beim Ausschalten des Gerät(chen)s geladen und macht > den Eingang 'putt. > > Ein zusätzlicher R ist dazu auch nötig, entweder in Serie zum Eingang > oder in Serie zum C. Dabei verläßt man sich meist auf parasitäre Dioden an allen Pins, die zusammen mit den Vorwiderständen die Ladungen gefahrlos abbauen. Solange es sich um mechanische Schalter o.ä. handelt, wirken sich die entstehenden Tiefpaßfilter eher positiv aus. Vor langer Zeit war ich einigermaßen entsetzt, als ich Schaltpläne zu einer 24V Wartenelektronik zu Gesicht bekam. Da war doch tatsächlich ein digitaler CMOS IC (40xx) mit Widerständen und Zenerdiode schwebend zwischen die 24V Versorgungsspannung gehängt, und wurde über AFAIR 47k mit den 24V Signalen versorgt. Der digitale Ausgang erreichte entsprechend höchstens 15Vpp, aber anscheinend war das gut und sicher genug im Kraftwerksbetrieb. BTW die Arduino (ATmega) µC haben Eingänge mit Hysterese. Ist das eine Eigenheit dieser Serie, oder eher üblich bei kleinen Controllern? Mir gibt es jedenfalls ein sicheres Gefühl, wenn man bei der Entwicklung auf die Anstiegszeiten der Flanken keine besondere Rücksicht nehmen muß. DoDi