Path: csiph.com!news.mixmin.net!news2.arglkargh.de!news.karotte.org!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Christian Zietz Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Dumme Frage Date: Thu, 13 Aug 2015 17:35:13 +0200 Lines: 28 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=windows-1252 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net I/P9VeKwj0XGyoaELsi/4Ay6KoTD3IairRCERrD3Ky11UzQQ== Cancel-Lock: sha1:EjDaFGpddqETW0KHw6fSY6fpigQ= X-Enigmail-Draft-Status: N1110 User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; WOW64; rv:38.0) Gecko/20100101 Thunderbird/38.1.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:190874 Stefan schrieb: > FFT wirst du in den seltensten Fällen wirklich benötigen Das mag ich so nicht stehen lassen. Es hängt -- wie bei jedem Werkzeug -- essentiell von der Anwendung ab, ob man sie benötigt oder nicht. Wenn Du z.B. Harmonische (wg. Nicht-Linearitäten) auf einem Signal suchst oder leitungsgebundene Störungen messen willst, wirst Du mit der reinen Zeitbereichsdarstellung nicht auskommen. Jörg kann bestimmt etliche Beispiele aus der Praxis liefern, in denen die FFT-Funktion zum Einsatz gekommen ist. > So muss man z.B. sicherstellen, dass das Eingangssignal bandbegrenzt > ist, also wenn du Frequenzanteile hast, die höher sind als die halbe > Abtastfrequenz kommt alles mögliche dabei raus. Das gilt allerdings auch > für ein Speicheroszilloskop. Eben! Das ist keine Einschränkung der FFT, sondern -- wie Du selbst schon schreibst -- eine der Abtastung, die Du in jeder zeitdiskreten Darstellung und damit bei jedem DSO hast, egal auf das Signal noch eine FFT angewendet wird oder nicht. Christian -- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA