Path: csiph.com!au2pb.net!feeder.erje.net!1.eu.feeder.erje.net!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Dumme Frage Date: Wed, 12 Aug 2015 09:51:48 -0700 Lines: 43 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 4mZYKYijn9DmWwjutkE4VwODIMIEGEwahzrm3Q9XCUTR4xG4sa Cancel-Lock: sha1:hgab7NUn24fQsY0oVXk3F8sLCNk= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:190858 On 2015-08-12 4:06 AM, Juergen Roesener wrote: > Hallo, > > die Frage ist wahrscheinlich naiv und für Euch ganz einfach zu > beantworten: > > Wie interpretiere ich die FFT Kurve auf dem folgenden Bild? > http://www.panoramio.com/photo/122471277 > Was sie prinzipiell bedeutet, habe ich durch Googeln herausgefunden, > nicht aber die Deutung im konkreten Fall. Fourier-Analyse habe ich in > grauer Vorzeit mal in der Schule gelernt - eher oberflächlich und > natürlich weitgehend vergessen. > Wie andere schrieben, die FFT ist ziemlich verrauscht, kann man nicht viel mit anfangen. Hint: Eine _weit_ bessere FFT bekommt man, wenn man statt des Scope die Sound Card eines PC und eine gescheites FFT Programm nimmt. Aber sauber auf Massefuehrung und Ueberspannung achten, zu weit oberhalb von 1V oder so macht es unwiderruflich pueff im PC. Angstdioden, Widerstand und Sicherungen sind da nicht verkehrt. Ich mache es daher oft mit einem ohne Ladegeraet betriebenen Netbook und einem externen USB Sound-Modul. Dann gehen (normalerweise) nur $20 kaputt und nicht mehrere hundert. > Der Tastkopf liegt lose neben einer Steckdosenleiste mit mehreren > Steckernetzteilen. Die abenteuerliche Sinuskurve ist damit wohl > erklärt. > Abenteuerlich? Die sieht nach Messung an einem Strom-Shunt aus, vor einem Verbraucher, welcher einen Halb- oder Vollbrueckengleichrichter hat und kein PFC. Der Strom setzt schlagartig ein, wenn der Gleichrichter die Restspannung des Elkos erreicht und auf der abfallenden Flanken schlabbert es wie ueblich weg, weil der Elko naturgemaess laenger vorhaelt als der Abfall des Sinus. Nix besonderes, sieht nach Billisch-Netzteil aus :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/