Path: csiph.com!aioe.org!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: HRV-160A Date: Mon, 08 Jun 2015 13:49:56 -0700 Lines: 33 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-15; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net GXlKAjmuaWcozjpwqwm4aAiaY56/pSKgBCpRutC4fFvRqGi/Cy Cancel-Lock: sha1:6yAaA7B4Ew/oOCIaEPYl5I/9WaE= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070728 Thunderbird/2.0.0.6 Mnenhy/0.7.6.666 In-Reply-To: Xref: aioe.org de.sci.electronics:186707 On 2015-06-08 1:24 PM, Siegfried Schmidt wrote: > horst-d.winzler schrieb: > >> 1,5_V Zink-Kohle-Element. > > Diese Antwort sagt mir gar nichts. > > Was haben Spannungs-Meßbereiche von Röhrenvoltmetern mit Zellspannungen zu > tun, ausser dass zufällig eine solche für Widerstandsmessungen eingebaut > ist? > Es liegt daran, dass ein Roehrenvoltmeter im Prinzip nur ein glorifizierter Kathodenfolger ist. Offiziell zwar differenziell, aber das Gitter der anderen Triode befindet sich ueber einen Widerstand auf Massepotenzial. Daher legt man das so aus, dass sich bei etwas ueber 1V Vollausschlag einstellen kann. Nicht 1.5V, denn Nadel soll es im Ohm-Bereich auch noch mit einer etwas ausgelutschten Batterie bis ans Ende schaffen. Dies ist auch der Grund, warum Roehrenvoltmeter normalerweise 1.5V als niedrigsten Messbereich haben. Was ich nie so ganz verstanden habe, ist warum man nicht anstatt der Batterie aus der Heizwicklung einen Abfall von 1.2V an zwei Dioden genommen hat. Denn mit der Batterie hat es etliche Roehrenvoltmeter gegeben, bei denen die Besitzer nie Widerstaende damit gemessen haben, die Batterie eines Tages auslief und innen alle moegliche wegfrass. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/