Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Wiens Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: PWM linearisieren Date: Thu, 10 Sep 2026 07:35:10 +0200 Organization: none Lines: 40 Message-ID: <87a4pp1xk1.fsf@s-bot.de> References: <6A9F0102.73696711@hrz.tu-chemnitz.de> <6AA12288.AA52B467@hrz.tu-chemnitz.de> <8733vi3a03.fsf@s-bot.de> <87qzj21kd6.fsf@s-bot.de> <6AA1E129.D7CD0054@hrz.tu-chemnitz.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 8zJotdK9+25VmGkr/JQykgTFGD5cXxXM/Jr4+zFgKAbInwxSY= Cancel-Lock: sha1:mfEYd9btk4k6Onv66tKnBICMSjE= sha1:nNWYN3jI0bSVoE6n+2BcE/W95ww= sha256:b7laTmB0Vc5fzsMzH39Y8XUYL+AOkn7gayJZsMJcSOQ= User-Agent: Gnus/5.13 (Gnus v5.13) Emacs/28.2 (gnu/linux) Xref: csiph.com de.sci.electronics:369224 Hans-Juergen Schneider writes: > Axel Berger wrote: >> >> On 2026-09-09 18:10, Stefan Wiens wrote: >> > Mein Eindruck war, dass der OP unzufrieden war >> > mit der Verzögerung und Restwelligkeit eines >> > schlichten RC-Filters. > >> Nein. Wenn du ganz an den Anfang gehst, hatte er die lineare Umsetzung >> vom Tastverhältnis auf die Spannung nicht begriffen und meinte, dafür >> eine Konstantstromquelle zu brauchen. > > Du hast meine Erklärung im ersten Beitrag nicht verstanden. Also > nochmal: > Der Strom durch den Widerstand ist abhängig von der Spannungsdifferenz > zwischen dem Treiber und dem Kondensator. Das bedeutet, dass bei > geringer > Kondensatorladung der Ladestrom einen höheren Wert hat, als derjenige, > der entladen soll. Und umgekehrt. Ausgeglichen ist das Verhältnis nur > genau in der Mitte. > Sowohl die Simulation, als auch der praktische Aufbau beweisen das. > Vielleicht noch ein Beispiel: Du kommst mit sehr kurzen positiven > Nadelimpulsen zum entladenen C. Dann ist I=U/R, das lädt ihn ein wenig > auf. Danach ist aber für lange Zeit I=0,0001*U/R. Das kann ihn nicht > entladen. Und das geht ja so weiter. In der Folge ist der Analogwert > viel zu groß. Alles klar? Wegen der unbekannten Frequenz kann man das analog halt nur mit einer sehr langen Zeitkonstante / einer sehr niedrigen Grenzfrequenz filtern; der Mittelwert passt dann irgendwann schon. Aber du hast hoffentlich eine digitale Lösung gefunden, die schneller ein Ergebnis liefert. -- Stefan