Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.comp.editoren Subject: Re: Emacs automatisch Zeilen umbrechen lassen Date: Wed, 23 Jun 2021 17:57:55 +0200 Lines: 35 Message-ID: References: <87fsxjp2pj.fsf@wolfgang-bauer.at> <87im2eql2h.fsf@wolfgang-bauer.at> <87pmwmfajk.fsf@wolfgang-bauer.at> <871r91z2tz.fsf@usenet.ankman.de> <87y2b9m40n.fsf@wolfgang-bauer.at> <874kdxc58r.fsf@wolfgang-bauer.at> <87eed0xrda.fsf@usenet.ankman.de> <83wnqr56d3.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> <87wnqrvu1k.fsf@usenet.ankman.de> <83bl816ccg.fsf_-_@helmutwaitzmann.news.arcor.de> <877dipwxga.fsf@usenet.ankman.de> <831r8x5oqr.fsf@helmutwaitzmann.news.arcor.de> <87pmwgvnue.fsf@usenet.ankman.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net Oi1SiWi6D2YjHHLXK6yn6ADqFlB5ehRhI8Mzi6JupfiKXJkl0C Cancel-Lock: sha1:5YIQbw0mlSpb4J3Jr0a+VtVF5k4= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.12.1 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.comp.editoren:326 Am 22.06.2021 um 22:30 schrieb Peter J. Holzer: > On 2021-06-20 10:20, Andreas Kohlbach wrote: >> Ich machte das ohne GUI, also TTY. Hier sollten ncurses zum Zuge kommen. > > ncurses hat damit fast sicher nichts zu tun. Das ist hauptsächlich eine > Library, um Bildschirmoutput zu managen (also z.B. einen String fett in > weiß auf blau rechts unten auf den Schirm zu schreiben) mit diversen > Optimierungen für langsame Leitungen (bei 300 bits/s war das wichtig). > > Wie Du schon richtig geschrieben hast, ist das Tool, das da zum Einsatz > kommt, GPM. Das kopiert einen markierten Bildschirminhalt in einen > Buffer und kann den dann wieder einem Terminal als Input zur Verfügung > stellen. Details weiß ich nicht (wenn ich mir die jemals angeschaut > habe, ist es 25 Jahre her und ich habe sie vergessen), aber da ist fast > sicher ein rudimentärer Support in der Kernel-Terminal-Emulation > vorhanden und der Rest wird im User-Space gemacht. Der Mechanismus dürfte einfach sein: Bildspeicher auslesen: > Die Crux hier ist "einem Terminal als Input zur Verfügung stellen". Wenn > der Text einfach so als Input reinkommt, kann eine Applikation (z.B. ein > Editor) nicht unterscheiden, ob der Input vom User getippt wurde oder > aus dem Buffer kommt. [...] Daher ist es sinnvoll, wenn der > Copy&Paste-Mechanismus eine Möglichkeit vorsieht, gepasteten Input von > getipptem Input zu unterscheiden (xterm & Co können das, vielleicht kann > es GPM auch) - wenn nicht, sollte man im Editor auf einen "Paste-Modus" > umschalten können (vim kann das, emacs wahrscheinlich auch). Da gibt's inzwischen Escape-Sequenzen für, ich bin aber ziemlich sicher, dass gpm dafür ein paar Jahre zu alt ist: . Stefan