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Groups > de.alt.sysadmin.recovery > #77358 > unrolled thread

*seufz*

Started byIgnatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de>
First post2024-03-06 17:27 +0000
Last post2024-03-08 19:08 +0100
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Contents

  *seufz* Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> - 2024-03-06 17:27 +0000
    Re: *seufz* Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-06 20:33 +0100
      Re: *seufz* Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2024-03-07 14:33 +0100
        Re: *seufz* Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-07 16:48 +0100
        Re: *seufz* Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2024-03-07 20:05 +0100
          Re: *seufz* Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2024-03-08 12:17 +0100
          Re: *seufz* Marco Moock <mm+usenet@dorfdsl.de> - 2024-03-08 12:29 +0100
            Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-08 18:51 +0100
              Re: *seufz* Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> - 2024-03-08 20:26 +0100
                Re: *seufz* Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2024-03-09 15:42 +0100
                  Re: *seufz* Rainer Freis <rainer_freis@web.de> - 2024-03-10 10:58 +0100
                    Re: *seufz* Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> - 2024-03-10 11:11 +0100
                      Re: *seufz* mlelstv@serpens.de (Michael van Elst) - 2024-03-10 10:21 +0000
                      Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-10 15:02 +0100
                        Re: *seufz* Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> - 2024-03-10 15:13 +0100
                          Re: *seufz* Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-10 15:24 +0100
                            Re: *seufz* Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> - 2024-03-10 15:33 +0100
                              Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-10 19:57 +0100
                                Re: *seufz* seppi.usenet@gmx.at (David Seppi) - 2024-03-16 06:39 +0000
                                  Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-16 12:43 +0100
                                    Re: *seufz* Mathias Koerber <mathias@koerber.org> - 2024-06-24 12:56 +0800
                                      Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-06-24 10:49 +0200
                        Re: *seufz* Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-03-10 22:21 +0100
                          Re: *seufz* Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2024-03-12 13:11 +0100
                            Re: *seufz* Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-03-12 18:19 +0100
                              Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-12 19:01 +0100
                                Re: *seufz* Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-03-12 22:31 +0100
                                Re: *seufz* Juergen Nieveler <usenet@nieveler.org> - 2024-03-13 13:46 +0000
                                  Re: *seufz* Marco Moock <mm+solani@dorfdsl.de> - 2024-03-13 15:13 +0100
                                    Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-13 16:00 +0100
                                    Re: *seufz* Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2024-03-13 18:32 +0100
                                  Re: *seufz* Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2024-03-14 10:52 +0100
                                    Re: *seufz* Marco Moock <mm+usenet@dorfdsl.de> - 2024-03-14 11:13 +0100
                                      Re: *seufz* Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2024-03-14 20:50 +0100
                                        Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-14 21:51 +0100
                                          Re: *seufz* Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2024-03-15 08:38 +0100
                                            Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-15 18:31 +0100
                                    Re: *seufz* Marco Moock <mm+usenet@dorfdsl.de> - 2024-03-14 11:26 +0100
                                Re: *seufz* Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2025-03-12 21:52 +0100
            Re: *seufz* Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2024-03-09 11:09 +0100
    Re: *seufz* Andreas Dau <dev.null@andreasdau.com> - 2024-03-07 15:08 +0000
      Re: *seufz* Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-03-07 16:47 +0100
      Re: *seufz* Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2024-03-08 18:53 +0100
        Re: *seufz* Stefan Möding <Mar2024.5.kill-9@spamgourmet.com> - 2024-03-08 19:08 +0100

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#77399

FromMathias Koerber <mathias@koerber.org>
Date2024-06-24 12:56 +0800
Message-ID<ldsckqFdbanU1@mid.individual.net>
In reply to#77398
On 3/16/24 19:43, Kay Martinen wrote:
> Und dennoch läuft keiner rum und Knipst Vor-Rentner aus damit die 
> anderen mehr bekommen könnten. Aber auf das "Geschäftsmodell" kommt 
> bestimmt auch noch irgendwer irgendwann - bei den immer mehr verrohenden 
> Sitten.

Es hiess doch schon in den 80ern:

Nächstes Jahr dürfen Rentner bei Rot über die Ampel gehen, ab dem Jahr 
danach müssen sie !


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#77400

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2024-06-24 10:49 +0200
Message-ID<ckonkk-k2c.ln1@news.martinen.de>
In reply to#77399
Wow, 3 Monate später.

Lebst du auf dem Mars oder noch weiter weg? ;)

Am 24.06.24 um 06:56 schrieb Mathias Koerber:
> On 3/16/24 19:43, Kay Martinen wrote:
>> Und dennoch läuft keiner rum und Knipst Vor-Rentner aus damit die 
>> anderen mehr bekommen könnten. Aber auf das "Geschäftsmodell" kommt 
>> bestimmt auch noch irgendwer irgendwann - bei den immer mehr 
>> verrohenden Sitten.
> 
> Es hiess doch schon in den 80ern:
> 
> Nächstes Jahr dürfen Rentner bei Rot über die Ampel gehen, ab dem Jahr 
> danach müssen sie !

$HIER gibt es eine ähnliche Redensart über Touristen und Kopfgeld wenn 
es einem gelegentlich ZU Viele Leute werden die Wirr in der Gegend herum 
stolpern. Manchmal direkt vor's Auto. :-/

Dazu die Mär von einem Fensterlosen Gebäude im Übernächsten Ort 
(=Gehirn-abgabestelle) denn manche wirken wie Zombies. Oder heutzutage 
eher: Smombies!

Bye/
   /Kay

-- 
nix

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#77381

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2024-03-10 22:21 +0100
Message-ID<usl895$35qhh$1@dont-email.me>
In reply to#77376
Am 10.03.24 um 15:02 schrieb Kay Martinen:
> Am 10.03.24 um 11:11 schrieb Marco Moock:

>> So war das bei uns im alten RZ. Da wurden alte stillgelegte Kabel 
>> einfach dringelassen. In den Wänden war noch 10Base2 und 10Base5. 
>> Es gab auch Kabel, die wohl mal für Arcnet genutzt wurden (93 Ohm
>> stand drauf).

> Elektriker machen das in Privatgebäuden oft nicht anders. Es wird
> eine Neue Zuleitung gelegt und die Alte einfach tot gelegt, ab
> geklemmt.

Oder in der Erde - was liegt, das liegt. Für immer.

Als mein Haus im Jahre '98 aufgebaut wurde, mussten Leitungen gelegt
werden, in der Erde zur Straße hin. Da kommt der Baggerfahrer: Cheffe,
dumm gelaufen, Kabel zerrissen. Aber im Plan war da kein Kabel!

Desjamaldumm - mal ansehen. Da stand "Deutsche Bundespost" drauf, aber
kein Warnband. Dazu muss man wissen, dass diese in meiner Gegend erst
ab Oktober '90 aktiv war, eigentlich wegen Planung und "war DDR" noch
einiges später. Das Zeitfenster war also klein.

Hmmm, ganz hinten sind noch Häuser ... wir warten einfach mal ab, wer
sich beschwert. Ja, richtig: Es beschwerte sich nie jemand.

Mt

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#77382

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2024-03-12 13:11 +0100
Message-ID<uspgps$31i5t$1@news1.tnib.de>
In reply to#77381
Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:
>Als mein Haus im Jahre '98 aufgebaut wurde, mussten Leitungen gelegt
>werden, in der Erde zur Straße hin. Da kommt der Baggerfahrer: Cheffe,
>dumm gelaufen, Kabel zerrissen. Aber im Plan war da kein Kabel!
>
>Desjamaldumm - mal ansehen. Da stand "Deutsche Bundespost" drauf, aber
>kein Warnband. Dazu muss man wissen, dass diese in meiner Gegend erst
>ab Oktober '90 aktiv war, eigentlich wegen Planung und "war DDR" noch
>einiges später. Das Zeitfenster war also klein.
>
>Hmmm, ganz hinten sind noch Häuser ... wir warten einfach mal ab, wer
>sich beschwert. Ja, richtig: Es beschwerte sich nie jemand.

War das vielleicht ein Überbleibsel von "wir müssen jetzt hier ganz
schnell und ohne Rücksicht auf Verluste Telefon hinbringen, und dann
bauen wir es in Ruhe in 'richtig'"?

Grüße
Marc
-- 
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE   |     Beginning of Wisdom "     | 
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

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#77383

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2024-03-12 18:19 +0100
Message-ID<usq2qt$ddh6$1@dont-email.me>
In reply to#77382
Am 12.03.24 um 13:11 schrieb Marc Haber:
> Martin Ebert wrote:
>> Als mein Haus im Jahre '98 aufgebaut wurde, mussten Leitungen gelegt
>> werden, in der Erde zur Straße hin. Da kommt der Baggerfahrer: Cheffe,
>> dumm gelaufen, Kabel zerrissen. Aber im Plan war da kein Kabel!
>>
>> Desjamaldumm - mal ansehen. Da stand "Deutsche Bundespost" drauf, aber
>> kein Warnband. Dazu muss man wissen, dass diese in meiner Gegend erst
>> ab Oktober '90 aktiv war, eigentlich wegen Planung und "war DDR" noch
>> einiges später. Das Zeitfenster war also klein.
>>
>> Hmmm, ganz hinten sind noch Häuser ... wir warten einfach mal ab, wer
>> sich beschwert. Ja, richtig: Es beschwerte sich nie jemand.

> War das vielleicht ein Überbleibsel von "wir müssen jetzt hier ganz
> schnell und ohne Rücksicht auf Verluste Telefon hinbringen, und dann
> bauen wir es in Ruhe in 'richtig'"?

Möglich wäre sogar ein "dann musst Du Dir das selbst legen". So
richtig ging es mit Erschließung im Osten ab ca. '92 los. Das
war aber die Zeit, die teilweise etwas wild war; es wäre alles
zusammengebrochen, wenn alle auf "aber die Vorschrift" gespielt
hätten. Mal abgesehen von teilweiser Unkenntnis.

Die richtige Telekom-Trasse liegt auf der anderen Straßenseite,
schön mit Trassensteinen usw. Die kam spätestens 1996, eher
noch früher.

Mt

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#77384

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2024-03-12 19:01 +0100
Message-ID<huh6ck-ja4.ln1@news.martinen.de>
In reply to#77383

Am 12.03.24 um 18:19 schrieb Martin Ebert:
> Am 12.03.24 um 13:11 schrieb Marc Haber:
>> Martin Ebert wrote:
>>> Als mein Haus im Jahre '98 aufgebaut wurde, mussten Leitungen gelegt
>>> werden, in der Erde zur Straße hin. Da kommt der Baggerfahrer: Cheffe,
>>> dumm gelaufen, Kabel zerrissen. Aber im Plan war da kein Kabel!
>>>
>>> Desjamaldumm - mal ansehen. Da stand "Deutsche Bundespost" drauf, aber
>>> kein Warnband. Dazu muss man wissen, dass diese in meiner Gegend erst
>>> ab Oktober '90 aktiv war, eigentlich wegen Planung und "war DDR" noch
>>> einiges später. Das Zeitfenster war also klein.
>>>
>>> Hmmm, ganz hinten sind noch Häuser ... wir warten einfach mal ab, wer
>>> sich beschwert. Ja, richtig: Es beschwerte sich nie jemand.
> 
>> War das vielleicht ein Überbleibsel von "wir müssen jetzt hier ganz
>> schnell und ohne Rücksicht auf Verluste Telefon hinbringen, und dann
>> bauen wir es in Ruhe in 'richtig'"?
> 
> Möglich wäre sogar ein "dann musst Du Dir das selbst legen". So
> richtig ging es mit Erschließung im Osten ab ca. '92 los. Das
> war aber die Zeit, die teilweise etwas wild war; es wäre alles
> zusammengebrochen, wenn alle auf "aber die Vorschrift" gespielt
> hätten. Mal abgesehen von teilweiser Unkenntnis.
> 
> Die richtige Telekom-Trasse liegt auf der anderen Straßenseite,
> schön mit Trassensteinen usw. Die kam spätestens 1996, eher
> noch früher.

Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem 
Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran hing. 
War das evtl. ein Faktor? '98 könnte OPAL schon längst eingestampft 
gewesen sein, was den "Nix passiert" Effekt erklären würde. ;)

Bye/
   /Kay

-- 
nix

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#77385

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2024-03-12 22:31 +0100
Message-ID<usqhjf$gpes$1@dont-email.me>
In reply to#77384
Am 12.03.24 um 19:01 schrieb Kay Martinen:
> Am 12.03.24 um 18:19 schrieb Martin Ebert:

>>>> Desjamaldumm - mal ansehen. Da stand "Deutsche Bundespost" 
>>>> drauf, aber kein Warnband. Dazu muss man wissen, dass diese in 
>>>> meiner Gegend erst ab Oktober '90 aktiv war, eigentlich wegen 
>>>> Planung und "war DDR" noch einiges später. Das Zeitfenster war 
>>>> also klein.

>> Möglich wäre sogar ein "dann musst Du Dir das selbst legen". So 
>> richtig ging es mit Erschließung im Osten ab ca. '92 los. Das war 
>> aber die Zeit, die teilweise etwas wild war; es wäre alles 
>> zusammengebrochen, wenn alle auf "aber die Vorschrift" gespielt 
>> hätten. Mal abgesehen von teilweiser Unkenntnis.

> Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt.

Ja, das war aber bei der großflächigen Erschließung der Neubaugebiete
aka Plattensiedlungen.

> Mit dem Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da 
> dran hing. War das evtl. ein Faktor?

Nein. Erstens habe ich hier irgendwo den Violettdruck Fernmeldenetz,
da ist das Dörflein zur Wende mit 10 Paar Kupfer[¹] angeschlossen.
Zweitens war die Knotenvermittlungsstelle des Ortsnetzes zur Wende
PCM-fähig, ich meine Siemens. Das führte übrigens dazu, dass ich
im Neubau ISDN (1TR6) hatte, da wussten viele in Deutschland noch
gar nicht, dass es sowas mal geben würde. Und drittens hatte der
Bagger ein Kupferkabel getrennt, das war sichtbar.

> '98 könnte OPAL schon längst eingestampft gewesen sein, was den "Nix 
> passiert" Effekt erklären würde. ;)

Im konkreten Fall nicht. Übrigens war das weitere Ergebnis, dass
ich dann auf dem Dörflein sehr lange kein DSL bekam: Der Zubringer
zum Dörflein war halt noch das alte 10-Paar-Kabel.

[¹] Können auch 20 gewesen sein, jedenfalls recht wenig.

Mt

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#77386

FromJuergen Nieveler <usenet@nieveler.org>
Date2024-03-13 13:46 +0000
Message-ID<XnsB13495EF2812juergennieveler@nieveler.org>
In reply to#77384
Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:

> Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem 
> Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran hing. 

Nicht nur im Osten, auch im Großraum Köln waren da einige Gegenden 
betroffen...

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#77387

FromMarco Moock <mm+solani@dorfdsl.de>
Date2024-03-13 15:13 +0100
Message-ID<usscah$1a4jh$24@solani.org>
In reply to#77386
Am 13.03.2024 13:46 Uhr schrieb Juergen Nieveler:

> Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
> 
> > Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem 
> > Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran
> > hing.   
> 
> Nicht nur im Osten, auch im Großraum Köln waren da einige Gegenden 
> betroffen...

Warum wurde da OPAL verbaut?

-- 
Gruß
Marco

Spam und Werbung bitte an
1710333981ichwillgesperrtwerden@nirvana.admins.ws

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#77388

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2024-03-13 16:00 +0100
Message-ID<lnr8ck-6s9.ln1@news.martinen.de>
In reply to#77387

Am 13.03.24 um 15:13 schrieb Marco Moock:
> Am 13.03.2024 13:46 Uhr schrieb Juergen Nieveler:
> 
>> Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
>>
>>> Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem
>>> Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran
>>> hing.
>>
>> Nicht nur im Osten, auch im Großraum Köln waren da einige Gegenden
>> betroffen...
> 
> Warum wurde da OPAL verbaut?

Na vermutlich weil's die Gestehungskosten für Anschlüsse reduzieren 
konnte. Auf eine Glasfaser kannst du viele POTS-Leitungen bündeln. Wenn 
die Faser erst mal liegt brauchst du nicht mehr Buddeln und nur noch im 
Keller am Umsetzer eine Linecard dazu stecken. So ungefähr jedenfalls.

Man braucht nur Allgemeinstrom für die Systemtechnik im Haus. Strom weg, 
alles Weg. Wie heute üblich (VoIP).

Bye/
   /Kay

-- 
nix

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#77389

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2024-03-13 18:32 +0100
Message-ID<ussnvf$129hv$1@dont-email.me>
In reply to#77387
Am 13.03.24 um 15:13 schrieb Marco Moock:
> Am 13.03.2024 13:46 Uhr schrieb Juergen Nieveler:

>> Nicht nur im Osten, auch im Großraum Köln waren da einige Gegenden
>> betroffen...

> Warum wurde da OPAL verbaut?

Gab es da nicht den Zusammenhang mit der schiefgegangenen
Großinvestition der  Telekom in den USA (mir schwebt Orange
im Kopf rum)?

Wenn ich recht erinnere, war zu der Zeit das Thema wie heute:
Wir verglasfasern alles. Gleichzeitig war international das
große Fressen angesagt: Mannesmann/Arcor/Vodafone. Und eben
die Telekom, die unter Ron Sommer so um die 50 Mrd. versenkte.
Das Geld war alle - und die OPAL-Sache wurde gestoppt.

Mt

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#77390

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2024-03-14 10:52 +0100
Message-ID<usuhch$83b0$1@news1.tnib.de>
In reply to#77386
Juergen Nieveler <usenet@nieveler.org> wrote:
>Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
>
>> Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem 
>> Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran hing. 
>
>Nicht nur im Osten, auch im Großraum Köln waren da einige Gegenden 
>betroffen...

In der westlichen Innenstadt von Karlsruhe auch. Grund hierfür war der
Brand in einem Verteiler, anstelle das Kupfernetz wieder aufzubauen,
hat man es erstmal mit OPAL¹ probiert, und dann zu DSL-Zeiten wieder
überbaut mit neuem Kupfer. Zwischendurch gab es ~ 5 Jahre ohne DSL.

Grüße
Marc

¹ Den Unterschied zwischen OPAL und ISIS habe ich nie verstanden
-- 
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Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
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#77391

FromMarco Moock <mm+usenet@dorfdsl.de>
Date2024-03-14 11:13 +0100
Message-ID<usuikq$1gum8$3@dont-email.me>
In reply to#77390
Am 14.03.2024 schrieb Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>:

> Juergen Nieveler <usenet@nieveler.org> wrote:
> >Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
> >  
> >> Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem 
> >> Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran
> >> hing.   
> >
> >Nicht nur im Osten, auch im Großraum Köln waren da einige Gegenden 
> >betroffen...  
> 
> In der westlichen Innenstadt von Karlsruhe auch. Grund hierfür war der
> Brand in einem Verteiler, anstelle das Kupfernetz wieder aufzubauen,
> hat man es erstmal mit OPAL¹ probiert, und dann zu DSL-Zeiten wieder
> überbaut mit neuem Kupfer. Zwischendurch gab es ~ 5 Jahre ohne DSL.

Wird das alte OPAL-Netz heute für GPON genutzt?

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#77393

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2024-03-14 20:50 +0100
Message-ID<usvke3$b5d9$1@news1.tnib.de>
In reply to#77391
Marco Moock <mm+usenet@dorfdsl.de> wrote:
>Am 14.03.2024 schrieb Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>:
>
>> Juergen Nieveler <usenet@nieveler.org> wrote:
>> >Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
>> >  
>> >> Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem 
>> >> Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran
>> >> hing.   
>> >
>> >Nicht nur im Osten, auch im Großraum Köln waren da einige Gegenden 
>> >betroffen...  
>> 
>> In der westlichen Innenstadt von Karlsruhe auch. Grund hierfür war der
>> Brand in einem Verteiler, anstelle das Kupfernetz wieder aufzubauen,
>> hat man es erstmal mit OPAL¹ probiert, und dann zu DSL-Zeiten wieder
>> überbaut mit neuem Kupfer. Zwischendurch gab es ~ 5 Jahre ohne DSL.
>
>Wird das alte OPAL-Netz heute für GPON genutzt?

Das weiß ich nicht, Es würde mich wundern wenn das ginge. Es gibt ja
schließlich Glasfasern unterschiedlicher Qualität.

Grüße
Marc
-- 
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Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE   |     Beginning of Wisdom "     | 
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

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#77394

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2024-03-14 21:51 +0100
Message-ID<ll4cck-40r.ln1@news.martinen.de>
In reply to#77393

Am 14.03.24 um 20:50 schrieb Marc Haber:
> Marco Moock <mm+usenet@dorfdsl.de> wrote:
>> Am 14.03.2024 schrieb Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>:
>>
>>> Juergen Nieveler <usenet@nieveler.org> wrote:
>>>> Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
>>>>   
>>>>> Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem

>>> Brand in einem Verteiler, anstelle das Kupfernetz wieder aufzubauen,
>>> hat man es erstmal mit OPAL¹ probiert, und dann zu DSL-Zeiten wieder
>>> überbaut mit neuem Kupfer. Zwischendurch gab es ~ 5 Jahre ohne DSL.
>>
>> Wird das alte OPAL-Netz heute für GPON genutzt?
> 
> Das weiß ich nicht, Es würde mich wundern wenn das ginge. Es gibt ja
> schließlich Glasfasern unterschiedlicher Qualität.

Würde mich auch wundern wenn ich hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Anschlussleitung

von 35Mbit/s und 288 Gebündelten TAL's lese, aber hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Gigabit_Passive_Optical_Network

Scheint das etwas anders zu sein. Und später. OPAL=PON ohne das Gigabit!

Wenn die Alten OPAL-Glasfaser allerdings gleich in Leerrohren 
eingeblasen wurden dann kann man sie ohne aufreißen der Straßen durch 
GPON-Taugliche neue ersetzen. Das sollte dann schneller gehen und 
weniger kosten. Heute!

Aber Prinzipiell war OPAL doch damals schon genau das was jetzt mit 
FTTC/FTTB gemacht würde. Fasern bis zu einem Verteiler und danach nur 
noch eine Kurze Kupferleitung oder eben irgendwann direkt in die 
Wohnung, statt nur in den Keller - mit Übergabepunkt, Modem, Router o.ä.



Bye/
   /Kay

-- 
nix

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#77395

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2024-03-15 08:38 +0100
Message-ID<ut0tu2$epjv$1@news1.tnib.de>
In reply to#77394
Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
>Aber Prinzipiell war OPAL doch damals schon genau das was jetzt mit 
>FTTC/FTTB gemacht würde. Fasern bis zu einem Verteiler und danach nur 
>noch eine Kurze Kupferleitung oder eben irgendwann direkt in die 
>Wohnung, statt nur in den Keller - mit Übergabepunkt, Modem, Router o.ä.

Aber halt mit Ziel, Telefondienste zu transportieren.

Grüße
Marc
-- 
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Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
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#77396

FromKay Martinen <usenet@martinen.de>
Date2024-03-15 18:31 +0100
Message-ID<mbdeck-4r1.ln1@news.martinen.de>
In reply to#77395

Am 15.03.24 um 08:38 schrieb Marc Haber:
> Kay Martinen <usenet@martinen.de> wrote:
>> Aber Prinzipiell war OPAL doch damals schon genau das was jetzt mit
>> FTTC/FTTB gemacht würde. Fasern bis zu einem Verteiler und danach nur
>> noch eine Kurze Kupferleitung oder eben irgendwann direkt in die
>> Wohnung, statt nur in den Keller - mit Übergabepunkt, Modem, Router o.ä.
> 
> Aber halt mit Ziel, Telefondienste zu transportieren.

Sicher. Quasi POTS-Gateway und X*ATA im Basement - statt in der Wohnung.
Heute 'darf' das gefälligst jeder Selbst 'hosten' in seinem Router und 
bekommt noch internet dazu. Inkl. Stromselbstzahler.

So gesehen ist PON auch ein Energiesparmodell. ;)

Bye/
   /Kay

-- 
nix

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#77392

FromMarco Moock <mm+usenet@dorfdsl.de>
Date2024-03-14 11:26 +0100
Message-ID<usujdf$1gum8$4@dont-email.me>
In reply to#77390
Am 14.03.2024 schrieb Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>:

> ¹ Den Unterschied zwischen OPAL und ISIS habe ich nie verstanden

http://web.archive.org/web/20120227142159/https://www.training.telekom.de/internet/telekom-training/pdf/07_wissen_heute/archiv/Tub1997_04.pdf

Da gibt wohl viele Varianten von.

Da gibt es Leute, die zumindest Teile der Technik gerettet haben und
wohl auch Software haben, mit der man die in Betrieb setzen kann.

https://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000009807&seite=1&begriff=&tin=&kategorie=

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#77416

FromMichael Zink <michael@swamp.franken.de>
Date2025-03-12 21:52 +0100
Message-ID<m3eagjFnqqsU1@mid.individual.net>
In reply to#77384
On Tue, 12 Mar 2024 19:01:01 +0100, Kay Martinen wrote:

>Die Telekom hat im Osten doch so gern mit OPAL gespielt. Mit dem 
>Nebeneffekt kein ISDN o. DSL bekommen zu können wenn man da dran hing. 

Moment, ISDN ging per OPAL, nur DSL nicht.

Bei ISDN über OPAL gab es öfter mal das Problem, daß sich ein B-Kanal
aufgehängt hatte und darum nur noch einer verfügbar war. Da mußte die
Telekom dann einen Port-Reset durchführen, dann ging es wieder eine
Weile lang.

Auf Wiederlesen

Michael

-- 
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!

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#77371

FromStefan Reuther <stefan.news@arcor.de>
Date2024-03-09 11:09 +0100
Message-ID<ushg1u.2pg.1@stefan.msgid.phost.de>
In reply to#77366
Am 08.03.2024 um 12:29 schrieb Marco Moock:
> Am 07.03.2024 schrieb Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de>:
>> Email von der IT-Abteilung, "wir haben da diese VM gefunden und keine
>> Ahnung, wofür die da ist. Laut Logfile warst du der letzte, der darauf
>> zugegriffen hat. Vor 10 Jahren. Weißt du, was das ist? Braucht das
>> noch wer?"
> 
> Immerhin guckt mal jemand nach den VMs. Woanders laufen die dann bis in
> alle Ewigkeit. Der Hacker freut sich.
> 
> Das ist übrigens ein Nachteil von Virtualisierungsumgebungen.

Wenn ich das richtig erinnere, ging es dabei darum, die VM aus einer vor
Äonen selbstgebauten Virtualisierungslösung in eine aktuelle Lösung
umzuziehen.

> Bei Bare-Metal ist früher oder später mal was kaputt, sodass ein
> Server nur sehr unwahrscheinlich 20 Jahre unbemerkt läuft.

Dienste auf dem sprichwörtlichen Rechner unterm Schreibtisch des seit
Jahren pensionierten Kollegen gibt's natürlich auch.

Das Wiki, das ursprünglich nur für mich auf meinem Arbeitsplatzrechner
lief, wurde zur IT migriert, nachdem die Leute festgestellt haben, dass
das ja nicht verfügbar ist, wenn ich im Urlaub bin.


  Stefan

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