Path: csiph.com!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hermann Riemann Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: Heute vor 40 Jahren Date: Thu, 4 Jun 2026 14:41:23 +0200 Lines: 109 Message-ID: References: <10v0ug7$15llh$1@dont-email.me> <10v24pg$4ggn$2@solani.org> <10v262r$df3$1@news.bawue.net> <2561fm-ikl.ln1@news.martinen.de> <10vlopv$4hn$1@news.bawue.net> <10vmdv6$5ujf$1@solani.org> <1rw393k.1ehhsp61m2g060N@ID-7682.user.dfncis.de> <10vneao$36n6d$1@dont-email.me> <1rw51uc.1rbxjkg15wuy0yN@ID-7682.user.dfncis.de> <10vq29h$a7dt$1@solani.org> <10vresm$8o35$2@dont-email.me> <10vrg3i$9cu2$1@dont-email.me> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net gb4rUR8N9+hreBtnERSWswYKQebMc1HuJufvsXfqZIJjD751/5 Cancel-Lock: sha1:GrnhY+tJnVmEa0AlLbE4MqAVbUU= sha256:z9sRv9+SGuFYMByzS+sAk7iM9LM3p7TMiXdXj82AxXs= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.2.1 In-Reply-To: <10vrg3i$9cu2$1@dont-email.me> Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:55310 Am 04.06.26 um 11:21 schrieb Hans: > Oder: Aus der Steinzeit der Computer. > > [.....] > > Meine erste Berührung mit Computern war im Jahr 1968 bis 1970, als ich > für meine Dissertation an einer Dampfmaschine namens > > https://de.wikipedia.org/wiki/IBM_1620 > > > werken durfte. Die Studenten konnten da am Sonntag gratis den > Instituts-Computer benutzen [damals "Zeitralanstalt für Meteorologie und > Geodynamik", inzwischen "Geosphere Austria" genannt]. In der Lochkarten Ära durfte ich, falls, Erlaubnis, eine CDC3300 frei benutzen. Für einen Benutzer stand 32 kWorte an 24 bit ( als 4 6 bit Byte ) zur Verfügung. Algol60, Fortran IV und später auch Lisp 1.5 dazu gab es noch die alte Siemens 2002 mit Algol60 und Lochstreifen. Ein Traum war damals mal, diese Maschinen im Keller meines Elternhauses zur eigenen Verfügung zu haben. Der Traum eines eigenen computers begann 1975 mit dem elektor 74. Ein computer mit TTL Baussteinen statt Microprozessoren. Ein 8080 kostete 1000 DM. Allerdings war mir sonstige computer Benutzung verboten. > https://de.wikipedia.org/wiki/GeoSphere_Austria > > Als das dann erledigt war, dachte ich "naja, habe ich halt mal was mit > einem Computer zu tun gehabt". Programmiert habe ich ein > meteorologisches Thema mit FORTRAN IV. Das Letzte was ich ich frei auf CDC330 programmiert haben, war in Lisp symbolische Programmierung rot grad div etc. Ich stieß an Grenzen der Speicher. Hinterher merkte ich, das Varianten Behandlung fehlte. > Die Enwicklung der großen Computer bis runter zu den PC, mit Seitenweg > Commodore 64 und sonstige Home-Computer, war für mich damals > unvorstellbar. Ca 1976 las ich eine Werbung für Z80. danach war diese CPU mein Wunschtraum, der in den 1980 war wurde. > Ich fing vor gut 40 Jahren - um beim Thread-Thema zu > bleiben - mit einem Commodore 64 und zwei Diskettenlaufwerken an, Vor Atari ST hatte ich fast nur computer ohne Gehäuse, dafür aber mit IO-Ports, mit denen ich basteln konnte. > Die RAM der diversen Computer folgten einer geometrischen Reihe, > angefangen mit 2 MB, dann 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256, 1024 MB == 1 GB, > dann weiter mit 2 GB, 4, 8, 16, 32, 64 GB. Wobei diese 64 GB eigentlich > ein unnötiger Luxus sind. Ich habe mit ca 1 k byte angefangen. Mein Z80 System wuchs von 2 k RAM + 2 K EPROM auf 30 kB EPROM, 16 k Batteriegepufferte RAM (48Z02 ) und 64k DRAM. Dann kam Atari ST mit 1 MB + Aufrüstungen bis auf 4 MB. Bei 386 ging es mit 8 MB RAM los. > Während ich das Smartfon fast ausschließlich nur zum Telefonieren > benutze, Ich telefoniere immer noch per Schnur. Mein smartphone verwende ich für Packstation ( deren scanner scheint nicht mehr zu funktionieren. ), für die Identifikation bei der Umweltbank, und seit 1.6. auch für das Deutschland ticket. Das smartphone hängt dann außer Haus wie ein Brustbeutel auf meinem Bauch. Geht Deutschlandticket auch auf einer Armabanduhr? Ansonsten befindet sich mein smartphone ausgeschaltet in einer Funkschutzhülle auf einem Abstellplatz. > kann ich eine gewisse Computersucht nicht leugnen, Die computerlose Zeit habe ich auch deutlich gespürt. Daher habe ich mehrere computer, damit das nicht mehr so leicht vorkommt. > zumal ich in > der Flugsicherungsfirma Austro Control, wo ich vor der Pensionierung > werkte, auch programmierte, und zwar Statistiken über verschiedene > meteorologische Elemente, die für die Luftfahrt wichtig sind. Das ganze > anfangs in dBASE, später CLIPPER/XBASE. In meinen Job programmierte ich auch. Die halbe Zeit könnte aus Fehlersuche in eigenen und meist fremden Programmen verwendet worden zu sein. Mit Datenbanken hatte ich nichts zu tun, und verwende privat auch keine. Im Job konnte ich office weitgehend vermeiden, für eigenen Text Daten verwendete ich später html mit xemacs. Der lief auch unter dem zwangsweise verordnete windows. -- bzw.: