Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hermann Riemann Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: Alte PCs Date: Thu, 8 Jun 2023 22:43:30 +0200 Lines: 93 Message-ID: References: <87pm6dae0f.fsf@usenet.ankman.de> <87o7lw8d53.fsf@usenet.ankman.de> <87pm6a7f1z.fsf@usenet.ankman.de> <878rcx74tn.fsf@usenet.ankman.de> <87h6rk5a0i.fsf@usenet.ankman.de> <87o7lq4tzq.fsf@usenet.ankman.de> <168624608584.1191.9062845848632432113.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net GWfGNnWQC+5Lw5JPN/RIgAz8E4b5q9D6Eeuxme/F3wa2+NRkMu Cancel-Lock: sha1:E8B0Gncd8f5gWizOu4QoEIX/fIA= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:102.0) Gecko/20100101 Thunderbird/102.11.0 Content-Language: de-DE, en-US In-Reply-To: <168624608584.1191.9062845848632432113.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de> Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:40524 Am 08.06.23 um 19:41 schrieb Gerald E¡scher: > Hermann Riemann schrieb am 8/6/2023 15:52: > >> Am 08.06.23 um 15:20 schrieb Bernd Mayer: >>> >>> mein erster 386er-PC hatte eine Festplatte mit 20 MB. >> >> Bei 386 habe ich mit 8 MB RAM und 80 MB Syquest >> Wechselplatte angefangen. >> Hat bei OS/2 erst mal nicht funktioniert. >> Der erste Rat war wegen unterschiedlicher RAM-Rigel >> diese auszutauschen. Ich habe dann 16 MB RAM verwendet, > > OS/2 stellt wegen der 32bit-Zugriffe höhere Anforderungen ans RAM als > DOS. 8 MB hätte auch gereicht. Laut hotline waren nur hleichartige Speicherrigel erlaubt. OS/2 hatte andere Speicherprobleme. Ich habe ein C-Programm geschrieben, welches in einer Schleife so lange jeweils den doppelten Speicherplatz anfordert und freigibt. bis der Speicher verweigert wird ( malloc Null liefert) Bei ersten Versuch ist OS/2 ( im Gegenstz zu Linux etc.) abgestürzt. Später bekam ich nur halb so viel Speicher wie bei windows oder Linux. >> was bei OS/2 auch nicht auf anhieb funktionierte. >> Erst der Rat der helpline, wie man die IBM Festplattenverwaltung >> durch BIOS ersetzt, brachte OS/2 zum Laufen > Wenn ich das richtig deute, wolltest du OS/2 auf eine Wechselfestplatte > an einem SCSI-Controller installieren, aber hast dich gewundert, dass es > auf die Wechselfestplatte nicht zugreifen kann? Ich hatte 3 Platten für ein Laufwerk: eine für DOS, eine für OS/2 und eine für Linux (0.99) > Auf den Installationsdisketten ist zu wenig Platz für sämtliche SCSI-Treiber. Die SCSI Karte war von Adaptec. Das hat nirgendwo Probleme bereitet. Dar Problem war die Wechselplatte. Als ich später SCSI Festplatte und auch SCSI CD-Laufwerk verwendete, machte das keine Probleme. Ich habe keine MFM Platten an PCs verwendet. ( Und auch keine Mitsumi CD-Vrbindung) > Der Treiber über den BIOS-Festplatten-Interrupt 13 geht immer. So wie ich die hotline von IBM verstanden habe, wurde lediglich der Treiber von IBM deaktiviert. > Ist zwar recht langsam, > aber für die Installation reicht der. Ja, auch bei Linux wurden lange Zeit Installationsdisketten verwendet. Wechselplatte als einziges Laufwerke machte auch bei Linux und windows Probleme. Linux (SuSE) lies sich nicht nicht direkt installieren. Die SuSE hotline hat dann DOS Installation und update empfohlen. windows 95 ließ sich problemlos installieren. Aber wenn ich beim editieren etwas wartete, meinte M$, es könne die Wechselplatte abschalten. Beim Speichern hat das Hochfahren zu lang gedauert, so das M$ meinte, es sei kein Laufwerk vorhanden. Da auch etliche Blockverkettungen nicht gespeichert waren, hatten etliche Dateien fehlerhaften Inhalt.. >> Ich erinnere mich noch bei DOS an eine maximale partition Größe > Das war bis DOS 3.3. Maximale partition Größe gab es danach weiter. Nur die Größe war erheblich erweitert. Hermann der damals Übung im Installieren von windows, OS/2 und Linux auf gleichen PC hatte und bei OS/2 nur deren boot Manager vermisst. -- http://www.hermann-riemann.de