Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: poc@pocnet.net Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: EMACS Date: 27 May 2023 18:07:13 GMT Lines: 48 Message-ID: References: <168496554277.1191.8443166788206303459.XPN@ID-37099.user.uni-berlin.de> <3t646f29dai32d26cn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net bsg/PlDH6TWoiQ2FV3EWRgKsz/foaX+CanP+46e14DQ9EE5Oz6 X-Orig-Path: not-for-mail Cancel-Lock: sha1:xlgLcvXQmnJV208TR2ennlMxws8= sha1:/9yzux5zdAGZmKacx926hQPoSTQ= Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:40039 Peter J. Holzer wrote: >> Oje. Sarkasmus erklären. Ich versuche es mal. > > Weniger Sarkasmus als plötzliche Argumentationswechsel. Die bemerke ich > zwar, aber ich weigere mich aus Prinzip, ihnen stillschweigend zu folgen. > Wenn sich jemand in eine Ecke argumentiert hat, soll er die explizit > verlassen und nicht einfach das Thema wechseln. Sorry, das hatte ich so nicht beabsichtigt. >> Ich halte es für weitestgehend ausgeschlossen, dass ein ausschließlich >> GUI-affiner Benutzer (weil GUI = einfach zu bedienen [1]) sich einen solch >> komplexen Editor wie vim zur Benutzung freiwillig antut. > > Da stimme ich zu, aber Dein Argument war "Nicht jeder möchte das in > einem Terminal machen". Und das ist ein komplett anderes Argument als > "die Lernkurve ist zu steil". Indirekt schon, weil auch "ein Terminal" eine eher steile Lernkurve hat. Also in Gänze gesehen. Nicht nur wie man das Terminal an sich bedient > Wenn Dein einziges Argument ist, dass Du nicht in einem Terminal arbeiten > willst, dann ist "dann verwende halt gvim" ein gültiges Gegenargument. Wenn > Dir die Lernkurve zu steil ist, dann nützt das natürlich nichts, denn gvim > ist in der Bedienung nicht wesentlich anders als vim (daher meine > Formulierung, dass das nur bei Terminalaphobie hilft). Mir ging es eher um das Thema dass es typische Windows-Admins gibt, die zumeist nur mit der Maus unterwegs sind und die erhöhten kognitiven Anforderungen an die Administration durch Terminalbefehle scheuen. Egal ob Du einem solchen Exemplar Gvim oder Vim in einem Terminalfenster vorsetzt, es ist nicht Notepad und deswegen unbedienbar. Grafik hin, Menü her. Sollte ich das zuvor nicht deutlich genug gemacht haben, so ist das jetzt hoffentlich der Fall. :-) >> [1] Dass dem nicht zwingend so ist, ist eine Binsenweisheit. Meinen >> Aha-Moment hatte ich als ich Blender gestartet hatte. > > Wenn Du Blender jetzt nicht erwähnt hättest, hätte ich es getan. :-) -- :wq! PoC