Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: Pascal auf Nr. 10 ;-) Date: Tue, 7 Oct 2025 18:38:52 +0200 Lines: 55 Message-ID: <10c3mns.1cs.1@stefan.msgid.phost.de> References: <26f84d3bd29d92a0485841d3dc2c08f1@wxp-nb-01.mouse.local> <109cnbj.480.1@stefan.msgid.phost.de> <109e2go$3nd32$1@news1.tnib.de> <10a0d8v$37pep$3@dont-email.me> <10a1nsv.us.1@stefan.msgid.phost.de> <10a251d$3t4o0$1@dont-email.me> <10a3c96$9ga4$1@dont-email.me> <10a6bi9.1qo.1@stefan.msgid.phost.de> <87tt0ge4ja.fsf@eder.anydns.info> <10c140s.290.1@stefan.msgid.phost.de> <10c14lu$kpso$1@solani.org> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net cNaUTi3d9moK+FcSnZdcxAjmGesjfr/aBGXSG9dm12p+Uq2IPJ Cancel-Lock: sha1:SkPaajW9YmmTh+mSJyD7mHjOJdE= sha256:cBefa/hmNszI99OK2PPsyn/IjOzjvpl7ls80PbRP2hQ= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.12.1 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: <10c14lu$kpso$1@solani.org> Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:52373 Am 06.10.2025 um 21:18 schrieb Sebastian Barthel: > Am Mon, 06 Oct 2025 19:07:08 +0200 schrieb Stefan Reuther: >> Am 05.10.2025 um 23:35 schrieb Christian Weisgerber: >>> Ich habe dreimal angefangen, mich in Lisp einzuarbeiten, einmal sogar >>> einen Uni-Schein für Programmieren in Common Lisp gemacht, und jedes >>> Mal ist das mangels Anwendung prompt wieder eingeschlafen und in >>> Vergessenheit geraten. :-( >> >> Emacs benutzen ist eine gute Motivation. >> >> Mein Grund, bei Emacs gelandet zu sein: als on-topic'ne Systeme der >> heiße Scheiß waren, war (a) XEmacs die einzige Möglichkeit, >> Syntax-Highlighting auf der Linux-Konsole zu bekommen, > > Argument a. dürfte heute nicht mehr gelten. Gibt genug SyntaxColouring > auch woanders. *Jetzt* ja. 1997 hieß es XEmacs oder irgendwas unter X11 (XEmacs, GNU Emacs, NEdit). Oder irgendwas unter Windows (z.B. Borland-Produkte). >> und (b) NTEmacs die einzige Möglichkeit, unter Windows 95 einen >> Kommandozeileninterpreter mit mehr als 80x25 Fenstergröße zu bekommen. > > Vermutlich - kann das gerade nicht beweisen ... ;) - wird es auf Windows > mittlerweile auch schon mehr als 80x25 Zeichen in der Anzeige geben. Windows ist auch nicht mehr Windows 95. Unter Windows 95 war der Kommandozeileninterpreter (command.com) ein DOS-Programm, das in einen virtualisierten oder realen Framebuffer schreiben wollte. Wenn man das Fenster maximiert, wird der VGA-Textmodus mit dem realen Framebuffer aktiviert. Zum Glück waren sie so klever, tatsächlich eine Sonderbehandlung dafür vorzusehen, dass die Eingabe nicht von einer richtigen Konsole kommt, sondern eben z.B. vom Emacs. >> Und von da ist das dann eskaliert. > > Ich vermute (insgeheim), daß auch ein wenig so ein Art > "Elitezugehörigkeit" ein große Motivation sein kann, einen Emacs (oder > Vim) zu benutzen. Denn: die ganz Großen in dem Bereich hatten ja > schließlich alle sowas. > > Und wenn man es dann mal gelernt hat, wird es auch noch so ein paar > schöne Extras haben, die man woanders nur mit hakeliger Bedienung > hinbekommt. Das ist der Punkt. Ich habe inzwischen ~100k .emacs angehäuft. Und wenn ich das mit dem Kollegen vergleiche, ist das nicht mal besonders viel oder besonders komplex. Aber so elementare Dinge wie M-x sort-lines oder M-x shell-command-on-region gibt es insbesondere in den typischen GUI-Editoren nicht. Stefan