Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: Pascal auf Nr. 10 ;-) Date: Wed, 17 Sep 2025 17:52:31 +0200 Lines: 54 Message-ID: <10aesh0.ek.1@stefan.msgid.phost.de> References: <26f84d3bd29d92a0485841d3dc2c08f1@wxp-nb-01.mouse.local> <109cnbj.480.1@stefan.msgid.phost.de> <109e2go$3nd32$1@news1.tnib.de> <10a0d8v$37pep$3@dont-email.me> <10a1nsv.us.1@stefan.msgid.phost.de> <10a251d$3t4o0$1@dont-email.me> <10a3c96$9ga4$1@dont-email.me> <10a6bi9.1qo.1@stefan.msgid.phost.de> <10acajb.3mg.1@stefan.msgid.phost.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net EZqAfuDLAgOIrPNQmK9fqQTKTLHxnOfDAAbUDQhgSLmei4Uekf Cancel-Lock: sha1:0CaupG/yi1Kd3t/xGBfu90qvLn4= sha256:w8Opi7n6Zm3TUlJHPmyjbeNf965k/rP/KJLxZYawrNk= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.12.1 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:52142 Am 16.09.2025 um 21:12 schrieb Peter J. Holzer: > On 2025-09-16 18:34, Stefan Reuther wrote: >> Am 15.09.2025 um 20:22 schrieb Peter J. Holzer: >>> On 2025-09-14 12:14, Stefan Reuther wrote: >>> Unter CP/M und DOS gab es da die Konvention, Ctrl-Z zu tippen. >>> Ob das vom Device oder vom Runtime-System interpretiert wird, ist dabei >>> zweitrangig, in jedem Fall muss bei obigem Code bereits das eof() darauf >>> reagieren, obwohl es der User erst beim readln() tippt, was ohne >>> Fluxkompensator schwierig zu erreichen ist. >> >> Die CP/M-Syscalls zur Eingabe von der Konsole und deren >> MS-DOS-Äquivalente können kein EOF signalisieren > > Wie gesagt, es ist für ein Pascal-Program nicht relevant, ob das EOF vom > Betriebssystem oder der Runtime-Umgebung von Pascal kommt. Relevant ist > nur, dass eof() true zurückliefert. Würde ich Pascal für CP/M implementieren, würde ich EOF(Input) halt einfach hartkodiert FALSE liefern lassen. >>>> Eine verbreitete Sprache mit Pascal-Syntax und C++-Features wäre schon >>>> knorke, aber die Geschichte hat sich halt anders entschieden. >>> >>> Ich glaube, das Problem bei C++ ist nicht die Syntax, sondern die >>> Features. >> >> Welche denn? > > Wie Thomas schon geschrieben hat: Nicht einzelne, sondern die > Gesamtheit. C++ ist halt eine Sprache, die 30 Jahre Design by Committee > hinter sich hat. Das ist halt besser als eine wild evolvierte Sprache wie Pascal, wo keine zwei Compiler den Dialekt des jeweils anderen verstehen. Damit sind wir dann bei "es gibt zwei Sorten Programmiersprachen: die, über die jeder schimpft, und die, die keiner benutzt". > Aber wichtige noch ist IMHO, dass eine etwas andere Syntax eine Sprache > nicht magisch einfacher macht. Der absolute Noob mag BEGIN/END > lesbarbarer finden als geschwungene Klammern und selbst der etwas > Fortgeschrittene wird komplexe Variablendeklarationen in Pascal leichter > lesen können als in C(++), aber das sind Oberflächlichkeiten. Das > wirklich Problem ist, die Semantik zu verstehen. Sowas wie ein hypothetisches LAMBDA (x:INTEGER, y:INTEGER) BIND z, @p BEGIN ... END hätte zumindest mehr Schlüsselworte, die man in eine Suchfunktion stecken kann als [z,&p](int x, int y) { ... }. Stefan