Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.talk.tagesgeschehen > #834615

Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab
Date 2022-11-26 09:44 +0100
Message-ID <jue1vgFhg2rU1@mid.individual.net> (permalink)
References (15 earlier) <6374E72C.DEBBE79F@yahoo.com> <ju3b08Fse46U1@mid.individual.net> <637CADC3.38861706@yahoo.com> <jub933F4hkeU1@mid.individual.net> <63809C10.5EF4538D@yahoo.com>

Cross-posted to 3 groups.

Show all headers | View raw


Am 25.11.2022 um 11:42 schrieb Carla Schneider:
> Thomas Heger wrote:
>>
>> Am 22.11.2022 um 12:08 schrieb Carla Schneider:
>>
>>>>>> Und besonders schonend bräuchten wir mit dem Zeug auch nicht umzugehen,
>>>>>> jedenfalls nicht deswegen, weil sonst nichts mehr für die uns folgenden
>>>>>> Generationen übrig bliebe.
>>>>>
>>>>> Das Gas an der Grenze zum Erdmantel kann man nicht heraufholen, das Gestein ist zu undurchlaessig.
>>>>> Foerdern kann man nur in poroesen  Lagerstaetten gespeichertes
>>>>> Gas, egal wie es urspruenglich entstanden ist.
>>>>
>>>> Falsch, da die Russen zeigen, dass das doch geht.
>>
>> Durch 'Growing Earth' wird die Erdkruste immer wieder von unten her
>> aufgebrochen. Man kann sich das in etwa vorstellen wie die Schale eine
>> Melone, die man flach drückt.
>>
>> Durch die verringerte Krümmung muß die darüber liegende Platte von unten
>> her aufreißen und A-förmige Risse an der Unterseite bilden.
> Nein, wenn die Erde wirklich waechst dann ist nicht die verringerte Kruemmung
> die erste Auswirkung sondern der vergroesserte Umfang, d.h. es wuerden sich
> Risse in der Platte bilden bis zur Oberflaeche, wenn es sich um festes Gestein handelt,
> die Platte waechst ja nicht mit.
>


Die erste Auswirkung wäre der sich vergrößernde Radius der Oberfläche. 
Das ist nämlich was 'Erdwachstum' meint.

Die Vergrößerung des Radius bewirkt eine Vergrößerung der Erdobefläche 
und eine Verringerung der Krümmung (weil der Krümmungsradius sich ja 
vergrößert).

Die Krustenplatte liegt dann tendenziell am Rand auf und wird in der 
Mitte vom Erdmantel hochgehoben.

Die Ränder drücken sich tendenziell in den Erdmantel ein und die Mitte 
sackt tendenziell durch, da Krustenplatten ja super schwer sind.

Du wirst mir sicherlich glauben, dass dabei in der Mitte Risse an der 
Unterseite der Platte entstehen müssen.

An der Oberseite sichbare Risse entstehen natürlich auch, da die 
Erdkrusten-Platten ja auseinander driften, wodurch sich bestehende Risse 
verbreitern und ggf. neue bilden sollten.

>> Die im Erdinnern gebildeten leichten Bestandteile wandern dann nach oben
>> und in diese Risse.
>
> Sie wandern bis zur Oberflaeche und verfluechtigen sich dort.

Erdöl verflüchtigt sich bekanntlich nicht so schnell.

Nur gasförmige Bestandteile wie Methan und leicht flüchtige 
Flüssigkeiten verflüchtigen sich, wenn sie an die Oberfläche gelangen.

> Ausser es gibt undurchlaessige Schichten die flexibel genug sind um
> nicht aufzureissen,und darunter poroese Schichten in denen sich das Oel
> oder Gas sammeln kann, das sind dann die Lagerstaetten die man anbohren kann.

Genau.

Die Erdkruste ist ja teilweise flexibel, besonders an Stellen, wo die 
Erdkruste rel. jung und dünn ist.

Darunter finden sich dann gelegentlich auch Ölquellen.

Sehr alte Kruste kann aber so spröde sein, dass Risse bis an die 
Oberfläche reichen. Allerdings ist alte Kruste auch viel dicker und 
stabiler.


>> Die Spitzen dieser Risse sind dann das, was wir 'Ölquellen' nennen.
>>
>> Manche sind von dem sie speisenden Reservoir abgeschnitten. Aber manche
>> sind durch noch intakte Verbindungen mit diesem verbunden.
>>
>> Es sollte nun das Ziel sein, solche Quellen zu finden, die noch
>> Verbindung zu ihren Ursprüngen behalten haben und sich deshalb immer
>> wieder füllen, sooft man sie auch leer pumpt.
>
> Das tun sie ganz bestimmt, allerdings in geologischen Zeitraeumen, also mindestens
> Jahrtausende...

'Deepwater Horizon' hat gezeigt, dass deine Vermutung wohl nicht stimmt.

Man muss sich die Situation (meiner Ansicht nach) so vorstellen, dass 
manche Ölquellen nur die 'Spitze des Eisbergs' darstellen und mit 
riesigen Reservoirs verbunden sind, die sich weiter unten im Innern der 
Erde befinden.


...


TH

Back to de.talk.tagesgeschehen | Previous | NextPrevious in thread | Next in thread | Find similar


Thread

Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-25 08:27 +0100
  Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-25 11:42 +0100
    Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-26 09:44 +0100
      Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-11-26 14:18 +0100
      Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-11-26 20:22 +0100
        Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-28 11:09 +0100

csiph-web