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Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab
Date 2022-11-18 07:53 +0100
Message-ID <jtoog0F9kc2U1@mid.individual.net> (permalink)
References (9 earlier) <20221111213850.a75e573a71b27901b32917a4@SchS.de> <jt8uu8Fpeo7U1@mid.individual.net> <5qavmh5cveir7hpsm9u10n46l9eiknp2oo@4ax.com> <jtbphhF85p8U1@mid.individual.net> <nlv1nhdi0k643r8kacbtsg2arpurucmba6@4ax.com>

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Am 13.11.2022 um 22:59 schrieb Heinz Brückner:
> am Sun, 13 Nov 2022 09:51:51 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt_heg@web.de>:
>
>>> Die oberen Stockwerke, die über dem Crash, mussten die unterhalb davon eines
>>> nach dem anderen zerdeppern und mitreißen. Jedes Stockwerk eine Bremse; nix
>>> mit "paar hundert metern herunterfallen" & "beträchtlicher Geschwindigkeit".
>>
>> Tatsächlich haben Leute ausgerechnet, dass die Zwillingstürme mit der
>> gleichen Geschwindigkeit zusammengesackt sind, mit der ein Stein vom
>> obersten Stockwerk fallen würde.
>
> "Leute" haben "ausgerechnet". Interessant.
>
>>
>> Die Türme wurden also (erstaunlicherweise) NICHT gebremst beim Einsturz.
>
> Haben das die "Leute" "ausgerechnet"?
>
>> Die Geschwindigkeit beim freien Fall aus 400m kann man ganz einfach
>> ausrechen:
> [...]
>
> Das kann man, wenn man sich an "die Leute" hängt.
>
> Woher kommt die Redensart "in sich zusammenstürzen"?
> Von der anschaulichen Vorstellung, dass zuerst die waagrechten Etagendecken
> durchbrechen, und daher die Fassadenteile eher nach innen zu fallen
> tendieren. Das ergibt dann so was ähnliches wie einen Trichter-Effekt.
> Wimre ist relativ wenig Zeug (in der Staubwolke aber schlecht zu sehen) nach
> außen, vom berstenden Turm weg, geflogen.

Die These, dass große Teile der Türme nach innen gefallen sind und dann 
die außen liegenden Säulen mit nach innen gerissen haben, ist meiner 
Ansicht nach falsch.

Ein Grund für diese Vermutung ist darin zu sehen, dass Gebäudeteile im 
Innern der Türme ja auf Widerstand stoßen.

Das liegt besonders an den Geschossdecken, welche solch ein nach innen 
fallen wohl verhindern würden.

Man kann zwar annehmen, die Geschoßdecken würden dann durch den Aufprall 
der Decke darüber auch nachgeben.

Aber die Decken hängen ja außen noch an den 'perimeter-collumns'.

Wenn man nun eine Konstruktion über ihre Belastungsgrenze belastet und 
sie deshalb nachgibt, dann kann man schon in etwa abschätzen, wohin so 
ein überbeanspruchtes Teil ausweicht.

Bei den Säulen auf der Außenseite würde ich gedanklich eine Säule und 
ein Stück Decke 'freischneiden' und nur so ein Teilstück betrachten.

Dann wird einem sicherlich klar, dass eine sich nach unten durchwölbende 
Decke die damit im rechten Winkel verbundene Säule nach außen biegen 
würde (und nicht etwa nach innen).

Da diese Außensäule ja noch mit der darunter liegenden Ebene verbunden 
ist bevor sie nachgibt, wird man so eine Art 'Fragezeichen-Form' 
vermuten. Dabei steht das untere Ende noch senkrecht und das obere wird 
durch die sich durchbiegende Decke nach innen gebogen.

Das kann man leicht selber testen, etwa indem man ein Lineal senkrecht 
in einen Schraubstock spannt und mit einer Rohrzange das Lineal oben 
greift und runter biegt. Die Wölbung des Lineals befindet sich dabei auf 
der der Zange gegenüber liegenden Seite.

Wenn das Lineal nun bricht, dann fliegen Teile nach außen weg und das 
Stück, welches man noch mit der Zange festhält, das folgt der Zange nach 
unten.

Wenn man jetzt annimmt, die Bauteile kollabieren wegen Überlastung, dann 
sollten die Teile von den Perimeter-Säulen nach außen fallen und die 
Decken nach unten.

Nach innen können die Säulen ja nicht herunter fallen, weil da noch die 
Geschoßdecke zum Stockwerk darunter ist, wo sie höchstens drauf fallen 
könnten

Das tatsächlich Teile nach außen geflogen sind, das kann man u.A. daran 
sehen, dass solche Teile noch in den umliegenden Gebäuden steckten.

TH

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Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-18 07:53 +0100
  Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-11-18 20:38 +0100
    Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-20 09:03 +0100
      Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-11-20 20:24 +0100
        Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-11-22 09:27 +0100
          Re: EU-Stromnetz am kupfernen Faden /Nachbarlender schotten sichzuDab Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2022-11-22 13:03 +0100

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