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Groups > de.sci.physik > #136921 > unrolled thread
| Started by | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| First post | 2021-01-18 22:48 +0100 |
| Last post | 2021-02-10 12:09 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 27 — 10 participants |
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Helligkeit/Intensität von Licht Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2021-01-18 22:48 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Torn Rumero DeBrak <nobody@invalid.invalid> - 2021-01-19 00:02 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Kurt <kurt.bindl@t-online.de> - 2021-01-19 00:21 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-01-23 11:54 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2021-01-19 00:38 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-01-19 06:42 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-01-23 07:24 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-01-23 16:44 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-01-19 01:23 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2021-01-19 20:52 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-01-20 11:05 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2021-01-27 00:41 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-01-23 06:25 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2021-01-27 00:30 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Kurt <kurt.bindl@t-online.de> - 2021-01-27 09:19 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-01-30 00:18 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-01-30 03:24 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-01-29 20:13 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Volker Meyer <Volker.Meyer13@web.de> - 2021-02-14 13:31 -0800
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Volker Meyer <Volker.Meyer13@web.de> - 2021-02-14 13:48 -0800
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-01-19 06:49 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2021-01-19 20:56 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-01-23 07:06 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-01-23 11:53 +0100
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-04-29 12:49 +0200
Re: Helligkeit/Intensität von Licht Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-04-29 21:40 +0200
Re: Helligkeit/Intensität von Licht AndreK <akls@gmx.de> - 2021-02-10 12:09 +0100
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-18 22:48 +0100 |
| Subject | Helligkeit/Intensität von Licht |
| Message-ID | <ru4v2v$dne$1@tota-refugium.de> |
Faßt man Licht als elektromagnetische Welle auf, dann führt nach meinem
Verständnis die Amplitude von E- bzw. B-Feld zur Energie einer Welle und
folglich zur Intensität, welche wiederum (im sichtbaren Spektralbereich
& bei konstant angenommener Frequenz) direkt mit der Helligkeit
verknüpft ist.
Wenn man Licht als Teilchen, d.h. Photonen bzw. Quanten, auffaßt, gibt
es zusätzlich eine erfaßbare Größe "Anzahl der Photonen".
Frage: Wie läßt sich die Anzahl der Photonen (anschaulich)
interpretieren? Im Prinzip führen mehr Photonen ja direkt proportional
zu mehr (Licht-)energie und damit aber, wenn man das Auftreffen der
Photonen auf eine bestimmte Fläche und Zeit bezieht, ebenfalls zur
Intensität.
Sind
- Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
- Anzahl der Photonen
zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
bestimmte Fläche") zu beschreiben?
Die Frage klingt banal, und die Antwort ist es vermutlich auch, aber ich
wollte mich nur vergewissern.
--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Torn Rumero DeBrak <nobody@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-01-19 00:02 +0100 |
| Message-ID | <ru542e$i2v$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #136921 |
Am 18.01.2021 um 22:48 schrieb Stephan Gerlach:
> Faßt man Licht als elektromagnetische Welle auf, dann führt nach meinem
> Verständnis die Amplitude von E- bzw. B-Feld zur Energie einer Welle und
> folglich zur Intensität, welche wiederum (im sichtbaren Spektralbereich
> & bei konstant angenommener Frequenz) direkt mit der Helligkeit
> verknüpft ist.
>
> Wenn man Licht als Teilchen, d.h. Photonen bzw. Quanten, auffaßt, gibt
> es zusätzlich eine erfaßbare Größe "Anzahl der Photonen".
>
> Frage: Wie läßt sich die Anzahl der Photonen (anschaulich)
> interpretieren? Im Prinzip führen mehr Photonen ja direkt proportional
> zu mehr (Licht-)energie und damit aber, wenn man das Auftreffen der
> Photonen auf eine bestimmte Fläche und Zeit bezieht, ebenfalls zur
> Intensität.
>
> Sind
> - Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
> - Anzahl der Photonen
> zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
> Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
> bestimmte Fläche") zu beschreiben?
>
> Die Frage klingt banal, und die Antwort ist es vermutlich auch, aber ich
> wollte mich nur vergewissern.
>
>
Du scheinst da 2 Dinge zu vermischen: Energie und Intensität.
Bei Photonen hängt die Energie von dren Frequenz ab und die Intensität
von deren Anzahl.
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| From | Kurt <kurt.bindl@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-19 00:21 +0100 |
| Message-ID | <i6mjf6Fk2jhU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #136923 |
Am 19.01.2021 um 00:02 schrieb Torn Rumero DeBrak:
> Am 18.01.2021 um 22:48 schrieb Stephan Gerlach:
>> Faßt man Licht als elektromagnetische Welle auf, dann führt nach
>> meinem Verständnis die Amplitude von E- bzw. B-Feld zur Energie einer
>> Welle und folglich zur Intensität, welche wiederum (im sichtbaren
>> Spektralbereich & bei konstant angenommener Frequenz) direkt mit der
>> Helligkeit verknüpft ist.
>>
>> Wenn man Licht als Teilchen, d.h. Photonen bzw. Quanten, auffaßt, gibt
>> es zusätzlich eine erfaßbare Größe "Anzahl der Photonen".
>>
>> Frage: Wie läßt sich die Anzahl der Photonen (anschaulich)
>> interpretieren? Im Prinzip führen mehr Photonen ja direkt proportional
>> zu mehr (Licht-)energie und damit aber, wenn man das Auftreffen der
>> Photonen auf eine bestimmte Fläche und Zeit bezieht, ebenfalls zur
>> Intensität.
>>
>> Sind
>> - Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
>> - Anzahl der Photonen
>> zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
>> Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
>> bestimmte Fläche") zu beschreiben?
>>
>> Die Frage klingt banal, und die Antwort ist es vermutlich auch, aber
>> ich wollte mich nur vergewissern.
>>
>>
> Du scheinst da 2 Dinge zu vermischen: Energie und Intensität.
> Bei Photonen hängt die Energie von dren Frequenz ab und die Intensität
> von deren Anzahl.
Ihm wurde vorgesagt das es Photonen gibt, nun hat er das Problem damit.
Kurt
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-01-23 11:54 +0100 |
| Message-ID | <rugv9n$48d$2@dont-email.me> |
| In reply to | #136924 |
Kurt schrieb: > > Ihm wurde vorgesagt das es Photonen gibt, nun hat er das Problem damit. Dir wurde vorgeplappert, dass es Elektronen gibt. Seither schwadronierst du pausenlos davon. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-19 00:38 +0100 |
| Message-ID | <ru55gc$i84$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #136923 |
Torn Rumero DeBrak schrieb:
> Am 18.01.2021 um 22:48 schrieb Stephan Gerlach:
>> Faßt man Licht als elektromagnetische Welle auf, dann führt nach
>> meinem Verständnis die Amplitude von E- bzw. B-Feld zur Energie einer
>> Welle und folglich zur Intensität, welche wiederum (im sichtbaren
>> Spektralbereich & bei konstant angenommener Frequenz) direkt mit der
>> Helligkeit verknüpft ist.
>>
>> Wenn man Licht als Teilchen, d.h. Photonen bzw. Quanten, auffaßt, gibt
>> es zusätzlich eine erfaßbare Größe "Anzahl der Photonen".
>>
>> Frage: Wie läßt sich die Anzahl der Photonen (anschaulich)
>> interpretieren? Im Prinzip führen mehr Photonen ja direkt proportional
>> zu mehr (Licht-)energie und damit aber, wenn man das Auftreffen der
>> Photonen auf eine bestimmte Fläche und Zeit bezieht, ebenfalls zur
>> Intensität.
>>
>> Sind
>> - Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
>> - Anzahl der Photonen
>> zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
>> Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
>> bestimmte Fläche") zu beschreiben?
>>
>> Die Frage klingt banal, und die Antwort ist es vermutlich auch, aber
>> ich wollte mich nur vergewissern.
>>
>>
> Du scheinst da 2 Dinge zu vermischen: Energie und Intensität.
Die Intensität ist meines Wissens über die Fläche, auf der das Licht
auftrifft (bzw. durch die es "hindurchtritt") und die Zeit definiert.
Oder anders:
"Wieviel Licht-Energie trifft in einer bestimmten Zeit auf eine
bestimmte Fläche bzw. durch die Fläche hindurch".
Der Unterschied der Intensität zur Energie ist doch erstmal nur, daß bei
der Intensität die Energie pro Fläche und Zeit gerechnet wird?!
Üblicherweise(?) wird bei Licht wohl die Intensität i.W. über die
Amplitude des elektrischen bzw. magnetischen Feldes definiert oder
(besser gesagt) berechnet.
> Bei Photonen hängt die Energie von dren Frequenz ab und die Intensität
> von deren Anzahl.
Ja. Und setze ich eine konstante Frequenz voraus, dann hängt diese
Energie nur noch von der Anzahl der Photonen ab.
Und teile ich dann die Anzahl der Photonen noch durch die Fläche, auf
die die Photonen möglicherweise auftreffen (bzw. durch eine virtuelle
Fläche im Raum "hindurchtreten") und teile durch die Zeit, habe ich
ebenfalls eine Intensität.
Die Frage war (ungefähr):
Haben diese beiden "Intensitäts-Arten" (berechnet einerseits über Stärke
des E-/B-Feldes bzw. andererseits als Anzahl Photonen pro Zeit und
Fläche) etwas miteinander zu tun?
--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-19 06:42 +0100 |
| Message-ID | <i6n9pqFo3enU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #136923 |
Am 19.01.21 um 00:02 schrieb Torn Rumero DeBrak:
>> Sind
>> - Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
>> - Anzahl der Photonen
>> zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
>> Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
>> bestimmte Fläche") zu beschreiben?
> Du scheinst da 2 Dinge zu vermischen: Energie und Intensität.
> Bei Photonen hängt die Energie von der Frequenz ab und die Intensität
> von deren Anzahl.
Immerhin eine Überlegung.
Schaue
https://de.wikipedia.org/wiki/Intensität_(Physik)
Die Energie (Intensität meist Flächenleistungsdichte )
ist Anzahl der Photonen mal Energie/Photon
wobei Letztere proportional zur Frequenz ist (hν).
Hermann
der Wikipedia bei physikalischen Fragen für gut hält.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-23 07:24 +0100 |
| Message-ID | <5428873.DvuYhMxLoT@PointedEars.de> |
| In reply to | #136927 |
Hermann Riemann wrote:
> Schaue
> https://de.wikipedia.org/wiki/Intensität_(Physik)
Schau mal selbst.
> Die Energie (Intensität meist Flächenleistungsdichte )
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> ist Anzahl der Photonen mal Energie/Photon
Nein, wie Deine Klammer schon sagt: Energie E und Intensität I sind
unterschiedliche Grössen mit unterschiedlichen Dimensionen. Es gilt
I = P/A = 1/A dE/dt,
also
E = A ∫_0^t dt' I(t'),
wobei P die Strahlungsleistung und A die in der Zeit t strahlende bzw.
bestrahlte Fläche ist.
> wobei Letztere proportional zur Frequenz ist (hν).
Ja.
PointedEars
--
I heard that entropy isn't what it used to be.
(from: WolframAlpha)
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-23 16:44 +0100 |
| Message-ID | <4620583.31r3eYUQgx@PointedEars.de> |
| In reply to | #136978 |
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: > Hermann Riemann wrote: >> Die Energie (Intensität meist Flächenleistungsdichte ) > ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ >> ist Anzahl der Photonen mal Energie/Photon > > Nein, wie Deine Klammer schon sagt: Energie E und Intensität I sind > unterschiedliche Grössen mit unterschiedlichen Dimensionen. Es gilt > > I = P/A = 1/A dE/dt, > > also > > E = A ∫_0^t dt' I(t'), > > wobei P die Strahlungsleistung und A die in der Zeit t strahlende bzw. > bestrahlte Fläche ist. Für konstantes A ergibt sich also, wie erwartet: E = A ∫_0^t dt' I(t') = A ∫_0^t dt' P(t')/A = ∫_0^t dt' P(t'). >> wobei Letztere proportional zur Frequenz ist (hν). > > Ja. Halt: NEIN. Die *Anzahl* der Photonen ist NICHT proportional zur Frequenz. Die Energie *eines* Photons ist es. PointedEars -- Two neutrinos go through a bar ... (from: WolframAlpha)
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2021-01-19 01:23 +0100 |
| Message-ID | <60062669.CBE53544@yahoo.com> |
| In reply to | #136921 |
Stephan Gerlach wrote:
>
> Faßt man Licht als elektromagnetische Welle auf, dann führt nach meinem
> Verständnis die Amplitude von E- bzw. B-Feld zur Energie einer Welle und
> folglich zur Intensität, welche wiederum (im sichtbaren Spektralbereich
> & bei konstant angenommener Frequenz) direkt mit der Helligkeit
> verknüpft ist.
>
> Wenn man Licht als Teilchen, d.h. Photonen bzw. Quanten, auffaßt, gibt
> es zusätzlich eine erfaßbare Größe "Anzahl der Photonen".
>
> Frage: Wie läßt sich die Anzahl der Photonen (anschaulich)
> interpretieren? Im Prinzip führen mehr Photonen ja direkt proportional
> zu mehr (Licht-)energie und damit aber, wenn man das Auftreffen der
> Photonen auf eine bestimmte Fläche und Zeit bezieht, ebenfalls zur
> Intensität.
Allerdings koennen Photonen unterschiedliche Energie haben,
je nach Wellenlaenge, damit ist die Zahl der Photonen nur dann ein
Mass fuer die Lichtenergie wenn die Wellenlaengenverteilung
fuer die Photonen bekannt ist.
Im einfachsten Fall hat man Monochromatisches Licht, z.B. von
einem Laser, dann ist die Photonenzahl ein gutes Mass fuer die Lichtenergie.
Ein Joule blaues Licht hat nur etwa halb so viele Photonen wie
ein Joule rotes Licht.
>
> Sind
> - Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
Die Amplitude ist kein Mass fuer die Leistung sondern vielmehr
das Quadrat der Feldstaerke gibt die momentane Leistungsdichte
an diesem Punkt.
> - Anzahl der Photonen
pro Zeiteinheit und Flaeche.
> zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
> Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
> bestimmte Fläche") zu beschreiben?
Fuer die Helligkeit wird das ganze auch noch mit der Empfindlichkeitskurve des Auges gefaltet.
>
> Die Frage klingt banal, und die Antwort ist es vermutlich auch, aber ich
> wollte mich nur vergewissern.
Banal ist das nicht, sondern kompliziert.
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-19 20:52 +0100 |
| Message-ID | <ru7cl5$8ii$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #136926 |
Carla Schneider schrieb:
> Stephan Gerlach wrote:
>> Faßt man Licht als elektromagnetische Welle auf, dann führt nach meinem
>> Verständnis die Amplitude von E- bzw. B-Feld zur Energie einer Welle und
>> folglich zur Intensität, welche wiederum (im sichtbaren Spektralbereich
>> & bei konstant angenommener Frequenz) direkt mit der Helligkeit
>> verknüpft ist.
>>
>> Wenn man Licht als Teilchen, d.h. Photonen bzw. Quanten, auffaßt, gibt
>> es zusätzlich eine erfaßbare Größe "Anzahl der Photonen".
>>
>> Frage: Wie läßt sich die Anzahl der Photonen (anschaulich)
>> interpretieren? Im Prinzip führen mehr Photonen ja direkt proportional
>> zu mehr (Licht-)energie und damit aber, wenn man das Auftreffen der
>> Photonen auf eine bestimmte Fläche und Zeit bezieht, ebenfalls zur
>> Intensität.
>
> Allerdings koennen Photonen unterschiedliche Energie haben,
> je nach Wellenlaenge, damit ist die Zahl der Photonen nur dann ein
> Mass fuer die Lichtenergie wenn die Wellenlaengenverteilung
> fuer die Photonen bekannt ist.
> Im einfachsten Fall hat man Monochromatisches Licht, z.B. von
> einem Laser, dann ist die Photonenzahl ein gutes Mass fuer die Lichtenergie.
>
> Ein Joule blaues Licht hat nur etwa halb so viele Photonen wie
> ein Joule rotes Licht.
Ja, das ist mir schon klar.
Ich hätte dazuschreiben sollen, daß ich (zur Vereinfachung bwz. um sich
aufs wesentliche Detail zu konzentrieren) Licht mit nur einer
Wellenlänge bzw. Frequenz voraussetzen möchte.
>> Sind
>> - Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
>
> Die Amplitude ist kein Mass fuer die Leistung sondern vielmehr
> das Quadrat der Feldstaerke gibt die momentane Leistungsdichte
> an diesem Punkt.
Ja, das war etwas ungenau ausgedrückt. Ich hatte das Quadrat
"unterschlagen".
Allerdings hängt die Leistung (und damit auch Leistungsdichte und
Energie) tatsächlich monoton steigend von der Amplitude ab im Sinne:
"Je größer (der Betrag der) Amplitude, desto größer ist die Intensität
und damit (bei gleicher Fläche, auf der das Licht trifft) die Leistung
und (wenn man ein gegebenes Zeitintervall voraussetzt) auch die Energie
des Lichts".
>> - Anzahl der Photonen
> pro Zeiteinheit und Flaeche.
Ja. Wenn ich pro Zeiteinheit und Fläche betrachte, ist es die
Intensität; wenn den Flächenbezug weglasse, die Leistung; wenn ich auch
noch den Zeitbezug weglasse, die Energie.
>> zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
>> Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
>> bestimmte Fläche") zu beschreiben?
>
> Fuer die Helligkeit wird das ganze auch noch mit der Empfindlichkeitskurve des Auges gefaltet.
Wahrscheinlich ist es in dem Fall besser von Intensität zu sprechen, um
den (biologischen) Aspekt des Auges aus der Betrachtung herauszunehmen.
Allerdings gehe ich schon mal davon aus, daß mehr Intensität zu mehr
Helligkeit führt?!
>> Die Frage klingt banal, und die Antwort ist es vermutlich auch, aber ich
>> wollte mich nur vergewissern.
> Banal ist das nicht, sondern kompliziert.
Die Frage ist letztenendes "wie mache ich monochromatisches Licht
heller", bei gegebener Fläche, auf die das Licht auftrifft:
- Ich lasse mehr Photonen in der gleichen Zeit auf die Fläche treffen
- Ich erhöhe die (Amplitude des) E-/B-Feldes der zugrundeliegenden
elektromagnetischen Welle.
Es geht mir dabei nicht um die praktische technische Umsetzung; die
Frage ist eher theoretischer Natur.
Meines Erachtens führt beides(?) zu mehr Leistung bzw. Intensität.
--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2021-01-20 11:05 +0100 |
| Message-ID | <60080059.C2BBBCC3@yahoo.com> |
| In reply to | #136943 |
Stephan Gerlach wrote:
>
> Carla Schneider schrieb:
> > Stephan Gerlach wrote:
> >> Faßt man Licht als elektromagnetische Welle auf, dann führt nach meinem
> >> Verständnis die Amplitude von E- bzw. B-Feld zur Energie einer Welle und
> >> folglich zur Intensität, welche wiederum (im sichtbaren Spektralbereich
> >> & bei konstant angenommener Frequenz) direkt mit der Helligkeit
> >> verknüpft ist.
> >>
> >> Wenn man Licht als Teilchen, d.h. Photonen bzw. Quanten, auffaßt, gibt
> >> es zusätzlich eine erfaßbare Größe "Anzahl der Photonen".
> >>
> >> Frage: Wie läßt sich die Anzahl der Photonen (anschaulich)
> >> interpretieren? Im Prinzip führen mehr Photonen ja direkt proportional
> >> zu mehr (Licht-)energie und damit aber, wenn man das Auftreffen der
> >> Photonen auf eine bestimmte Fläche und Zeit bezieht, ebenfalls zur
> >> Intensität.
> >
> > Allerdings koennen Photonen unterschiedliche Energie haben,
> > je nach Wellenlaenge, damit ist die Zahl der Photonen nur dann ein
> > Mass fuer die Lichtenergie wenn die Wellenlaengenverteilung
> > fuer die Photonen bekannt ist.
> > Im einfachsten Fall hat man Monochromatisches Licht, z.B. von
> > einem Laser, dann ist die Photonenzahl ein gutes Mass fuer die Lichtenergie.
> >
> > Ein Joule blaues Licht hat nur etwa halb so viele Photonen wie
> > ein Joule rotes Licht.
>
> Ja, das ist mir schon klar.
>
> Ich hätte dazuschreiben sollen, daß ich (zur Vereinfachung bwz. um sich
> aufs wesentliche Detail zu konzentrieren) Licht mit nur einer
> Wellenlänge bzw. Frequenz voraussetzen möchte.
Dann bedeutet doppelt so viele Photonen auch doppelt soviel Energie.
>
> >> Sind
> >> - Amplitude von elektrischem bzw. magnetischem Feld
> >
> > Die Amplitude ist kein Mass fuer die Leistung sondern vielmehr
> > das Quadrat der Feldstaerke gibt die momentane Leistungsdichte
> > an diesem Punkt.
>
> Ja, das war etwas ungenau ausgedrückt. Ich hatte das Quadrat
> "unterschlagen".
>
> Allerdings hängt die Leistung (und damit auch Leistungsdichte und
> Energie) tatsächlich monoton steigend von der Amplitude ab im Sinne:
> "Je größer (der Betrag der) Amplitude, desto größer ist die Intensität
> und damit (bei gleicher Fläche, auf der das Licht trifft) die Leistung
> und (wenn man ein gegebenes Zeitintervall voraussetzt) auch die Energie
> des Lichts".
>
> >> - Anzahl der Photonen
> > pro Zeiteinheit und Flaeche.
>
> Ja. Wenn ich pro Zeiteinheit und Fläche betrachte, ist es die
> Intensität; wenn den Flächenbezug weglasse, die Leistung; wenn ich auch
> noch den Zeitbezug weglasse, die Energie.
>
> >> zwei verschiedene Konzepte, um die Helligkeit und (im sichtbaren
> >> Bereich) Intensität von Licht ("wieviel Strahlung fällt auf eine
> >> bestimmte Fläche") zu beschreiben?
> >
> > Fuer die Helligkeit wird das ganze auch noch mit der Empfindlichkeitskurve des Auges gefaltet.
>
> Wahrscheinlich ist es in dem Fall besser von Intensität zu sprechen, um
> den (biologischen) Aspekt des Auges aus der Betrachtung herauszunehmen.
>
> Allerdings gehe ich schon mal davon aus, daß mehr Intensität zu mehr
> Helligkeit führt?!
Wenn das Spektrum gleich bleibt, ja.
>
> >> Die Frage klingt banal, und die Antwort ist es vermutlich auch, aber ich
> >> wollte mich nur vergewissern.
> > Banal ist das nicht, sondern kompliziert.
>
> Die Frage ist letztenendes "wie mache ich monochromatisches Licht
> heller", bei gegebener Fläche, auf die das Licht auftrifft:
>
> - Ich lasse mehr Photonen in der gleichen Zeit auf die Fläche treffen
> - Ich erhöhe die (Amplitude des) E-/B-Feldes der zugrundeliegenden
> elektromagnetischen Welle.
Das sind zwei Beschreibungen des gleichen Vorgangs.
Ich habe hier mal die Frage gestellt wie man aus den Feldern eines Wellenpaketes
die Photonenzahl berechnen kann. Das geht allerdings gar nicht, da fuer exakt definierte
Felder die Photonenzahl unbestimmt ist, so wie fuer exakt definierte Photonenzahl
die Feldstaerken unbestimmt sind. Man muesste allerdings Mittelwerte berechnen koennen.
Meine Vermutung war dass das Wirkungintegral ueber das Wellenpaket ein
Mass fuer die mittlere Photonenzahl sein koennte.
Die Photonenzahl waer auf jedenfall invariant gegenueber Lorentztransformationen.
>
> Es geht mir dabei nicht um die praktische technische Umsetzung; die
> Frage ist eher theoretischer Natur.
>
> Meines Erachtens führt beides(?) zu mehr Leistung bzw. Intensität.
Auf jeden Fall.
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-27 00:41 +0100 |
| Message-ID | <ruq8m0$cue$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #136947 |
Carla Schneider schrieb: > Stephan Gerlach wrote: > >> Die Frage ist letztenendes "wie mache ich monochromatisches Licht >> heller", bei gegebener Fläche, auf die das Licht auftrifft: >> >> - Ich lasse mehr Photonen in der gleichen Zeit auf die Fläche treffen >> - Ich erhöhe die (Amplitude des) E-/B-Feldes der zugrundeliegenden >> elektromagnetischen Welle. > > Das sind zwei Beschreibungen des gleichen Vorgangs. Da kommt man natürlich auf die Idee, beide Beschreibungen irgendwie zu "verbinden". > Ich habe hier mal die Frage gestellt wie man aus den Feldern eines Wellenpaketes > die Photonenzahl berechnen kann. Das geht allerdings gar nicht, da fuer exakt definierte > Felder die Photonenzahl unbestimmt ist, so wie fuer exakt definierte Photonenzahl > die Feldstaerken unbestimmt sind. D.h. sowas wie 1/2 c ε₀ E₀² = (n ℎ f) / (t * A) geht nicht (so einfach)?! Links steht die Intensität, wenn ich von der Beschreibung des Lichts als Welle ausgehe; rechts steht die Intensität, wenn ich von der Beschreibung als Photonen ausgehe. > Man muesste allerdings Mittelwerte berechnen koennen. > Meine Vermutung war dass das Wirkungintegral ueber das Wellenpaket ein > Mass fuer die mittlere Photonenzahl sein koennte. > Die Photonenzahl waer auf jedenfall invariant gegenueber Lorentztransformationen. > >> Es geht mir dabei nicht um die praktische technische Umsetzung; die >> Frage ist eher theoretischer Natur. >> >> Meines Erachtens führt beides(?) zu mehr Leistung bzw. Intensität. > > Auf jeden Fall. Vor kurzem hatte ich sogar eine (Schul-)Aufgabe dazu (zumindest zum Teil); man mußte aus der Leistung und Zeit(*) die Photonenanzahl berechnen. Das ging natürlich über die Beschreibung des Lichts als Photonen, bzw. sollte offensichtlich so gelöst werden. (*) Wenn man noch die Fläche mit in die Aufgabe einbezogen hätte, wäre man schnell bei der Intensität gewesen und damit bei I = 1/2 c ε₀ E₀². Wobei *diese* Formel i.a. nicht Schulstoff ist. -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-23 06:25 +0100 |
| Message-ID | <1919370.oMNUckLgyt@PointedEars.de> |
| In reply to | #136943 |
Stephan Gerlach wrote:
> Die Frage ist letztenendes "wie mache ich monochromatisches Licht
> heller", bei gegebener Fläche, auf die das Licht auftrifft:
>
> - Ich lasse mehr Photonen in der gleichen Zeit auf die Fläche treffen
> - Ich erhöhe die (Amplitude des) E-/B-Feldes der zugrundeliegenden
> elektromagnetischen Welle.
>
> Es geht mir dabei nicht um die praktische technische Umsetzung; die
> Frage ist eher theoretischer Natur.
>
> Meines Erachtens führt beides(?) zu mehr Leistung bzw. Intensität.
Das erscheint mir bei *monochromatischem* Licht der Frequenz f bzw.
Wellenlänge λ trivial richtig, da *äquivalent*. Für die Lichtintensität
gilt im Vakuum
I = 1/2 c ε₀ E₀² = B₀² c/(2 μ₀) = E₀ B₀/(2 μ₀)
[da B₀ = E₀/c und c = 1/√(ε₀ μ₀)],
wobei E₀ bzw. B₀ die Amplituden des elektrischen bzw. magnetischen Felds der
entsprechenden elektromagnetischen Welle sind, sowie
I = P/(4π r²) = 1/(4π r²) dE/dt,
wobei P die Strahlungsleistung der (isotrop strahlenden) Quelle und r der
Abstand der Fläche vom Zentrum der Quelle (näherungsweise der Abstand der
Fläche vom Rand der Quelle) ist, und für die Energie der emittierten
Strahlung
E = n ℎ f = n ℎ c/λ
gilt, wobei n die Anzahl der emittierten Photonen ist.
Siehe auch:
<https://openstax.org/books/university-physics-volume-2/pages/16-3-energy-carried-by-electromagnetic-waves>
PointedEars
--
I heard that entropy isn't what it used to be.
(from: WolframAlpha)
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-27 00:30 +0100 |
| Message-ID | <ruq81n$ci5$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #136976 |
Thomas 'PointedEars' Lahn schrieb: > Stephan Gerlach wrote: > >> Die Frage ist letztenendes "wie mache ich monochromatisches Licht >> heller", bei gegebener Fläche, auf die das Licht auftrifft: >> >> - Ich lasse mehr Photonen in der gleichen Zeit auf die Fläche treffen >> - Ich erhöhe die (Amplitude des) E-/B-Feldes der zugrundeliegenden >> elektromagnetischen Welle. >> >> Es geht mir dabei nicht um die praktische technische Umsetzung; die >> Frage ist eher theoretischer Natur. >> >> Meines Erachtens führt beides(?) zu mehr Leistung bzw. Intensität. > > Das erscheint mir bei *monochromatischem* Licht der Frequenz f bzw. > Wellenlänge λ trivial richtig, da *äquivalent*. Für die Lichtintensität > gilt im Vakuum > > I = 1/2 c ε₀ E₀² = B₀² c/(2 μ₀) = E₀ B₀/(2 μ₀) > > [da B₀ = E₀/c und c = 1/√(ε₀ μ₀)], > > wobei E₀ bzw. B₀ die Amplituden des elektrischen bzw. magnetischen Felds der > entsprechenden elektromagnetischen Welle sind, sowie > > I = P/(4π r²) = 1/(4π r²) dE/dt, > > wobei P die Strahlungsleistung der (isotrop strahlenden) Quelle und r der > Abstand der Fläche vom Zentrum der Quelle (näherungsweise der Abstand der > Fläche vom Rand der Quelle) ist, und für die Energie der emittierten > Strahlung > > E = n ℎ f = n ℎ c/λ > > gilt, wobei n die Anzahl der emittierten Photonen ist. Dividiert man die letzte Gleichung durch t (Zeit) und A (Fläche), so erhält man E / (t * A) = (n ℎ f) / (t * A), und auf der linken Seite steht die Intensität I. Damit erhält man 1/2 c ε₀ E₀² = (n ℎ f) / (t * A) bzw. B₀² c/(2 μ₀) = (n ℎ f) / (t * A) bzw. E₀ B₀/(2 μ₀) = (n ℎ f) / (t * A). Das ergibt - sofern dies stimmt und wenn kein Logikfehler drin ist - bei monochromatischem Licht einen direkten Zusammenhang zwischen der Photonenanzahl n und der Amplitude E₀ des elektrischen bzw. B₀ des magnetischen Feldes. Interessanterweise ergäbe (ergibt?) eine Verdopplung der Amplitude die 4-fache Photonenanzahl. -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Kurt <kurt.bindl@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-01-27 09:19 +0100 |
| Message-ID | <i7cm02Fts99U2@mid.individual.net> |
| In reply to | #137025 |
Am 27.01.2021 um 00:30 schrieb Stephan Gerlach: > Interessanterweise ergäbe (ergibt?) eine Verdopplung der Amplitude die > 4-fache Photonenanzahl. > > Wenn es denn welche geben würde. Ein Rechenergebnis erschafft keine Realdinge. Kurt
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-01-30 00:18 +0100 |
| Message-ID | <rv2539$f37$1@dont-email.me> |
| In reply to | #137028 |
Kurt schrieb: > Am 27.01.2021 um 00:30 schrieb Stephan Gerlach: > >> Interessanterweise ergäbe (ergibt?) eine Verdopplung der Amplitude die 4-fache Photonenanzahl. >> > > Wenn es denn welche geben würde. > > Ein Rechenergebnis erschafft keine Realdinge. Sagt ausgerechnet einer, der meint, seine Spinnereien allein schon würden ein "Trägermedium" generieren. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> |
|---|---|
| Date | 2021-01-30 03:24 +0100 |
| Message-ID | <rv2g0f$efc$2@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #137055 |
Am 30.01.2021 um 00:18 schrieb Rolf Bombach: > Kurt schrieb: >> Am 27.01.2021 um 00:30 schrieb Stephan Gerlach: >> >>> Interessanterweise ergäbe (ergibt?) eine Verdopplung der Amplitude >>> die 4-fache Photonenanzahl. >>> >> >> Wenn es denn welche geben würde. >> >> Ein Rechenergebnis erschafft keine Realdinge. > > Sagt ausgerechnet einer, der meint, seine Spinnereien allein schon > würden ein "Trägermedium" generieren. Er könnte es umbenennen: "Träumermedium".
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-01-29 20:13 +0100 |
| Message-ID | <rv1mnt$4ji$1@dont-email.me> |
| In reply to | #137025 |
Stephan Gerlach schrieb: > > Interessanterweise ergäbe (ergibt?) eine Verdopplung der Amplitude die 4-fache Photonenanzahl. Klaro. U²/R hat man schon im Ohmschen Gesetz. Das verfolgt dich. Praktische Anwendung hat das etwa beim Beugungsgitter und bei nichtlinearer Optik. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Volker Meyer <Volker.Meyer13@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-02-14 13:31 -0800 |
| Message-ID | <c8d6216a-b8f0-4c4c-9168-1dba57509c24n@googlegroups.com> |
| In reply to | #137025 |
Stephan Gerlach schrieb am Mittwoch, 27. Januar 2021 um 00:19:22 UTC+1: > Thomas 'PointedEars' Lahn schrieb: > > Stephan Gerlach wrote: > > > >> Die Frage ist letztenendes "wie mache ich monochromatisches Licht > >> heller", bei gegebener Fläche, auf die das Licht auftrifft: > >> > >> - Ich lasse mehr Photonen in der gleichen Zeit auf die Fläche treffen > >> - Ich erhöhe die (Amplitude des) E-/B-Feldes der zugrundeliegenden > >> elektromagnetischen Welle. > >> > >> Es geht mir dabei nicht um die praktische technische Umsetzung; die > >> Frage ist eher theoretischer Natur. > >> > >> Meines Erachtens führt beides(?) zu mehr Leistung bzw. Intensität. > > > > Das erscheint mir bei *monochromatischem* Licht der Frequenz f bzw. > > Wellenlänge λ trivial richtig, da *äquivalent*. Für die Lichtintensität > > gilt im Vakuum > > > > I = 1/2 c ε₀ E₀² = B₀² c/(2 μ₀) = E₀ B₀/(2 μ₀) > > > > [da B₀ = E₀/c und c = 1/√(ε₀ μ₀)], > > > > wobei E₀ bzw. B₀ die Amplituden des elektrischen bzw. magnetischen Felds der > > entsprechenden elektromagnetischen Welle sind, sowie > > > > I = P/(4π r²) = 1/(4π r²) dE/dt, > > > > wobei P die Strahlungsleistung der (isotrop strahlenden) Quelle und r der > > Abstand der Fläche vom Zentrum der Quelle (näherungsweise der Abstand der > > Fläche vom Rand der Quelle) ist, und für die Energie der emittierten > > Strahlung > > > > E = n ℎ f = n ℎ c/λ > > > > gilt, wobei n die Anzahl der emittierten Photonen ist. > Dividiert man die letzte Gleichung durch t (Zeit) und A (Fläche), so > erhält man > > E / (t * A) = (n ℎ f) / (t * A), > > und auf der linken Seite steht die Intensität I. Damit erhält man > > 1/2 c ε₀ E₀² = (n ℎ f) / (t * A) bzw. > B₀² c/(2 μ₀) = (n ℎ f) / (t * A) bzw. > E₀ B₀/(2 μ₀) = (n ℎ f) / (t * A). > > Das ergibt - sofern dies stimmt und wenn kein Logikfehler drin ist - bei > monochromatischem Licht einen direkten Zusammenhang zwischen der > Photonenanzahl n und der Amplitude E₀ des elektrischen bzw. B₀ des > magnetischen Feldes. > > Interessanterweise ergäbe (ergibt?) eine Verdopplung der Amplitude die > 4-fache Photonenanzahl. > -- > > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. > gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... > (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Volker Meyer <Volker.Meyer13@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-02-14 13:48 -0800 |
| Message-ID | <9a4c25b9-35df-40d0-a991-84fabae6217en@googlegroups.com> |
| In reply to | #137025 |
Stephan Gerlach schrieb am Mittwoch, 27. Januar 2021 um 00:19:22 UTC+1: > Thomas 'PointedEars' Lahn schrieb: > > Stephan Gerlach wrote: > > > >> Die Frage ist letztenendes "wie mache ich monochromatisches Licht > >> heller", bei gegebener Fläche, auf die das Licht auftrifft: > >> > >> - Ich lasse mehr Photonen in der gleichen Zeit auf die Fläche treffen > >> - Ich erhöhe die (Amplitude des) E-/B-Feldes der zugrundeliegenden > >> elektromagnetischen Welle. > >> > >> Es geht mir dabei nicht um die praktische technische Umsetzung; die > >> Frage ist eher theoretischer Natur. > >> > >> Meines Erachtens führt beides(?) zu mehr Leistung bzw. Intensität. > > > > Das erscheint mir bei *monochromatischem* Licht der Frequenz f bzw. > > Wellenlänge λ trivial richtig, da *äquivalent*. Für die Lichtintensität > > gilt im Vakuum > > > > I = 1/2 c ε₀ E₀² = B₀² c/(2 μ₀) = E₀ B₀/(2 μ₀) > > > > [da B₀ = E₀/c und c = 1/√(ε₀ μ₀)], > > > > wobei E₀ bzw. B₀ die Amplituden des elektrischen bzw. magnetischen Felds der > > entsprechenden elektromagnetischen Welle sind, sowie > > > > I = P/(4π r²) = 1/(4π r²) dE/dt, > > > > wobei P die Strahlungsleistung der (isotrop strahlenden) Quelle und r der > > Abstand der Fläche vom Zentrum der Quelle (näherungsweise der Abstand der > > Fläche vom Rand der Quelle) ist, und für die Energie der emittierten > > Strahlung > > > > E = n ℎ f = n ℎ c/λ > > > > gilt, wobei n die Anzahl der emittierten Photonen ist. > Dividiert man die letzte Gleichung durch t (Zeit) und A (Fläche), so > erhält man > > E / (t * A) = (n ℎ f) / (t * A), > > und auf der linken Seite steht die Intensität I. Damit erhält man > > 1/2 c ε₀ E₀² = (n ℎ f) / (t * A) bzw. > B₀² c/(2 μ₀) = (n ℎ f) / (t * A) bzw. > E₀ B₀/(2 μ₀) = (n ℎ f) / (t * A). > > Das ergibt - sofern dies stimmt und wenn kein Logikfehler drin ist - bei > monochromatischem Licht einen direkten Zusammenhang zwischen der > Photonenanzahl n und der Amplitude E₀ des elektrischen bzw. B₀ des > magnetischen Feldes. > > Interessanterweise ergäbe (ergibt?) eine Verdopplung der Amplitude die > 4-fache Photonenanzahl. > -- > > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. > gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... > (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.) Ja, und klassisch ergibt sich eine vierfache Intensität. Es sind einfach zwei verschiedene Beschreibungsweisen der gleichen Sache: die klassische und die quantenmechanische. Ich habe jahrelang nach irgendwelchen Unterschieden in den Ergebnissen dieser Beschreibungen gesucht, und nur den Vierervertex gefunden, der quantenmechanisch möglich ist, aber klassisch nicht. Er hat sowieso nur sehr geringfügige Auswirkungen und ich weiss auch nicht, ob es da überhaupt einen experimentellen Nachweis gibt. In der Praxis kannst Du die Beschreibung verwenden, die für Dich handlicher ist. Viele Grüße Volker Meyer
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