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Groups > de.sci.physik > #158099
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik |
| Subject | Re: Das Problem mit dem angeblich steigenden Meeresspiegel im Pazifik |
| Date | 2025-06-07 07:44 +0200 |
| Message-ID | <mai1qiF72e4U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | <4gkbnhlcgfpo23dvcsep0imet3hsj6o50d@4ax.com> |
Cross-posted to 3 groups.
Am Donnerstag000017, 17.11.2022 um 07:39 schrieb Arne Luft: > > Die Claudia Roth hat vor einiger Zeit eine 41.000 km (i. W. > einundvierzigtausend km) lange Flugreise unternommen, um sich - nach > ihren Worten - ein Bild von den drohenden Klimakatastrophen durch den > steigenden Meeresspiegel zu machen. > > Dabei besuchte sie die Fidschi-Inseln, die als besonders gefährdet > gelten. > > Nun, sie hätte sich diese Reise sparen können, wenn sie wirklich > Interesse an den Zusammenhängen gehabt und sich fachlich beraten > gelassen hätte. > > Frage: Warum steigt der Meeresspiegel so deutlich bei den > Fidschi-Inseln? > > Antwort: Weil diese Inseln an der Kante eines Erdplatte liegen, die > beständig unter die australische Platte gedrückt wird. Die Platten werden nicht unter andere Platten gedrückt, sondern die Platten stellen sich aus einem anderen Grund schief: wenn die Erde wächst, dann nimmt die Krümmung der Erdoberfläche dabei ab. Die Krustenplatten sind aber sphärisch gekrümmt und bestehen aus Gestein, welches extrem widerstandsfähig gegen Verformung ist. Beim Erdwachstum werden daher die Ränder der Platten erstmal in den oberen Erdmantel gedrückt. Dann brechen die Platten durch und zwar meist in der Mitte. Deshalb 'drehen' sich die Plattenstücke dabei ein wenig, wodurch der Meeresspiegel dann lokal steigen oder sinken kann, allerdings bezogen auf Punkten auf den sich bewegenden Platten. > Deshalb steigt der Meeresspiegel _angeblich_ um 6,3 mm pro Jahr. > Tatsächlich _sinkt_ die Platte, auf der diese Inseln liegen, um diesen > Betrag. > > Das zeigt sich an den Nachbarn. > > Kiribati +0,55 mm/Jahr > Osterinsel +0,33 > > und Achtung! > > Neubritannien (Insel vor Neuguinea) da _fällt_ der Meeresspiegel gemäß > Messungen jährlich um 2,59 mm. > > > Das zeigt, es werden nicht sich verändernde Meeresspiegel eines aus > zäher Flüssigkeit bestehenden hügeligen Ozeans gemessen, sondern die > Plattenbewegungen der sich senkenden und steigenden Kontinentalplatten > in der Erdrinde. Vor allem wird 'Growing Earth' unterschlagen!!! Danach fallen die mittleren Meeresspiegel bezogen auf feste Landmarken weltweit um ein paar mm je Jahr. Sehen kann man das u.a. daran, dass alte Hafenanlage sich idR weit oberhalb des heutigen Meeresspiegels befinden. Aber auch ehemalige Meeresböden gibt es, die sich heute im Hochgebirge befinden (etwa die Atacama oder die Wüste Goby). Wer nicht so weit gehen will, der kann auch Niedersachsen oder Brandenburg nehmen und als früheren Boden eines ehemals dort existierenden Meeres ansehen. > > Daraus folgt, unsere Regierung belügt uns bewußt, um irgendeinen > Schmarren durchzuziehen, der mit äußerster Wahrscheinlichkeit ähnlich > Konsequenzen für die Bevölkerung hat, wie der Sozialismus sie den > Venezulaner oder der Große Schritt nach vorn den Chinesen brachte. Wahrscheinlich geht es sowieso 'nur' ums Geld. TH
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Re: Das Problem mit dem angeblich steigenden Meeresspiegel im Pazifik Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2025-06-07 07:44 +0200
Re: Das Problem mit dem angeblich steigenden Meeresspiegel im Pazifik Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2025-06-07 21:39 +0200
Re: Das Problem mit dem angeblich steigenden Meeresspiegel im Pazifik Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2025-06-09 07:38 +0200
Re: Das Problem mit dem angeblich steigenden Meeresspiegel im Pazifik Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de.invalid> - 2025-06-09 21:42 +0200
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