Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.physik,de.sci.medizin.misc,de.talk.tagesgeschehen Subject: Re: Magnetfeldtherapie Date: Tue, 26 Apr 2022 07:59:05 +0200 Lines: 40 Message-ID: References: <3a8643ed-5115-4291-2ae5-9ce163a6e36c@fritzs.eternal-september.org> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net bpjxSsPUWsFwS8tqRIW77w1EpSnGh52QtqhLolFYEsLSmaeUJ4 Cancel-Lock: sha1:VF3JN4D3RkamOwZQqe6tVzTGouw= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; WOW64; rv:31.0) Gecko/20100101 Thunderbird/31.4.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.physik:140797 de.sci.medizin.misc:19476 de.talk.tagesgeschehen:797634 Am 25.04.2022 um 11:18 schrieb Mitleser: ... > Du stellst diskreditierende und diffamierende Behauptungen auf und > nennst sie Hypothesen. > >> Das sind aber nicht notwendigerweise Verschwörungen, weil der Begriff >> als solcher überhaupt nicht paßt. > > Nicht notwendiger Weise, wie oben in den Zitaten nachgewiesen, in diesen > vergangenen Fällen aber schon. > >> Aber ich vertrete die Ansicht, dass eine falsche Hypothese schon mal >> besser ist als garkeine, weil man die Fehler der falschen Hypothese ja >> korrigieren kann und dann zu einer richtigen kommt, während man das >> Nichts nicht korrigieren kann. > > Du machst halt keinen Unterschied zwischen einer diffamierenden und > diskreditierenden Behauptung, die Du ohne stichhaltige Belege öffentlich > vertrittst und einer wissenschaftlichen Hypothese. Die Wertung ist immer eine andere Sache als die Hypothese an sich. Wenn ich eine Hypothese aufstelle, dann wertet diese Hypothese an sich nicht, sondern der jeweillige Leser trifft ggf. eine wertende Entscheidung, wenn er die Hypothese für richtig hält (oder für falsch). Ein Hypothese ist eine Vermutung über Fakten, keine Wertung. Eine Vermutung kann zutreffen, muß das aber nicht, weswegen auch entsprechende Werturteile berechtigt sein können oder auch nicht. Eine Einzelmeinung ist dabei immer nur ein Tropfen in einem riesigen Strom. Die Menschen müssen sich daher aus vielen Quellen informieren und möglichst zutreffende Urteile aus dem Wissen generieren, welches sie aus möglichst vielen Quellen bezogen haben. TH