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Groups > de.sci.physik > #158588

Re: Photonen und Masse

From Carla Schneider <carla_schn@proton.me>
Newsgroups de.sci.physik
Subject Re: Photonen und Masse
Date 2025-08-04 01:37 +0200
Organization Mausgrau
Message-ID <688FF2A0.C90593CD@proton.me> (permalink)
References <Masse-20250802131605@ram.dialup.fu-berlin.de> <688E23E5.B0D9DA56@proton.me> <Photonen-20250802180100@ram.dialup.fu-berlin.de>

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Stefan Ram wrote:
> 
> Carla Schneider <carla_schn@proton.me> schrieb oder zitierte:
> >D.h. du misst die Masse in dem System in dem der Impuls Null ist.
> 
>   Ja. Und ich denke es ist auch so, daß die Energie der beiden Photonen
>   in diesem System minimal ist. Die Energie eines Photons ist
> 
> E = hf, wobei
> 
> E die Energie des Photons,
> h das Plancksche Wirkungsquantum und
> f die Frequenz des Photons ist.
> 
>   Bewegt man sich mit v auf die Photonenquelle zu, so wird die Frequenz
>   zu f'=f*Wurzel((1+(v)/(c))/(1-(v)/(c))),
> 
>                     v
>                 1 + -
>                     c
> f' = f * Wurzel -----
>                     v
>                 1 - -
>                     c
> 
>   (Doppler-Effekt, Formel vom Chatbot).
> 
>   Für v>0 ist f'>f: Der Beobachter bewegt sich auf die Photonenquelle
>   zu, und es ergibt sich Blauverschiebung.
> 
>   Für v<0 ist f'<f: Der Beobachter bewegt sich von der Photonenquelle
>   weg, und es ergibt sich Rotverschiebung.
> 
>   Nach den Berechnungen eines Chatbots verändern sich durch solche
>   Relativbewegungen eines Beobachters die Frequenzen der beiden
>   Photonen und damit die Summe ihrer Energien. Für eine bestimmte
>   Geschwindigkeit v wird diese Summe minimal. Wenn der Chatbot
>   richtig gerechnet hat, heißt dies, das solche ein Photonenpaar ein
>   bestimmtes v, also ein bestimmtes System auszeichnet, und ich nehme
>   an, dies ist gerade das System, in dem der Impuls des Paares 0 ist.
> 
>   Wenn etwas Masse hat, zeichnet es immer ein bestimmtes System
>   aus. Im Gegensatz dazu zeichnet ein einzelnes Photo ohne
>   Masse kein System besonders aus.
> 
> >Da die beiden Photonen entgegengesetze Impulse haben
> >bekommst du eine Masse die der Gesamtenergie entspricht.
> 
>   Ja, dies folgt ja aus
> 
> E^2 = m^2 + p^2
> 
>   mit p=0.
> 
> >Wenn ein Photon als Kugelwelle ausgestrahlt wird ist dann nicht auch sein Impuls Null -
> >solange es nicht gemessen wird ?
> 
>   Mit dieser Frage bin ich nicht gut vertraut, aber ich vermute es so:
> 
>   (Semi-)Klassisch ist im Teilchenbild eine Kugelwelle ein Mittelwert
>   aus sehr vielen Photonen, die mit gleicher Wahrscheinlichkeit in
>   jede Richtung abgegeben werden. Ein einzelnes Photon hat dann immer
>   einen anderen Impuls als Null, aber der Mittelwert der Impulse
>   aller Photonen nähert sich stochastisch 0 an.
> 
>   Nichtklassisch würde man vielleicht statistische Quantenfeldtheorie
>   verwenden. Dort behandelt man üblicherweise Feldmoden in rechteckigen
>   Kästen und keine Kugelwellen. Aber man könnte auch mit Kugelkoordina-
>   ten arbeiten um dann vielleicht bestimmte Kugelmoden zu erhalten.
>   Aber leider kenne ich mich damit nicht aus.

Viel verwendet wird z.B. 
https://en.wikipedia.org/wiki/Technetium-99m
Das sendet ein Gammaquant von 140keV aus und wandelt sich dabei in Tc99 um.
D.h. es wird dabei um das gleiche Masse-Energieequivalent leichter.
Eigentlich ist dieses Gammaquant eine Kugelwelle solange man es nicht detektiert - oder ?




> 
>   PS:
> 
>   Die zweidimensionale Darstellung
> 
>                     v
>                 1 + -
>                     c
> f' = f * Wurzel -----
>                     v
>                 1 - -
>                     c
> 
>   und die eindimensionale Darstellung
> 
> f'=f*Wurzel((1+(v)/(c))/(1-(v)/(c)))
> 
>   wurden beide von einem Python-Skript, an dem ich gerade arbeite,
>   erzeugt. Meine Eingabe lautete:
> 
> f' = f * sqrt {{1+{v/c}}/{1-{v/c}}}
> 
>   . Die Eingabe wird zunächst in lexikalische Einheiten zerlegt:
> 
> Tokens: [Token(NAME, 'f'), Token(PRIME, "'"), Token(OP, '='),
> Token(NAME, 'f'), Token(OP, '*'), Token(NAME, 'sqrt'),
> Token(LBRACE, '{'), Token(LBRACE, '{'), Token(NUMBER, '1'),
> Token(OP, '+'), Token(LBRACE, '{'), Token(NAME, 'v'),
> Token(OP, '/'), Token(NAME, 'c'), Token(RBRACE, '}'),
> Token(RBRACE, '}'), Token(OP, '/'), Token(LBRACE, '{'),
> Token(NUMBER, '1'), Token(OP, '-'), Token(LBRACE, '{'),
> Token(NAME, 'v'), Token(OP, '/'), Token(NAME, 'c'),
> Token(RBRACE, '}'), Token(RBRACE, '}'), Token(RBRACE, '}')]
> 
>   , dann erhält man eine strukturierte interne Darstellung
>   der Eingabe:
> 
> HBox([Prime(Name('f'), count=1), Operator('='), Name('f'),
> Operator('*'), Sqrt(HBox([Fraction(HBox([Number('1'),
> Operator('+'), HBox([Fraction(Name('v'), Name('c'))])]),
> HBox([Number('1'), Operator('-'), HBox([Fraction(Name('v'),
> Name('c'))])]))]))])
> 
>   , aus dieser können dann externe Darstellungen wie die obigen
>   erzeugt werden.

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