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Groups > de.sci.informatik.ki > #3301
| From | Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.informatik.ki |
| Subject | Re: Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte |
| Date | 2026-01-10 10:25 +0100 |
| Message-ID | <msek82Fe74sU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | <10jrda7$2uqsh$1@solani.org> <msd75dF749fU1@mid.individual.net> <10jrvmi$324pi$1@solani.org> |
Am 09.01.2026 um 23:32 schrieb Helmut Schellong: > Herbert Albrecht wrote on 09.01.2026 21:35: >> Am 09.01.2026 um 18:19 schrieb Helmut Schellong: >>> Vor etwa 10 Tagen habe ich bei Amazon das Angebot von Kämmen >>> recherchiert. >>> >>> Als Reaktion darauf erhielt ich bisher etwa 7 eMails mit oben >>> stehenden Betreff. >>> Der Inhalt dieser eMails ist jeweils ein Teil des gesamten Kamm- >>> Angebots dort. >>> Mir wird also das gesamte Angebot Teil für Teil der Reihe nach 'als >>> Fundstück' mitgeteilt, das ich >>> jedoch bereits bei meiner Recherche komplett sichtete. - !? >>> >>> Das ist aus meiner Sicht eine dumm-blöde Aktion, die nicht alleine >>> steht, und die sinnloser Quatsch ist. >>> Die betreffende Webseite soll mit KI arbeiten...Na, Guten Abend; auf >>> solch eine KI kann ich verzichten! >> >> Die KI ahmt halt menschliches Verhalten nach, Kluges und Dummes. > > Die KI ahmt sicher kein menschliches Verhalten nach, denn sie kann das > gar nicht, > weil sie keine Intelligenz besitzt. Zum Nachmachen braucht man nur geringe Intelligenz. > Was sie tut, dazu habe ich nachfolgend etwas davon genannt. > > Handelsblatt 09.01.2026 : > > "Mitarbeiter verschwenden Stunden mit „KI-Schrott“: Künstliche > Intelligenz kommt im Job immer häufiger > zum Einsatz, liefert aber oft substanzlosen Einheitsbrei. Doch > Unternehmen können diesen Trend stoppen." > Indem sie die Bots sinnvoll einsetzen. Das müssen sie erst mal lernen. > "KI soll die Arbeit erleichtern – doch in vielen Unternehmen erzeugt sie > vor allem inhaltsleeren Einheitsbrei. > Statt Produktivität zu steigern, entsteht „AI Workslop“: schlecht > geprüfte, substanzlose Inhalte, die Kollegen Zeit kosten > und Vertrauen zerstören. > Eine Studie beziffert den Schaden auf Millionen." Und die Studie wurde wohl auch mit KI gemacht. Soweit ich das als Computermensch ohne KI-Spezialkenntnisse erkenne, sind unsere gegenwärtigen Programme, die als KI vermarktet werden, gut darin, normalsprachliche Eingaben auszuwerten und Ergebnisse in normaler Sprache zu liefern (soweit es verbreitete Sprachen sind, also Englisch, Deutsch geht auch, Spanisch und Französisch vermutlich, aber bei Japanisch kommt oft merkwürdiges Zeug raus) und sie können gewaltige Datenmengen verarbeiten. > > Es fragt sich, auf was sich die 'Millionen' beziehen. > Ich würde weltweit eher 'Hunderte Millionen' pro Jahr aufführen. Die Firmen werden schnell merken, dass Herumspielen mit der KI finanziell nichts bringt und es bleiben lassen. > >> Z.B. Werbung: Ich hatte vor vielen Jahren mal im Internet einen >> Staubsauger gekauft und bekam danach wochenlang Staubsauger-Reklame. >> Nanu, habe ich gedacht, was soll das? Entweder das Gerät funktionierte >> gut (so war es tatsächlich), dann brauche ich viele Jahre lang kein >> Neues oder es war Mist und dann würde ich von diesem Laden kein >> Weiteres kaufen. So what? >> >> Bei Modeartikeln, etwa Hosen, kann ich mir vorstellen, dass ein mit >> Stoff, Schnitt und Passform zufriedener Käufer sich entschließt, das >> gute Stück in einer anderen Farbe haben zu wollen. Aber Staubsauger? > > Ja, das sind normale logische Überlegungen, jedoch die KI kennt so etwas > offenbar nicht. Mein Beispiel geschah in einer Zeit, in der es noch keine KI gab. Dein Erlebnis - jetzt, also mit KI - zeigt, dass die KI immer noch nicht unterscheiden kann zwischen Artikeln, von denen man möglicherweise mehrere haben möchte und solchen, bei denen einer genügt. > Oder sie macht steif etwas ihr Aufgetragenes, weil sie selbständig gar > nichts machen kann. Für den Verkäufer ist es zwar billig geworden, Angebote an Leute zu verschicken, die den Artikel nicht haben wollen, aber letztlich kostet es etwas. Die KI wird diese Unterscheidung schon noch lernen. Herbert
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Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-01-09 18:19 +0100
Re: Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2026-01-09 21:35 +0100
Re: Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-01-09 23:32 +0100
Re: Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> - 2026-01-10 10:25 +0100
Re: Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-01-10 16:35 +0100
Re: Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-01-10 14:03 +0100
Re: Amazon: Wir haben etwas, das dir gefallen könnte Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2026-01-10 16:54 +0100
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