Path: csiph.com!weretis.net!feeder8.news.weretis.net!reader5.news.weretis.net!news.solani.org!.POSTED!not-for-mail From: Hartmut Kraus Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Pollin ohne Bilder? Date: Thu, 19 Sep 2024 19:02:15 +0200 Message-ID: References: <66E409E0.FB68F147@hrz.tu-chemnitz.de> <66E44224.22D1AFA6@hrz.tu-chemnitz.de> <66E5A472.1B473645@hrz.tu-chemnitz.de> <2ausrk-ahe.ln1@nntp.haselbeck-net.de> MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit Injection-Date: Thu, 19 Sep 2024 17:02:15 -0000 (UTC) Injection-Info: solani.org; logging-data="495031"; mail-complaints-to="abuse@news.solani.org" User-Agent: Mozilla Thunderbird Cancel-Lock: sha1:IIfQ04kv7TLaem3VYdOTMlDwRlg= Content-Language: de-DE X-User-ID: eJwFwYEBwCAIA7CXhkiRc7SF/09YEg4DcyOwY2LE1WMm04HqOyq1xCoPrBdmV5OL19ndyfcDNNgSVg== In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:356435 Am 19.09.24 um 17:17 schrieb Eric Bruecklmeier: > Am 19.09.2024 um 09:00 schrieb Rupert Haselbeck: >> Ralph Aichinger schrieb: >>> Hartmut Kraus wrote: >>>> "Fachkräftemangel" - dieses ewige Lügenmärchen kann ich nicht mehr >>>> hören. Dann wäre ich nicht (mit einem 1a Hochschulabschluss und >>>> etlichen >>>> Jährchen Berufserfahrung) 20 Jahre arbeitslos gewesen, hätte nicht von >>> >>> Vor 20 Jahren war es noch ganz anders. Die demographische Wende ist >>> erst vor wenigen Jahren wirklich schlagend geworden. Gefühlt wird es >>> seit 5 Jahren deutlich leichter. >> >> Nein, vor 20 Jahren war es nicht "ganz anders". Wir haben auch vor 20 >> Jahren schon händeringend nach guten Leuten gesucht und nicht genug >> finden können (was bei staatlichen Arbeitgebern natürlich auch an der >> nicht allzu opulenten Bezahlung lag und liegt) >> Natürlich immer unter der Vorgabe, dass "gut" aus Arbeitgebersicht zu >> bewerten ist und nicht aus der Sicht eines arbeitsscheuen und zu >> nichts zu gebrauchenden Bewerbers. Idiot (hatten wir schon). Wenn man dir das dicke Brett nur mal vom Kopf reißen könnte ... >> Gerade auch in unserer Gegend, im Großraum München, war jeder >> willkommen, der tatsächlich etwas von IT verstand _und_ der auch >> gewillt war, zu arbeiten _und_ hinreichend Soft Skills mutbrachte, > > Das kann ich 1:1 bestätigen - ich kenne wirklich niemanden (der > prinzipiell einstellbar ist), der in den letzten 25 Jahren in einem > technischen Beruf im Großraum M nicht (sehr schnell) was passendes > gefunden hätte... Ja mei, und was meint ihr, wann und wie's mich hierher verschlagen hat? Also zum ...zillionsten Mal: So Mitte '98 von Erfurt aus eine winzige Anzeige in der "Süddeutschen" geschaltet: "Programmierer, Windows-Anwendungen, relationale Datenbanken, übernimmt neue Aufgaben." Die "Süddeutsche" erscheint bundesweit, Auflage damals so ~ 1/2 Mio. Zwei Aktenkoffer voll Zuschriften. 50% Schrott ("wir sind eine große, rasant wachsende Vertriebsorganisation und bieten Ihnen die Chance Ihres Lebens als Klinkenputzer"), aber von den ernstzunehmenden 80% aus dem Großraum München. Dann noch ein bisschen Frankfurt, und das war's im Prinzip. Wie gesagt: Das war mal, die Zeiten kommen nicht wieder! Ich konnte mir also aussuchen, wo ich hin wollte. Leider mit todsicherem Griff an eine Pleitefirma geraten ... > Umgekehrt kenne ich einige potentielle AG, die Stellen > (teilweise seit Jahren) nicht besetzten können. Damit langweilst du mich aber auch seit Jahren maßlos. Wenn ich dich konkret frage, ob du mir wenigstens mal ein paar Kontakte vermitteln könntest, kommt ja nichts. Was kann denn da passieren, mehr als "nein" sagen können sie doch nicht, oder? Und als akademisch Geschulter, der wiederum Studenten ausbildet, solltest du ja wohl auf die hirnrissigen Ablehnungsgründe, wie ich sie geschildert habe, nichts geben ... Andererseits: Du sagtes doch mal, die gewitztesten deiner Absolventen finden am ehesten eine Stelle - warum bloß nicht bei denen, die seit Jahren händeringend suchen? Irgendwas muss da also auch faul sein ... -- "Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen." (Konfuzius) https://hkraus.eu/hk/Profil.pdf