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Groups > de.sci.electronics > #342741
| From | Helmut Schellong <var@schellong.biz> |
|---|---|
| Newsgroups | de.talk.tagesgeschehen, de.sci.electronics, de.soc.politik.misc |
| Subject | Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung |
| Date | 2023-08-14 14:27 +0200 |
| Message-ID | <ubd6iv$30h0$1@solani.org> (permalink) |
| References | (16 earlier) <64CD1C94.A2446D36@Berger-Odenthal.De> <kj4tqmFsr2dU1@mid.individual.net> <uarn3k$311oo$2@dont-email.me> <uau6go$3ha0l$3@dont-email.me> <ubb4o8$1tm98$1@dont-email.me> |
Cross-posted to 3 groups.
Am 13.08.2023 um 19:43 schrieb Rolf Bombach: > Christoph Müller schrieb: >> Am 07.08.2023 um 23:18 schrieb Rolf Bombach: >>> Hanno Foest schrieb: >> >>>> Naiv würde ich annehmen, daß man Wasserstoff in die gleichen Druckgassspeicher tun kann wie >>>> Erdgas auch. Möglicherweise ist hier >>>> die Diffusion aber tatsächlich ein Problem. >>>> >>> Für das Diffusionsproblem wäre eine belastbare Quelle hilfreich. >> >> Ich durfte Ludwig Bölkow noch persönlich kennenlernen. Er erzählte mir aus seiner Lehrzeit. Er >> lernte u.a., wie man Kupferrohre verlötet. Der Meister wollte sehen, was er gelernt hat. Also >> verlötete Bölkow zwei Kupferrohre. Rein optisch gesehen war's eine perfekte Lötung. Dann gab der >> Meister zur Dichtheitsprüfung Wasserstoff aus einer Flasche in die gelötete Leitung. Der Meister >> zündete ein Streichholz an und hielt es an die Lötverbindung. Das Streichholz war längst aus. Das >> Feuer brannte noch immer und Bölkow wurde etwas blass um die Nase, weil die Verbindung ganz >> offensichtlich undicht war. Der Meister beruhigte ihn und meinte, dass die Löststelle schon in >> Ordnung war. Aber Wasserstoff diffundiert halt nun mal durch solche Lötstellen. Dafür braucht man >> andere Lösungen. > > Und ich behaupte, das ist Bullshit. > Und wer Kupferrohre weichlötet, ist ein Pfuscher. Ich neige dazu, diese Aussage umzudrehen: Wer also Kupferrohre _nicht_ durch Weichlöten und _nicht_ mit der heute üblichen Preßtechnik (oder vergleichbar) verbindet, ist ein Pfuscher. Ich sah Handwerker seit 15-20 Jahren mehrfach konkret mittels schwerer Preßzangen Kupferrohre verbinden. Davor wurden Kupferrohre durch Hartlöten verbunden. Jedoch das Hartlot wurde über die Jahre vom Wasser zerfressen. Die Folge davon waren immer wieder neue Wasserschäden im Haus! Im Keller, in den Wohnungen - fortlaufend! Ich hatte mal eine alte Küche mit blauen Kacheln und weißem Porzellan-Becken, in einem Haus, das vielleicht 1962 gebaut worden war, in eine moderne Küche verwandelt, indem ich eine große Holzplatte mit Hängeschränken davor hängte. Die komplette Wasserinstallation nahm ich per Weichlöten vor. Mit Gas-Sprühdose, Flußmittel und Weichlot. Diese Konstruktion wurde viele Jahre lang störungsfrei benutzt. Ich schätze, sie hätte mindestens 50 Jahre einwandfrei gehalten. Die Besonderheit ist ja, daß die Rohre ineinander gesteckt und in diesen Muffen _großflächig_ verlötet werden. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong
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Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2023-08-08 21:54 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-08-13 19:43 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-08-13 19:47 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-08-13 22:54 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2023-08-14 12:31 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2023-08-13 20:05 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Helmut Schellong <var@schellong.biz> - 2023-08-14 14:27 +0200
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