Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: =?utf-8?Q?Heinz_Br=C3=BCckner?= Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: Re: OT: Erdwachstum Date: Sat, 14 Sep 2024 19:40:13 +0200 Organization: Neuss Lines: 97 Message-ID: References: <20240904203105.77b1a75c@Achmuehle.WOR> <4gkldj95aj9b2ou8tgfdki1gj008dt64aq@4ax.com> Reply-To: Ha-He-Brueck@t-online.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable X-Trace: individual.net nUYiowQ5F3PqkpnZvjZHAADAaqDRVbcGS6fiXJWw5VQrAnTVMg Cancel-Lock: sha1:EAH9c7m/hlTWmg/wgWjtLq85f5A= sha256:ZcBXVWZ5ZhoC04/bV/i5umw7opLYetHDC/uX3nt2FmI= X-Newsreader: Forte Agent 1.93/32.576 Deutsch (Standard) X-No-Archive: yes Xref: csiph.com de.sci.electronics:356076 de.sci.physik:156545 de.talk.tagesgeschehen:1023978 am Sat, 14 Sep 2024 08:09:49 +0200 schrieb Thomas Heger : > Am Freitag000013, 13.09.2024 um 12:52 schrieb Heinz Br=C3=BCckner: >=20 > >> Fels ist kristallines Gestein und sowas zerbr=C3=B6selt, falls man = das doch > >> irgendwie gebogen bekommt. > >> > >> Sedimentschichten kann man allerdings schon verbiegen, gesetzt den = Fall, > >> das man ausreichenden Druck aufbieten kann. > >> > >> Das liegt daran, dass Sedimentgesteine keine homogene = Kristallstruktur > >> aufweisen. > >> > >> Die Kontinentalplatten kann man sich aber hilfsweise als riesiges = St=C3=BCck > >> Gestein vorstellen, etwa aus Granit bestehend. > >=20 > > Du verwechselt 'Kontinentalplatten' mit einem einzelnen Uluru (Ayers = Rock). >=20 > ??? Was verstehst du nicht? >=20 > Das tue ich garantiert nicht! >=20 > Ein Kontinent w=C3=A4re beispielsweise Afrika. >=20 > Diese Kontinete ragen aus dem Meer heraus, weswegen die=20 > Kontinentlalplatten dicker sind als die Ozeanischen Krustenplatten. Sowas wie Afrika ist _kein_ "riesiges St=C3=BCck Gestein, etwa aus Granit bestehend". "Ein St=C3=BCck", das ist ein (wesenlich kleinerer), eher = seltener Block wie der genannte Ayers Rock in Australien. Ansonsten ist ein ganzer Kontinent eher sowas wie ein gepresster Schutthaufen. >=20 > Diese Kontinentalplatten sollen laut 'Growing Earth' Theorie mal = nahtlos=20 > zusammengepasst haben (auf einer viel kleineren Erde!!). Nicht "laut Growing Earth": Kuckstdu unter "Pang=C3=A4a" und "Gondwana". Da passten einst diese sog. Teile durchaus zusammen. Blo=C3=9F war da die= Erde so gro=C3=9F wie heute; der Rest drumrum war Wasser. >=20 > Man mu=C3=9F nur die Schelfr=C3=A4nder der Kontinente hinzunehmen. Dann= kann man=20 > die Schelfe als =C3=9Cberbleibsel der Meeresb=C3=B6den der kleineren = Erde ansehen. >=20 > Die Erdkruste rei=C3=9Ft n=C3=A4mlich prim=C3=A4r dort, wo sie = besonders d=C3=BCnn ist und=20 > das ist unterhalb der Ozeane. Nix "n=C3=A4mlich" oder "besonders d=C3=BCnn". Dass das nicht so sein = muss, sieht man an diversen Vulkanen; die gibt es auch auf einigen angeblich dickeren Kontinental-Krusten... >=20 > Das war auf der kleineren Erde auch nicht anders. >=20 > Die Kontinente heute passten damals nahtlos zusammen, mit einigen eher=20 > flachen Meeren dazwischen. Siehe Link oben. >=20 > Die heutigen Ozeane sind viel j=C3=BCnger als die Kontinente und sind=20 > entstanden, als die kleinere Erde an der Oberfl=C3=A4che aufgerissen = ist. Die Erde war nicht kleiner. Land und Ozean(e) waren nur anders verteilt. >=20 > Dabei brachen die fr=C3=BCheren Meeresb=C3=B6den entzwei und die Reste = bilden=20 > heute die Schelfe um die Kontinente herum. N=C3=B6: Der Urkontinent Pang=C3=A4a brach entzwei, und die Scherben = desselben machten sich auf Wanderschaft. (Deshalb die einigerma=C3=9Fen passgenauen = R=C3=A4nder der Scherben.) Und sie wandern heute noch... HeB