Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: "Peter Heitzer" Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Wasserleck-Sensorkabel Date: 22 Apr 2026 12:31:11 GMT Lines: 29 Message-ID: References: <10saa6lUfsckL1@usenet.in-ulm.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net HMK2O8HYZqkHWvgxMoxmrQfGyoc3tBdYa3/utmiIqFdUHPJvvL8ySmCjzw X-Orig-Path: not-for-mail Cancel-Lock: sha1:LcjRt0JivHUeI+KnkkYgb3i+yMg= sha256:cSy3qRc14Sb3DnONBm5CzTgNZX2cPALc1Om0AlpHF6o= User-Agent: tin/2.6.2-20221225 ("Pittyvaich") (Linux/6.1.0-42-amd64 (x86_64)) Xref: csiph.com de.sci.electronics:367362 Holger Schieferdecker wrote: >Hallo, > >wie funktioniert eigentlich so ein Wasserleck-Sensorkabel? Das sind ja >zwei verdrillte Adern, ist da nur die Isolierung wasserdurchlässig, und >wenn es naß wird kann man einen Stromfluß detektieren? Oder basiert das >auf Kapazitätsmessung? Das kann ich mir jetzt weniger vorstellen, da >dann die Umgebung doch eine gewisse Rolle spielt. Ich vermute, es wird nur auf die Leitfähigkeit getestet. > >Hintergrund ist, daß es hier auf dem Labortisch kürzlich ein >Kühlwasserleck gab. Es gibt zwar im Vor- und Rücklauf eine >Durchflußüberwachung, aber die spricht halt nur an, wenn der Unterschied >sehr groß ist oder das Wasser ganz weg bleibt. Da kam die Idee auf, so >ein Kabel anzubringen. Es gibt low tech Lösungen für die Erzeugung eines Alarms. Ein Zuckerwürfel wird in eine Klemme gepackt und am Tisch plaziert. Wenn Wasser an den Würfel gelangt, löst er sich auf und die Klemme macht zu. Wenn in der Klemme auch noch ein Mikroschalter steckt, schliesst dieser einen Kontakt, der den Alarm auslöst. Anstelle von Zucker ginge vmtl. auch ein grösseres Salzkorn, aber das löst sich nicht so schnell auf. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de