Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: Re: OT: Erdwachstum Date: Wed, 22 Apr 2026 09:49:12 +0200 Lines: 167 Message-ID: References: <20240125102006.a6c80fdd2b2e3a53c63cc3a2@duebbert.com> <10314dk$3thgu$2@fritzs.eternal-september.org> <20250624221425.2835f049@Achmuehle.WOR> <103jvld$1b8r5$1@solani.org> <69E5C350.C8810A2E@proton.me> <69E79A4E.7C740F73@proton.me> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 6OJLJOYUfS+dNPeM77GB6Qw9Bam0Ywd4ifv3+9+9VI+2jnjSWg Cancel-Lock: sha1:N0sTCTI+k1GCrHe6QhFW9wJGjXo= sha256:CNW8G9JsdjJNre5BPFLXmVTV7YlqGB9Ch0LAwNx6KHc= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: <69E79A4E.7C740F73@proton.me> Xref: csiph.com de.sci.electronics:367356 de.sci.physik:159859 de.talk.tagesgeschehen:1085437 Am Dienstag000021, 21.04.2026 um 17:39 schrieb Carla Schneider: > > Thomas Heger wrote: >> >> Am Montag000020, 20.04.2026 um 08:10 schrieb Carla Schneider: >>> Thomas Heger wrote: >>>> >>>> Am Donnerstag000026, 26.06.2025 um 19:22 schrieb Chr. Maercker: >>>> ... >>>>>>>> Tatsächlich ist die Plattentektonik nicht mit den Naturgesetzen >>>>>>>> vereinbar. >>>>> >>>>> Meines Wissens sind die thermischen Vorgänge im Erdinnern, die sie >>>>> bewirken "nur" noch nicht ausreichend geklärt. >>>>> >>>>>> 'Growing Earth' (GE) und Plattentektonik (PT) sind tatsächlich recht >>>>>> ähnlich, unterscheiden sich aber in einem wichtigen Punkt: >>>>> >>>>>> GE geht von einer Zunahme der Masse der Erde aus >>>>> >>>>> Wirklich von Massenzuwachs? Zunehmendes Erd-*Volumen* könnte die >>>>> Verbreiterung des Atlantiks zwar erklären, würde aber bedeuten, dass >>>>> sich auch der Pazifik vergrößern müsste, mindestens. >>>> >>>> Das war der eigentliche Grund, warum ich mich überhaupt mit GE >>>> beschäftigt hatte. >>>> >>>> Ich wollte nämlich zeigen, dass Materie 'relativ' ist, also Materie für >>>> den einen Beobachter Strahlung für einen anderen Beobachter sein kann. >>>> >>>> Diese Annahme braucht ich für mein Konzept mit Namen 'structured spacetime': >>>> >>>> https://docs.google.com/presentation/d/1Ur3_giuk2l439fxUa8QHX4wTDxBEaM6lOlgVUa0cFU4/edit?usp=sharing >>>> >>>> Dafür mußte ich sozusagen das 'Teilchenkonzept' widerlegen, wofür ich GE >>>> benutzen wollte. >>>> >>>> Andere Möglichkeiten gäbe es auch, etwa die sogn. 'abiogene Öltheorie' >>>> oder ein Phänomen, das 'magic dust' genannt wird. >>> >>> Die abiogene Oeltheorie funktioniert auch mit Teilchenkonzept und auch mit PT. >>> >>>> >>>> Aber am einfachsten erschien mir 'Growing Earth'. >>>> >>>> Um GE zu beweisen reicht es, wenn man unlösbare Widersprüche in der >>>> 'Plattentektonik' genannten Theorie findet (was leicht ist), >>> >>> Wenn allerdings bei GE die gleichen unloesbaren Widersprueche auftreten >>> wie bei PT ist das allerdings nicht unbedingt hilfreich. >>> >>>> weil GE und >>>> PT die einzigen denkbaren Lösungen sind. >>> >>> Fuer was eigentlich ? >> >> Für die mess- und sichtbare Entfernung der Kontinenten voneinander. > > Die aenderung der Entfernung der Kontinente voneinander ist heute tatsaechlich > messbar , dabei findet man aber auch heraus dass zur Zeit kein Erdwachstum stattfindet... > > >> >> Etwa kann man mit bloßem Auge erkennen, dass Afrika und Südamerika mal >> zusammen gehört hatten, weswegen sich zwei Teile voneinander entfernt >> haben müssen. >> >> Dafür gibt es exakt zwei denkbare Erklärungen: >> >> Plattentektonik >> >> wachsende Erde >> >> Dabei nimmt PT an, die Erde würde nicht wachsen und GE nimmt an, sie >> würde doch wachsen. >> >> Damit nun eine Zunahme der Entfernung von Teilen der Erdkruste möglich >> ist, muß PT annehmen, dass diese Teile auf einer konstant großen Kugel >> (die sich unter den Teilstücken befindet), umherrutscht. >> >> Die Kontinente müssen quasi durch die Ozeane schwimmen und dann wieder >> auf andere Ko0ntinente stoßen, unter denen abtauchen und im Untergrund >> verschwinden ('Subduktion'). >> >> Das Verfahren, welches PT annimmt ist nötig, um die konstant große Erde >> aufrecht zu erhalten. >> >> Die 'steady state' Erde muss also konstant gleich groß bleiben, wenn >> bestimmte Annahmen über den Aufbau von Materie erhalten bleiben sollen. >> >> Growing Earth (GE) nimmt nun keine konstant große Erde an und erklärt >> das auseinander driften der Kontinente damit, dass die Erde wächst. > > Eigentlich ist es die Annahme dass die Kontinente auf einer Kugel > schwimmen, sich selbst aber nicht ausdehnen waehrend die Kugel darunter > sich ausdehnt. Die Folge waeren enorme Scherkraefte zwischen der Erdkruste > des Kontinents und dem Erdmantel darunter. Damit das funktioniert > muesste eine Gleitschicht dazwischen sein , woraus sollte die bestehen ? > Bei der PT dagegen braucht man das nicht, die Krustenplatten sitzen fest > auf dem Erdmantel der sich langsam bewegt. > Die Plattentektonik geht sehr wohl davon aus, dass sich die Kontinentalplatten gleitend auf einem sphärischen Körper unterhalb der Kontinente bewegen. Dazu bräuchte dann PT eine 'Gleitschicht, während 'Growing Earth' davon ausgeht, dass die Kontinente einfach auf dem Mantel darunter aufliegen. Durch das Erdwachstum reißt dann die Kruste von unten her auf und es bilden sich tiefe Risse unterhalb der Ozeane (und auch gelegentlich mal an Land). Die 'Zerrkräfte' an den Kontinentalplatten sind dabei allerdings enorm. Dadurch entstehen dann erhebliche Deformationen an der Oberfläche. > >> >> Diese Erklärung hat der Vorteil, dass damit erstens die Existenz von >> Planeten selber viel leichter verständlich wäre und zweitens, dass man >> keine Subduktion bräuchte. >> >> Subduktion ist nämlich totaler Schwachsinn und hält kaum oberflächlicher >> Überprüfung stand. >> >> PT hakt im Wortsinn noch an einem anderen wichtigen Punkt: >> >> Platten können sich nämlich überhaupt nicht bewegen, wenn der Planet >> vollständig mit Platten bedeckt ist (was die Erde ist). > > Die Kontinentalplatten sind sehr dick, die Ozeanische Kruste ist dagegen > sehr duenn und sind leichter nach unten zu druecken. > 'Sehr dünn' ist eine deutliche Übertreibung, da es schon um etliche Kilometer Dicke geht. Kontinente haben aber eine viel größere Dicke und zwar, weil Kontinente sehr viel älter sind. Man muß sich das so vorstellen, dass sich Risse unter Wasser erweitern, aber das Wasser die Risse kühlt, weswegen sich unter Wasser neue Kruste bildet. Diese ist dann zu Beginn noch recht dünn, wird aber im Laufe der Zeit immer dicker. >> Die Platten haken daher aneinander fest, sofern sie die Neigung >> verspüren sollten, sich auf der Erdoberfläche umher zu bewegen, denn es >> ist schlicht kein Bewegungsraum vorhanden, wenn die Erde komplett mit >> Platten bedeckt ist. > > Dafuer gibts ja die Subduktion. Die Ozeane ERWEITERN sich und zwar ALLE!!! Für 'Subduktion ist da kein Platz. Außerdem würde Subduktion ohnehin nicht funktionieren. ... TH