Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Dieter Michel Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re=3A_Zwei_TDA7294_in_HiFi-Ger=C3=A4t_eines_Bekannten_abg?= =?UTF-8?Q?eraucht=2E_Nur_aus_Neugier=3A_Was_k=C3=B6nnte_der_Grund_sein=3F?= Date: Sat, 21 Feb 2026 23:32:12 +0100 Lines: 34 Message-ID: References: Reply-To: dmichel@labmt.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net Sc2qswM6bOL9G5azwdftywQVM293ytwFhxUrsw3r8JpL3oy/bQ Cancel-Lock: sha1:2a2izzGWauZcJYa/8XFdCM1S/U8= sha256:44jUUI+PadWgdY0XpK+/EwEa5pTz/RuAy9PxFpeH1Ac= User-Agent: Mozilla Thunderbird In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:366429 Hallo Volker, >> Was könnte der Grund gewesen sein, dass beide Endstufen-ICs sterben? >> Erste Vermutung: Überspannung. Ein Elko wurde getauscht, also evtl. >> mehr als 35V Railspannung. > Ich würde auch vermuten, dass vertrocknete Elkos diesen Folgedefekt nach sich > zogen. Die Kurzschlussfestigkeit der TDA7294 gilt vermutlich nur für den > Ausgang. danke für die Idee(n)! Vertrockneter Elko ist, glaube ich, nicht ganz so wahrscheinlich (unmöglich natürlich nicht) - das Gerät ist relativ neu, gute 4+ Jahre. Natürlich mehr als 2+ϵ Jahre, von daher natürlich nicht ganz unplasibel =]8^) Dass der TDA7294 nicht ganz so gut auf sich aufpasst, wie man denkt, könnte ich mir allerdings auch vorstellen. Hätte jetzt vermutet, dass netzteilmäßig im Endstufenweg des Netzteils eher nichts geregelt wird, aber man weiß ja nicht. Ich hab noch Zugang zu dem Teil. Vielleicht muss ich das zu Schulungszwecken doch mal aufmachen ... > Es ist mir eigentlich ein Rätsel, warum wir in neuzeitlichen Geräten nach dieser > schmerzhaften Lernkurve nicht flächendeckend Low-ESR-Elkos mit vernünftig > dimensionierter Spannung und Temperatur finden - aber der Cost-Down-Rotstift > regiert. Wohl wahr ... Danke und viele Grüße Dieter