Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: Re: Stan Mayers 'water car' fir die Massen vonToyota ??? Date: Sat, 22 Nov 2025 09:22:12 +0100 Lines: 95 Message-ID: References: <20240616174231.aedac027e0d74a6bf06918cb@duebbert.com> <20240617194154.1eb6905f4f23198e5c4044dd@duebbert.com> <10fh69e$1ct37$1@dont-email.me> <691D116D.C48F4DE3@proton.me> <691DD338.5D79A44D@proton.me> <691F286A.CE12B549@proton.me> <69205E76.9DD01765@proton.me> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net sYgqHYKgX/w/hDFtGuZqGw9ciRfgQ96Uwrb2UWYmWowq8YmLvm Cancel-Lock: sha1:otGFgXB5UpFKmDEvY+MyNx3BHlU= sha256:Osoi8pHaGgXBD7zthFBHmNbVaRDN0otGginx/xx90Zw= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: <69205E76.9DD01765@proton.me> Xref: csiph.com de.sci.electronics:365122 de.sci.physik:159175 de.talk.tagesgeschehen:1075254 Am Freitag000021, 21.11.2025 um 13:43 schrieb Carla Schneider: > Thomas Heger wrote: >> >> Am Donnerstag000020, 20.11.2025 um 15:40 schrieb Carla Schneider: >>> Thomas Heger wrote: >> ... >>>>>> das Wasser wird FLÜSSIG zugeführt. Und flüssiges Wasser ist inkompressibel. >>>>>> >>>>>> Da Weg=0 und Kraft=hoch ist die Verdichtungsarbeit bei flüssigem Wasser >>>>>> Null!!! >>>>> >>>>> Bei fluessigem Wasser. >>>>> >>>>>> >>>>>> Für Dampf gilt das aber nicht, weswegen Dampf expandieren und dabei >>>>>> Arbeit verrichten kann. >>>>> >>>>> Allerdings ist bei der Kompression auch schon Wasserdampf dabei, >>>>> denn der Nebel beginnt schon am Anfang der Kompression >>>>> zu verdampfen. >>>> >>>> Der Prozess muss empirisch so angepasst werden, dass das Wasser >>>> möglichst schlagartig am OT verdampft. >>> >>> Das koennte man indem man das Wasser erst dann einspritzt. >>> Das waere aber nicht sinnvoll, denn dann haette man ja vor der >>> Einspritzung den gleichen Energieaufwand fuer die Kompression wie >>> ohne Wasser. Dann verdampft das Wasser und Temperatur und Druck sinken, >>> was bei der Expansion zu weniger arbeitsleistung fuehrt... >> >> Verstehe ich nicht. >> >> Wasser einspritzen geht natürlich genauso gut wie das Einspritzen von >> Benzin. >> >> Die dabei aufzuwendende mechanische Arbeit hält sich deswegen in >> Grenzen, weil Wasser nahezu inkompressibel ist. > > Die wird bei der Rechnung sogar ignoriert, weil das eingespritze Wasservolumen > sehr klein ist. > >> >> Man kann also mit recht wenig Aufwand Wasser auf nahezu beliebige Drücke >> komprimieren. >> >> Sowas wird u.a. in Hochdruckreinigern und beim Wasserstrahlschneiden >> gemacht. >> >> Vielleicht habe ich dich aber auch falsch verstanden und du wolltest die >> Situation ohne Wasser mit der mit Wasser vergleichen. >> >> Jedenfalls verstehe ich nicht was du meinst. > > Nimm Luft von 1atm Druck und komprimiere sie auf 1/10 ihres Volumens, > einmal ohne und einmal mit eingespruehtem Wasserdampf dessen fluessiges > Volumen ignoriert wird. > Ohne Wasser steigt der der Druck auf 25.12atm, > und die Temperatur auf 463°C das kostet 318kJ/kg > Mit Wasser steigt der Druck auf 15.85atm > und die Temperatur auf 191°C > Das kostet 246kJ/kg > Wenn man in die komprimierte trockene Luft Wasser einsprueht > verdampft dieses, dabei sinkt die Temperatur auf 191°C und > der Druck auf 15.85 atm. > Wenn aber das Wasser schon vor der Kompression drin war, hat man > dadurch bei der Kompression Energie gespart, > naemlich nur 246kJ/kg statt 318kJ/kg und das obwohl > hier auch Wasserdampf komprimiert wurde. Meine Rechnung ging so, dass ich die trockene Luft sozusagen 'separat' behandle. Dabei ist mengenmäßig 'trockene Luft rein' = 'trockene Luft raus'. Was sich jeweils ändert, das ist die Temperatur. Einmal wird die abgekühlt in der Nähe des OT, weil dort Wasser verdampft. Dabei sinkt der Partialdruck der Luft und der des Wassers steigt. Der Dampf expandiert dann und soll die zusätzliche Arbeit leisten. Die trocken Luft hat am Ende die gleiche Masse aber eine zu niedrige Temperatur, weil die Expansion mit einer zu niedrigen Temperatur gestartet hat. Der Wasserdampf ist dabei von z.B. 10 bar auf 1 bar entspannt und wird mitsamt der trockenen Luft ins Freie gepustet. Das Abgas ist dann eigentlich zu kalt und holt sich die im Motor abgegebene Energie von der Umwelt zurück. TH