Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: =?UTF-8?Q?Re=3A_Stan_Mayers_=27water_car=27_f=C3=BCr_die_Massen_von?= =?UTF-8?B?IFRveW90YSA/Pz8=?= Date: Thu, 20 Nov 2025 07:24:10 +0100 Lines: 172 Message-ID: References: <20240616174231.aedac027e0d74a6bf06918cb@duebbert.com> <20240617194154.1eb6905f4f23198e5c4044dd@duebbert.com> <10fh69e$1ct37$1@dont-email.me> <10fi856$1mipf$1@dont-email.me> <10fjvbj$245hc$1@dont-email.me> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net tJVu3CTYZf6sAjSmJNPsJw3Cq7OMcqlEoIluBO0GLnPiebcaV3 Cancel-Lock: sha1:s4dOqesxu+6NC2pk1PmjgdiPJC8= sha256:5PkeuebQk6SEXDVFf6am375HaCLY/arEASYEUfpXSiQ= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: <10fjvbj$245hc$1@dont-email.me> Xref: csiph.com de.sci.electronics:365041 de.sci.physik:159155 de.talk.tagesgeschehen:1075130 Am Mittwoch000019, 19.11.2025 um 09:32 schrieb Peter Mayer: > Am 19.11.2025 um 08:04 schrieb Thomas Heger: >> Am Dienstag000018, 18.11.2025 um 17:50 schrieb Peter Mayer: >>> Am 18.11.2025 um 10:51 schrieb Thomas Heger: >>>> Am Dienstag000018, 18.11.2025 um 08:12 schrieb Peter Mayer: >>>>> Am 17.11.2025 um 10:10 schrieb Thomas Heger: > >>> >>> Da Du einen Motor beschreibst, dem nach dem Start keinerlei brennbare >>> Stoffe zugeführt werden, sondern der allein mit der Zufuhr von Luft und >>> Wasser läuft und Arbeit verrichtet, erübrigt es sich, eventuelle >>> Wirkungsgradverbesserungen eines Verbrennungsmotors bei Eindüsen von >>> Wasser zu betrachten, sondern es reicht aus, sich die Energiebilanz >>> anzuschauen. D.h. wo kommt die Energie her, die den Motor antreibt und >>> Arbeit leistet. Das was Du beschreibst ist ein Perpetuum Mobile, Du >>> gibst vorne Luft und Wasser rein und hinten kommt Luft und Wasser raus, >>> der Motor läuft und liefert Arbeit und die Umgebung wird auch noch >>> erwärmt. >> >> Die Energiebilanz ist eine summarisch zu verstehen und muß erst für den >> gesamten Prozess aufgehen. > > Und wie von mir gezeigt, geht die Energiebilanz nicht auf, für den > gesamten Prozess. Sie ist auch unter Berücksichtigung der Umwelt negativ. ?? Wie willst du denn 'unendlich-x ' berechnen? Da kommt meines Wissen nämlich immer 'unendlich' heraus. Und unendlich ist zumindest größer als Null. Du machst den Fehler, dass du den Motor selber betrachtest und die Systemgrenzen direkt um den Motor ziehst. Das ist aber unzulässig, weil ein Teil des Prozesses außerhalb stattfindet. Dieses 'außerhalb' nenne ich mal 'Umwelt' und diese hat den Energieinhalt unendlich (fast jedenfalls). Die Differenz der im Motor erzeugten Arbeit fließt der Umwelt ja auch wieder zu, wodurch die Energiebilanz insgesamt zu Null aufgeht. Der 'Witz' dabei ist, dass man bei einem kleinen Teil des Energiestroms bestimmen kann, wofür man die Energie verwendet. Aber am Ende fließt alle Energie wieder in den gleichen unendlichen Strom, den ich mal 'Umwelt' nenne. > >> Der Prozess schließt aber die Umwelt mit ein. Und diese Umwelt stellt >> ein (nahezu) unendliches Energiereservoir dar. > > Und es wäre Deine Aufgabe zu zeigen, dass der Prozess aus der Umwelt > Energie aufnimmt. Ich habe gezeigt, dass der Prozess keine Energie aus > der Umwelt aufnimmt sondern Energie abgibt. Und ich habe Dir zwei > konkrete Fragen dazu gestellt. Diese hast Du nicht beantwortet sondern > lieber gelöscht. Deshalb wiederhole ich sie hier, damit Du zeigen > kannst, wie der Prozess aus dem "unendlichen Energiereservoir der > Umwelt" Energie aufnimmt: Du kannst doch machen was du willst. Ich hatte mich auf den kleinen Teil beschränkt, wo das Wasser verdampft und nicht wieder kondensiert. Was außen herum passiert, das ist für mich unwichtig (was den 'Wassermotor' angeht). Ich muß also nur zeigen, das Verdampfen u.U. schneller geht als Kondensieren. Das wär's schon. > | 1. wie schaffst Du es, den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik außer > | Kraft zu setzen, so dass Dein Abgas (vielleicht 100 Grad Celsius) aus > | kälterer Umgebungsluft Wärme zurückgewinnen kann und > | 2. wie schaffst Du es, dass beim Kondensieren eines Gases (hier > | Wasserdampf) Wärme (Energie) aus der Umgebung aufgenommen wird und > | nicht Wärme (Energie) an die Umgebung abgegeben wird, wie es die > | Theorie der Thermodynamik seit ewigen Zeiten behauptet und auch durch > | Experimente belegt hat. > > >> Das bedeutet, dass die rel. kleine Asymmetrie durch die Unterschiede in >> der Geschwindigkeit von Verdampfen und Kondensation vom Motor genutzt >> werden kann und sich das Abgas die fehlende Energie von der Umwelt >> zurückholt (oder ggf. auch abgibt). >> >> Damit ist die Umwelt ein Teil des Kreisprozesses und dadurch wird auch >> die Energiebilanz ausgeglichen. > > Dann führe doch mal Deine Energiebilanz vor, unter Angabe der > Einzelprozesse und der Angabe ob dabei Energie vom Wasser (oder vom > Wasser-Luft-Gemisch) aufgenommen oder abgegeben wird. Du fängst schon wieder mit der Energiebilanz, obwohl klar sein sollte, dass sich die Energieströme am Ende des Tages alle ausgleichen. Die Frage ist daher nicht nach der Energiebilanz insgesamt, sondern die, ob man einen Teil 'abzweigen' und für sich nutzbringend verwenden kann. Und ich meinte: ja, das müßte eigentlich gehen und zwar so, wie ich das beschrieben hatte. Natürlich ist so ein Teil des Energiestroms dann auch Teil der Energiebilanz des gesamten Prozesses. Aber für mich sieht die eigene 'Bilanz' natürlich ganz anders aus, denn für mich ist nur dieser abgezweigte Teil interessant und der große Rest nicht. Um so etwas zu erzeugen muß man eine Asymmetrie erzeugen, wo nutzbare Arbeit anfällt und diese in nützliche Kanäle lenken. Und die Asymmetrie dachte ich dadurch zu erzeugen, indem flüssiges Wasser dem Brenngas eines normalen Verbrennungsmotors zugefügt wird (in Form eines feinen Nebels), welches möglichst genau im OT schlagartig verdampft, dann expandiert und im 3ten Takt mitsamt dem übrigen Abgas noch in Gasform ausgestoßen wird. Dabei fällt (hoffentlich) auf, dass die Kompression des Wassers keine Arbeit erfordert, die Expansion von Dampf aber Arbeit leisten kann. > [...] > > >>>> Das bewirkt, meiner Ansicht nach, dass der feuchten Luft nichts andere >>>> übrig bleibt als 'unterkühlt' den Motor zu verlassen. >>> >>> Wie kühl, in Grad Celsius ausgedrückt, ist denn hier unterkühlt? >> >> >> Die einzelnen Parameter kann man natürlich nur im Einzelfall ermitteln >> und dafür wäre ein Prototyp notwendig, wo man sowas messen kann. > > Du soltest doch zumindest die Größenordnung der Temperatur des Abgases > angeben können (>100 Grad, <100 Grad, <0 Grad), um abschätzen zu können, > was in der Umwelt passiert. > >>>> Die fehlende Wärme holt sich die Luft dann außerhalb des Motors wieder >>>> aus der Umwelt zurück. >>> >>> Heute beträgt die Temperatur der Umgebungsluft nur einige Grad Celsius >>> über Null. Wenn die Luft, die den Auspuff verlässt, wärmer ist als diese >>> einige Grad, dann kann sie keine Wärme aus der Luft zurücknehmen. >> >> Was aus dem Abgas wird, das ist eigentlich sch***egal. > > Aber nicht für den Physiker oder andere Personen, die eine Energiebilanz > aufstellen, und natürlich auch nicht für die Personen, die behaupten, > ihr Motor würde funktionieren weil der Gesamtprozess beim Wassermotors > erst in der Umwelt geschlossen würde und "sich das Abgas die fehlende > Energie von der Umwelt zurückholt". ???? Was willst du eigentlich? Ich hatte doch bereits deutlich gemacht, dass das Schicksal des Abgases keinen interessiert. Das wird rausgepustet und vermischt sich irgendwie mit der Außenluft. Da darin sowieso nur Luft und Wasser enthalten sind ist auch egal, was daraus wird. ... TH