Path: csiph.com!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.talk.tagesgeschehen,de.sci.physik Subject: Re: OT: Erdwachstum Date: Tue, 8 Jul 2025 08:18:45 +0200 Lines: 89 Message-ID: References: <20250624221425.2835f049@Achmuehle.WOR> <103m0r3$4n4p$1@fritzs.eternal-september.org> <20250703213843.01ed676e@Achmuehle.WOR> <20250705212922.50a9baa9@Achmuehle.WOR> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net wHjw+NXil6HPhy3qHfODQQuxBxx77pSS16A2++p5jjMJu54kb3 Cancel-Lock: sha1:UJbUf31R5UJheW6ad58m1QeBE9E= sha256:3MGT04/2foPmO0lhJRGn0PGplMp3lKYncnrq7DOl0WY= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: <20250705212922.50a9baa9@Achmuehle.WOR> Xref: csiph.com de.sci.electronics:362466 de.talk.tagesgeschehen:1065676 de.sci.physik:158366 Am Samstag000005, 05.07.2025 um 21:29 schrieb Sieghard Schicktanz: ... > ... >>>> Leider sind diese 'geologischen Zeiträume' extrem lang, weswegen man da >>>> mit Zuschauen nicht weit kommt. > ... >> Der Effekt ist zwar sehr langsam, aber trotzdem in geologischen >> Formationen sichtbar. > > Wobei keiner der "sichtbaren Effekte", die Du je aufgeführt hast, nicht > auch anders zustandekommen könnte, aber viele sichtbare und beobachtete > Effekte von Deiner Lieblings-Hypothese nicht erklärt werden können. Der 'unmögliche Effekt' wäre die Subduktion! Subduktion bedeutet, dass auf einer konstant großen Erde die tektonischen Platten auf er Oberfläche umherrutschen und dann gegen andere Platten stoßen, sich nach unten biegen und unter die andere Platte schieben, um dann im Erdinnern zu verschwinden. Dies ist aber solch ein hahnebüchener Blödsinn, dass die Plattentektoniker die Schweine beißen sollen. So schwimmen Kontinente, beispielsweise, nicht umher, sondern liegen auf dem oberen Erdmantel auf. Dieser obere Erdmantel ist aber keineswegs flüssig, weswegen da auch nichts drauf schwimmen oder umherrutschen kann. Insbesondere schwimmen die Kontinente auch nicht im Meer umher. Das ist aber, leider, die zentrale Annahme hinter 'Gondwana'. Dieser 'Urkontinent' soll nämlich angeblich zerbrochen sein und die Stücke sich von dort an ihre heutige Position bewegt haben. Dafür hätten sie, lt. Plattentektonik, sich quasi 'schwimmend' durch den Urozean bewegen müssen. Auch das Abtauchen von Platten dürfte schwer möglich sein, weil besagter Oberer Erdmantel ja fest ist. Außerdem hat er eine höhere Dichte als die Krustenplatten und steht noch dazu unter hohem Druck. Daher können Krustenplatten dort auch nicht eindringen, weil das u.a. das 'Archimedische Prinzip' verletzen würde. Auch das 'Abtauchen' erfordert eine Beweglichkeit der Platten, welche Gesteinsplatten üblicherweise nicht besitzen. Um nämlich eine sphärisch gekrümmte Gesteinsplatte nach innen zu biegen, müßte man quer zur Biegerichtung verlaufende Risse auf der Außenseite erzeugen und 'Quetschfalten' auf der Innenseite. Beides gibt es aber in Realität nicht. Aber sollte es sowas wie Subduktion, wider Erwarten, doch geben, dann müßten die Subduktionszonen ganz anders verteilt sein, als sie das tatsächlich (bzw. angeblich) sind. Ein Stück der Erdkruste müßte nämlich entlang der gesamten Vorderseite in Bewegungsrichtung unter andere Platten tauchen und nicht nur entlang der Vorderseite, die nahezu senkrecht auf der Bewegungsrichtung steht. Um das zu erläutern nehme ich mal an, die Erde wäre komplett mit riesigen sechseckigen Platten bedeckt. Wenn man nun so ein Sechseck verschieben will, dann stößt dieses sofort gegen andere Platten und muß daher sofort entlang der gesamten Vorderseite abtauchen und nicht nur entlang der Kante, die senkrecht zur Bewegungsrichtung steht. Aber so viele Subduktionszonen gibt es nicht. Also kann Subduktion überhaupt nicht auftreten. Anstatt von Subduktion findet an den 'Subduktionszonen' genannten Gebieten tatsächlich auch 'spreading' statt. ... TH