Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: =?UTF-8?Q?Re=3A_Stan_Mayers_=27water_car=27_f=C3=83=C2=BCr_die_Mass?= =?UTF-8?Q?en_vonToyota_=3F=3F=3F?= Date: Thu, 5 Jun 2025 10:59:04 +0200 Lines: 66 Message-ID: References: <683FF53B.F9076336@proton.me> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 6j5BQJIdQtw/5HSeXFp9vgNKIH9dy1ZPhXL5mDE2TeEMLnds/i Cancel-Lock: sha1:05W6AIYTAA4HgxF40vd7AhZ4taA= sha256:pdlAsiN7hbtZ1rCvayY5In/jrrzlKJ4CsYzsd3L+Mng= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: <683FF53B.F9076336@proton.me> Xref: csiph.com de.sci.electronics:361799 de.sci.physik:158092 de.talk.tagesgeschehen:1062344 Am Mittwoch000004, 04.06.2025 um 09:26 schrieb Carla Schneider: > Thomas Heger wrote: >> >> Am Freitag000014, 14.06.2024 um 12:39 schrieb Erika Ciesla: >>> Am 14.06.24 um 07:31 Uhr Thomas Heger schrieb: >>>> Am Donnerstag000013, 13.06.2024 um 14:56 schrieb Erika Ciesla: >>>>> Am 27.01.24 um 08:35 Uhr Thomas Heger schrieb: >>> >>> >>>>>> Wenn ich das richtig verstehe, dann will Toyota ein 'Wasserauto' >>>>>> produzieren, welches auf dem Prinzip von Stanley Meyer zu basieren >>>>>> scheint und nur destilliertes Wasser als Treibstoff braucht. >>>>> >>>>> Technischer Blödsinn! >>>> >>>> Das Prinzip von Wassertröpfchen in der vom Motor angesaugten Luft ist >>>> eigentlich leicht zu verstehen und kein Blödsinn. >>> >>> Wasser brennt nicht. >>> >> >> Ich hatte auch nicht geschrieben, dass Wasser verbrennt, sondern dass >> feinste Tröpfchen verdunsten und der so entstehende Dampf im Zylinder >> expandiert und dann ausgestoßen wird und außerhalb des Motors kondensiert. >> >> Dadurch sollte sich ein Netto-Gewinn an Antriebsenergie im Motor ergeben. >> >> Das liegt daran, dass flüssiges Wasser nicht verdichtet werden kann, die >> Tröpfchen also keine Energie aufnehmen im Einlasstakt, aber Energie >> abgeben im Expansionstakt. >> >> Das leuchtet sicherlich nicht so ohne weiteres ein, scheint mir aber >> möglich zu sein. > > Bei der Kompression erwaermt sich das Gasgemisch im Zylinder,die Troepfchen > verdampfen und nehmen dabei Waerme auf. Dadurch ist am Ende der Kompression > die Temperatur und der Druck niedriger als ohne die Troepfchen und > es wurde daher auch weniger mechanische Kompressionsarbeit verbraucht. > Das Problem ist, dass Verdampfen und Kondensieren unterschiedlich schnell ablaufen. Die feinst verteilten Tröpfchen verdampfen während der Kompression schlagartig, aber die feuchtere Luft scheidet solche Tröpfchen erst langsam wieder aus und zwar erst dann, wenn die Verbrennungsgase den Zylinder bereits verlassen haben. In der Zwischenzeit, also wo der Dampf sich noch im Zylinder befindet, da hat er die Neigung zu expandieren und drückt daher den Kolben nach unten. Wärme ist da vollkommen irrelevant, weil die Übertragung von Wärme viel zu lange dauert für einen Takt im Motor (etwa 5 ms bei 3000/min). Bei den feinsten Tröpfchen ist das aber anders, nämlich weil die Tröpfchen wirklich winzig sind und daher schlagartig verdampfen. In der anderen Richtung ist das aber nicht so, weswegen die Kondensation nicht mehr im Zylinder statt finden kann. ... TH .