Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Kurt Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Frage zu Frequenznormal Date: Mon, 2 Jun 2025 18:43:56 +0200 Lines: 46 Message-ID: References: <100s8c1$1o7ks$1@gwaiyur.mb-net.net> <100ti8j$1qnfj$3@gwaiyur.mb-net.net> <100uouq$8o61$1@solani.org> <10107ke$24jui$2@gwaiyur.mb-net.net> <1011rjl$c5bl$1@solani.org> <1018dmm$ls4t$2@gwaiyur.mb-net.net> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net rxbmjsC7SQ6hDUBbHAeQ+gEVUoAsM4dTzDfsOXU0cA3BuhW+Xk Cancel-Lock: sha1:0vmml0qUhs6OFqYy0DKn+KIwvAE= sha256:SySNY5QtlG9l+ganmqzHBYTxUm433k4H/2BSuJRl6MU= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: <1018dmm$ls4t$2@gwaiyur.mb-net.net> Xref: csiph.com de.sci.electronics:361778 Am 29.05.2025 um 03:36 schrieb Kai-Martin Knaak: > On Mon, 26 May 2025 15:50:45 +0200, Gerhard Hoffmann wrote: > >> Am 26.05.25 um 01:03 schrieb Kai-Martin Knaak: >>> On Sun, 25 May 2025 11:47:06 +0200, Gerhard Hoffmann wrote: >> >>>> Wenn GPS im Spiel ist, dann ist es schon prinzipiell keine >>>> Einwegmessung weil man an jedem Ende mindestens 3 oder 4 Sat-links >>>> braucht nur um die Positionen+Zeiten zu bestimmen. >>> >>> Das sind Einwegmessungen. Denn sie beruhen auf synchonisierten Uhren >>> und Signalen, die Einwegstraßen nehmen. Es funken immer nur die >>> Satelliten zum Endgerät auf der Erdoberfläche. In der anderen Richtung >>> gibt es keine Kommunikation. >> >> Natürlich ist das keine Einwegmessung, > > Ehm, doch. Den Grund habe ich schon genannt: Der GPS-Empfänger empfängt > nur. Für Zweiwegmessungen müsste er nach Definition auch senden. > > Es ist keine Einweg- und keine Zweiwegmessung, es ist die Übermittlung von Daten. Mit Hilfe dieser Daten habe ich mir eine Einwegmessung gedanklich zusammengebastelt. Diese bestand darin zwei, durch GPS synchronisierte, Generatoren zu haben die als Referenz für Sender und Empfänger dienten um deren Phasenabweichung während der Signallaufzeit zu messen und damit die dabei auftretende LG zu bestimmen. Diese Möglichkeit habe ich fallen gelassen weil es zu Phasensprüngen kommen kann. Da du mir nun die "Kleinigkeit" der Unterschiede bei gegebener Messstreckenlänge aufgezeigt hast ist das Gedankenexperiment immer kleiner geworden und hat schliesslich den Weg allen Irdischen genommen. Es wurde als, mit meinen Mitteln, undurchführbar ad Akta gelegt. Was also bleibt ist die Arbeitsweise vom GPS, da brauchts keine extra Einwegmessung. Da reicht es sich die Berechnung der Position im ECI anzuschauen. Um diese korrekt zu erhalten ist es notwendig den Sagnac-Faktor rauszurechnen. Und das bedeutet nicht mehr und nicht weniger als c +- v. Damit ist die Grundsatzaussage der RT widerlegt. Kurt