Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: [OT] Re: Der elektrische Magnetismus Date: Tue, 10 Dec 2024 09:14:26 +0100 Lines: 80 Message-ID: References: <674345D5.DFDB3FF2@hrz.tu-chemnitz.de> <674C8E36.27427E3C@Berger-Odenthal.De> <479f034c4f75343712e1ba5bf574d391fa2ffdbb.camel@bartheld.net> <6754CB46.A0D874F1@Berger-Odenthal.De> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net MhUtxQygDBspQjatlQAOKg/MCpTaCD1Y7hsLW7MaAs5ToSC7zD Cancel-Lock: sha1:s+lMWRzNjdLEC6MIUZ6WAgLPXok= sha256:60/l4Qc4Yup69DMT4u1ruTwcwBcmhwCTIh0WUEZG2QY= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:357998 Am Montag000009, 09.12.2024 um 10:25 schrieb Werner Dominikowski: > Am 09.12.24 um 09:30 schrieb Thomas Heger: >> Am Sonntag000008, 08.12.2024 um 10:44 schrieb Ralph Aichinger: >>> In de.sci.electronics Thomas Heger wrote: >>>> Ich unterstelle ja Habeck nicht nur persönliche Unwissenheit über die >>>> Physik der Wärmepumpen, sondern Vorsatz, welcher in der Anordnung des >>>> Unvernünftigen besteht. >>> Ich kann nichst zum Physikverständnis von Habeck sagen, aber dass die >>> Wärmepumpe unvernünftig ist, dem ist sicher nicht so. Wie soll eine >>> Maschine, die einen Wirkungsgrad von oft 300% hat unvernünftig sein? >> Die Wärmepumpe selbst ist natürlich ein alter Hut und überhaupt nicht >> unnütz. >> Das war auch garnicht die Frage um die es mir ging, sondern um die >> Anordnung eines Austauschs bestehender Gasetagenheizungen im Altbau >> gegen Wärmepumpenheizungen. > > Was es in dieser Form gar nicht gab > >> Ersteinmal funktioniert so eine Umrüstung überhaupt nicht, > > Erfahrungen sagen anderes aus Man kann mit genügend Geld und Arbeitskraft alles schaffen, wenn man das unbedingt will. Aber die Umrüstung einer bewohnten Altbauwohnung auf Wärmepumpenheizung ist weder wirtschaftlich sinnvoll, noch technisch möglich, da man in einer bewohnten Wohnung nicht nachträglich eine Fußbodenheizung einbauen kann. Im Altbau stellt sich auch das Problem, dass man kein anderes abkühlbares Medium als Außenluft zur Verfügung hat. Das alles macht die Umrüstung noch nicht unmöglich, allerdings so teuer und unwirtschaftlich, dass sich ein derartiges Vorhaben verbietet. Sinnvoll kann man solche Heizungen nur betreiben, wenn die Wohnung bereits dafür gebaut wurde, also über entsprechend hohe Wärmedämmwerte und eine Fußbodenheizung verfügt. Sinnvoll ist sowas, wenn man über billigen Strom verfügt, etwa aus einem eigenen Windrad, einer PV-Anlage oder etwa einem kleinen Wasserkraftwerk. Aber das geht natürlich alles nicht in einem Wohnblock aus der Gründerzeit. Da funktionieren eigentlich nur kleine Luft-Luft-Wärmepumpen vernünftig, welche aber nur jeweils einen Raum beheizen können. Das würde aber dazu führen, dass die gesamte Fassade so eines Altbaus von oben bis unten mit Wärmetauschern vollgepflastert werden müßte. > >> da > Wärmepumpenheizungen eigentlich Wasser als abkühlbares Medium und >> extrem große Wärmetauscher im Haus brauchen, um einigermaßen >> wirtschaftlich zu arbeiten. > > "extrem" ist nicht notwendig Wärmepumpen pumpen Wärme, indem sie ein Medium abkühlen und ein anderes erwärmen. Um den Volumenstrom in Grenzen zu halten sollte das abzukühlende Medium eine möglichst hohe Temperatur und eine möglichst hohe spezifische Wärmekapazität besitzen. Das würde beispielsweise auf Grundwasser zutreffen und auf winterliche Außenluft nicht. Daher wären Wärmepumpenheizungen in Einfamilienhäusern sicherlich (manchmal) sinnvoll. Aber die typische Altbauwohnung hat nunmal keinen direkten Kontakt zum Erdreich und kann daher nichts anderes als Außenluft benutzen. TH > Trift auch auf deine Darstellung zu