Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hermann Riemann Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re=3a_Aktuelle_Elektronikk=c3=a4sten?= Date: Sat, 13 Jul 2024 06:31:07 +0200 Lines: 84 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net sACGJCOrhVv/DlSOMHVJuQM3yxYNxkgQH9f+qIKun086tkXRhH Cancel-Lock: sha1:Jjbapg/+jhQIkecpRzkivWbTW/0= sha256:mm1lInLMTz1EsCt4TSVKmSbo65yxgUkD1RhSxTrlAnE= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.2.1 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:354352 Am 13.07.24 um 00:47 schrieb Stefan Ram: > Michael Schwingen schrieb oder zitierte: >> Die Conrad Elektronik-Adventskalender waren nicht schlecht - Steckbrett, ein > > Für technisch interessierte Kinder war das zu meiner Zeit so, daß > sie erst einmal mit Lego oder Fischer-Technik anfingen Vor Lego gab es Bauklötzchen aus Holz. Dann hatte ich den Trix Baukasten. > und dann > später gab es die Kosmos-Experimentierkästen. Den Spielcomputer > Logikus, Alchemist, Optikus, Chemielabor C-1, . . . Der Haken bei den Experimentierkästen ist der Dienst nach Vorschrift. > Daneben haben mich aber auch Zauberkästen (mit Zaubertricks) > interessiert. Ich hatte auch einen Elektronikkasten, den > ELBK-200, der war nicht von Kosmos. Ich habe noch etliche ( unbenutzte ) Baukästen in meiner Wohnung. > Im Nachhinein denke ich, daß man durch Lesen von Büchern mindestens > eben so effektiv lernen kann. Das ergänzt sich. Wie Übungsaufgaben zum Lehrstoff. Ohne Spiel kann das Gelernte kaum verwendet werden. Wie ein Student aus Persien, der eine Vorlesung komplett auswendig gelernt hatte, aber damit nichts anfangen konnte. > Man kann auch Schaltungen nachbauen > oder chemischen Substanzen mischen, ohne viel dabei zu lernen. Lernen geschieht am effektivsten vielleicht bei der Suche nach Fehler. Weil da Varianten simuliert und abgeschätzt werden. ( Interessant für ki ) > Heute > hätten wir noch die Möglichkeit, daß man als Kind programmieren kann > oder am Bildschirm mit /simulierten/ Experimentierkästen arbeiten > oder sich Videos mit Experimenten auf Videodiensten ansehen . . . Ohne eigenes Experimentieren wird dann schneller vergessen als gelernt. > Ich weiß nicht, wie es ist, /heute/ ein technisch-naturwissenschaftlich > interessiertes Kind zu sein. Rein intuitiv vermute ich, die werden von Menge überflutet und resignieren. Das war früher mit wenigen einfachen Bauteile einfacher. Die 8088 PC konnte ich Bauteilmässig noch nachvollziehen. Bei heutiges motherboard geht das mit meiner Ausrüstung nicht mehr. > Wir waren ja damals durch die ersten > Raumfahrt-Experimente der Menschheit beeinflußt, Damals wollte ich mit 10 stufiger Rakete Roboter auf den Mond absetzen, die eine Roboterfabrik bauen, mit denen mir ein Ausweichquartier gebaut wird. Das Roboter Roboterfabrik bauen, wird vermutlich realsiert. > durch Sendungen von > Heinz Haber oder Hoimar von Ditfurth oder Jean Pütz (der im Fernsehen > einen Elektronikkurs anbot). Gibt es für die heutigen Kinder denn > irgendwelche Experimentierkästen oder ist das praktisch der Raspberry > Pi oder etwas, das ich gar nicht kenne? ESP32? In wenigen Jahren (oder jetzt schon), dürfte da (mini)Linux drauf laufen. Mit 1 TB mini M2.. > Heute (denke ich), daß ich verstanden habe, daß es einen Unterschied > macht, ob ich eine konstante Spannung /addiere/ (Batterie in Reihe) > oder eine Spannung mit einer Konstanten /multipliziere/ (Transistor), > aber ich denke, das habe ich nie so irgendwo gelesen, sondern muß > es mir irgendwann selbst so gedacht haben. Gelesen oder selbst gedacht oder zusammengesetzt ist nicht immer feststellbar. --